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    Startseite » Sky High: Die Serie
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    Sky High: Die Serie

    Jan Wernervon Jan Werner17. März 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Sole auf einem Fahrrad zwischen zwei Autowracks.
    HASTA EL CIELO (L to R) ALANA LHDJ as ROSA in episode 01 of HASTA EL CIELO. Cr. JAIME OLMEDO/NETFLIX © 2022
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    Es ist nicht die erste Serie, die an einen Film anschließt. Nicht immer gelingt der Sprung vom einen aufs andere Erzählformat. Wie sieht es also bei Sky High: Die Serie aus?

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    Das Charakterposter von Luis Tosars Figur Rogelio.
    Rogelio, gespielt von Spanien-Star Luis Tosar © Netflix

    Sky High: Die Serie 

    Ein Anruf mitten in der Nacht verändert Soles Leben von Grund auf: Ángel, ihr Mann und Anführer einer Gangsterbande ist tot. Über Nacht zur jungen Witwe geworden, muss Sole sich und ihren Sohn durchbringen und viele in Schwierigkeiten steckende Unternehmen leiten, aber sie ist nicht bereit, wieder unter die Fittiche ihres Vaters Rogelio zu schlüpfen, der einer der größten Hehler Madrids ist. Sole ist entschlossen, sich ein eigenes Leben aufzubauen, und findet neue Verbündete, die ihr dabei helfen, das Rätsel der vielen Todesfälle, die ihre Vergangenheit durchziehen, zu lösen. Sie nimmt Kontakt zur Diebesbande ihres Mannes auf, gewinnt ihr Vertrauen und schon bald unternehmen sie wieder so ambitionierte Raubzüge wie in alten Tagen. Doch weder die Polizei noch die verschiedenen Mafiaorganisationen, mit denen sie es zu tun bekommt, werden ihr den Weg in den Himmel des Erfolgs leicht machen.

    Erster Eindruck zur spanischen Thriller-Serie:

    Dieser Beitrag beschäftigt sich nun ausschließlich mit den ersten beiden Folgen der Serie. Dementsprechend ist die Kritik auch nur auf den Auftakt bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis der ersten Eindrücke ein Blick rentiert.

    Bereits 2020 gaben sich Spaniens Superstar Luis Tosar und seine Kollegen die Ehre und lieferten mit Sky High einen als Thriller verkleideten Kommentar auf die spanische Gesellschaft über die Missgeschicke einer Bande junger Kleinkrimineller nach dem Immobiliencrash. Die Macher sind nun auch am Serien-Spin-Off federführend beteiligt und die beiden größten Namen im Cast kehren ebenfalls zurück. Der Film hatte seinerzeit eher wenig Aufmerksamkeit bekommen und fiel auch in der Kritik größtenteils durch. Nichtsdestotrotz hat Netflix Vertrauen ins Ensemble, was schon einmal neugierig auf Sky High: Die Serie stimmt. Lag es vielleicht nur daran, dass im Film nicht die richtigen Schwerpunkte gesetzt wurden und kann dies nun als Serie ausgebügelt werden? Wichtig ist an erster Stelle direkt zu betonen, dass man nicht unbedingt Kenntnis vom Film haben muss, um in die Serie einsteigen zu können. Das neue Original aus Spanien funktioniert auch solo.

