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Cube

Beklemmendes Rätselraten ohne Entkommen. Dieser Cube verdreht allen den Kopf

TitelCube
Jahr1997
ProduktionslandKanada
RegieVincenzo Natali
DrehbuchErnie Barbarash, Vincenzo Natali
GenreMystery-Sci-Fi/Horror
DarstellerNicole de Boer, David Hewlett, Maurice Dean Wint, Wayne Robson
Länge87 Minuten
FSKAb 16 Jahren freigegeben
VerleihConstantin Film

Story:

Mehrere Personen erwachen völlig isoliert von der Außenwelt in einem labyrinthähnlichem Würfelsystem. Keiner der Betroffenen erinnert sich, wie er dort hin kam. Ein Raum gleicht dem anderen und es scheint keinen Ausweg zu geben. Die Personen selbst stehen zwar in keiner Beziehung zueinander, doch sie finden heraus, das jeder von ihnen seine Funktion ausübt.

Mit Hilfe der jeweiligen beruflichen Laufbahn, könnte es den Charakteren möglich sein, eine Lösung für die scheinbar ausweglose Situation zu finden. Als wäre das Ganze nicht schon strapazierend und mysteriös genug, so gesellen sich in manchen Räumen noch ein paar unvorhersehbare und tödliche Fallen hinzu, die man nur mithilfe eines ausgeklügelten Zahlensystems knacken kann.

Schon bald wandeln sich die Verzweiflung und das Kopfzerbrechen über den Sinn und Zweck des Ganzen in Todesangst und Paranoia um. Der Zusammenhalt beginnt allmählich zu zerfallen. So muss die Gruppe nicht nur gegen das mysteriöse Würfel-Zahlenschloss ankämpfen, sondern auch gegen den langsam eintretenden Hunger. Letztlich kommen auch noch zwischenmenschliche Konflikte hinzu. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und nur die stärksten werden diesen Alptraum überleben und Licht ins Dunkel bringen…oder doch nicht?

Kritik:

Der erste abendfüllende Independent-Spielfilm des amerikanischen Filmemachers Vincenzo Natali, erwies sich als ein erfolgreicher Genre-Mix. Cube besitzt viele Anspielungen auf menschliche Urängste, ist letztlich aber weder einleuchtend, noch nichts sagend. Denn soviel sei verraten: Wer hier eine Auflösung um das Mysterium erhofft, wird böse enttäuscht sein. Der Film baut eine faszinierende und geradezu surreale Atmosphäre auf und lebt letztlich auch davon, ohne zu viel von sich Preis zu geben.

Obwohl „indirekt“ auf die Außenwelt Bezug genommen wird, taucht diese nur sehr abstrakt als schwarze Leere oder helles weißes Licht auf und somit benötigt man viel Interpretationsfreude um dem Ganzen einen persönlicheren Sinn geben zu können. Wer sich damit arrangieren kann, der bekommt aber einen wahrlich außergewöhnlichen und handwerklich sehr guten Mystery-Sci-Fi-Thriller mit Elementen des Horror-Genres geboten, der sich auch schauspielerisch absolut souverän schlägt.

Es sei an dieser Stelle nicht unerwähnt, das es mit „Cube 2: Hypercube“ im Jahr 2002 sowohl eine Fortsetzung als auch mit „Cube Zero“ zwei Jahre später ein Prequel gab. Letzteres Werk dürfte das Geheimnis um den „Todeswürfel“ komplett entmystifizieren. Wer also mehr Antworten möchte, dem sei hier auch ein Blick auf die anderen beiden Filme empfohlen.

Fazit:

Cube ist eine alptraumhafte und geradezu surreal spannende Erfahrung, die weniger durch knallharte Fakten sondern vielmehr durch seinen geschlossenen Kosmos und seine sich darin befindlichen Charaktere lebt. Logiker dürfte das alles kaum vom Hocker hauen, auch wenn es hier vereinzelt ein paar schöne hochkomplexe mathematische Aufgaben zu lösen gibt. Eine Auflösung des Mysteriums gibt es letztlich nicht. Das war aber auch so vorgesehen. Am besten funktioniert Cube wenn man es so wenig wie möglich in Frage stellt, sich auf nichts fixiert und sich im künstlerischen Sinne treiben lässt.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
2
Figuren/Schauspieler
2
Ausstattung/Schauplätze
2
Form
1
Hintergrund
1
Vergleich im Genre
2
Durchschnitt:
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Jeff Clark

Name : Jeffrey Clark
Alter : 35
Aufgabengebiete: Reviews
Bevorzugtes Genre: Horror/Thriller
Lieblingsfilme: Martyrs, Das schweigen der Lämmer, Misery, Sieben, The Cell,Saw, Braveheart, Avatar, Alien, From Dusk till Dawn
Über mich: Einzelhandelskaufmann, verheiratet, 2 Kinder, Film, Technik, Tanz- & Fitnessfreak.

3 Kommentare

  • Hallo
    Cube ist meiner allerliebsten Horrorfilme. Man sieht wie man auf engstem Raum einen guten Film drehen kann Die ganze Stimmung ist einfach nur der Hammer. Ich finde man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Fallen sind einfah nur fies – im Gegensatz zu den anderen Teilen, kann man sie bei dem Teil, viel besser in den Wänden verstecken 😉

    Grüße Sandra

  • Ja der erste Teil war seinerzeit schon ein besonderes Werk. Eben so kreativ wie künstlerisch und er fesselt mich noch heute. Hat absolut nichts von seiner Intensität eingebüßt. Fand auch dass die andern beiden Teile nicht wirklich nötig waren. Außer man möchte vielleicht mehr Klarheit für das Geschehen. Thx für eure Meinungen zum Film ????