    Heist-Action de España

    Die Serie startet, wie so viele Heist-Serien oder -Filme unmittelbar mit einem Raub. Das Publikum soll also ins kalte Adrenalin-getränkte Wasser geschmissen werden, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, hier Leerlauf zu befürchten. Doch nicht nur damit wird eindeutig klar, auf welche Fans man hier abzielt. Mit einem fulminanten Finale ging Haus des Geldes vergangenen Sommer zu Ende und bis Ende 2023 das Spin-Off Berlin kommt, muss dieses Serien-Spin-Off geneigte Fans spanischer Action-Thriller bei Laune halten. Die Figuren sind ähnlich stereotyp gezeichnet, das Katz-und-Maus-Spiel zwischen cleveren Ganoven und der Polizei ist auch hier wieder drin und sogar eine verkappte Sozialkritik ließe sich dem Plot ankreiden. Die Polizei-Komponente wird hier durch einen Undercover-Aspekt ergänzt und mit der jungen Protagonistin und ihrer Familiengeschichte auch Varianz zum augenscheinlichen Vorbild eingewoben.
    Irgendwo zwischen Die Schergen des Midas, ebenfalls mit Luis Tosar oder der dänischen Serie Schnelles Geld pendelt sich Sky High: Die Serie ein. Eine junge Frau, die nach Autonomie strebt und ihre Vergangenheit nicht abstreifen kann, immer wieder leicht soapige Einsprengsel, wenn es ums Zwischenmenschliche geht und eine Story, die trotz offensichtlicher Überkonstruiertheit doch erstaunlich stimmig vorgetragen wird. Man muss mit der spanischen Gangart klarkommen und auch die Art, wie hier Dialoge geführt werden – ob im O-Ton oder synchronisiert – abkönnen, aber dann bekommt man hier eine weitere kurzweilige Produktion von der iberischen Insel, die Binge-Potential birgt.
    Luis Tosar und Asia Ortega in einem Lagerraum in Sky High: Die Serie.
    Rogelio und Sole © Netflix

    Action, Spannung, Melodram

    Von all den spanischen Originals bei Netflix ist in den letzten Jahren vor allem Sky Rojo durch seinen pulpigen, schon fast Comic-artigen Vibe herausgestochen. Klar, auch Haus des Geldes war zu keiner Sekunde wirklich ernst zu nehmen und Krimis, wie Kein Friede den Toten oder zuletzt Das Mädchen im Schnee könnten innerhalb des gleichen Genres auch kaum weiter vom deutschen Tatort entfernt sein. Aber genau dieser Lokalkolorit-Anstrich ist doch das, was mitunter den Reiz bei Netflix internationaler Ausrichtung ausmacht. Wer also mit dem spanischen Hang zum Melodram in sämtlichen Genres sympathisiert, der wird hier auch Identifikationsfiguren finden und mitgerissen werden. Die Raubzüge sind darüber hinaus flott inszeniert und untermalt mit einem treibenden Score zerren sie gut an den Nerven. Kein Hollywood-Niveau natürlich, aber im Rahmen der Möglichkeiten doch mehr als solide.
    Zumindest hinterlässt der Beginn der siebenteiligen Serie/Staffel schon mal einen guten Eindruck und gaukelt nichts vor. Es sieht nach einem geradlinigen Krimidrama aus, bei dem man genau das bekommt, was man sich auf Basis von Synopsis und Cast erhoffen durfte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die junge Asia Ortega Leiva funktioniert sehr gut in der Rolle. Sowohl die Aufmüpfigkeit, als auch die Verletzlichkeit kauft man ihr ab. Und Luis Tosar ist einmal mehr einfach eine raumeinnehmende Erscheinung. Der kantige Spanier strahlt Souveränität und Bedrohlichkeit aus, mimt aber ebenso überzeugend den sorgenden Vater.

    Unser vorläufiges Fazit zu Sky High: Die Serie

    Sky High: Die Serie startet vielverheißend. Dabei macht die Serie rein gar nichts neu, verlässt sich auf bewährte Heist-Film-Zutaten und Routine-Inszenierung. Vielleicht ist da für den gemeinen Zuschauer zu wenig Salz in der Suppe, aber wer sich ohnehin gern mal Spanien-Thriller ansieht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Zielpublikum verzeiht dann auch die plumpen Gespräche und Klischeefiguren. Kein großer Wurf, aber allein wegen der überschaubaren Länge eine kurzweilige Serie, die auch nicht viel Aufmerksamkeit fordert und trotzdem zu unterhalten weiß.

    Sky High: Die Serie ist ab dem 17. März 2023 komplett bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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