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    A Killer Romance

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen4. Juli 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Der Schauspieler Glenn Powell, der eine Sonnenbrille trägt und zurückgekämmte Haare hat. Ein Bild aus dem Film A Kiler Romance.
    Gary Johnson (Glenn Powell) bei seinem Nebenjob - einen Auftragskiller spielen. Was man halt so macht. © Leonine
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    Bereits 2023 lief A Killer Romance bei den Filmfestspielen von Venedig und erhielt sogar Szenenapplaus. Doch während der neueste Film von Richard Linklater in vielen Ländern der Welt bereits auf Netflix abrufbar ist, erscheint die vormals unter dem Originaltitel Hit Man bekannte Killer-Komödie am 4. Juli 2024 in den deutschen Kinos.

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    Die Story von A Killer Romance

    Der Philosophie und Psychologie unterrichtende Professor Gary Johnson (Glen Powell) arbeitet im Zweitjob für die Polizei von New Orleans. Obwohl er mit seinem technischen Sachverstand eigentlich nur bei der Bedienung der Abhörtechnik helfen soll, springt er nach der Suspendierung des ursprünglich vorgesehenen Kollegen plötzlich selbst als Undercover-Cop ein: Gary gibt sich als Auftragskiller aus – und sobald die potenzielle Kundschaft klar ausgesprochen hat, dass ein Mord für Geld geschehen soll, klicken direkt die Handschellen.

    Gary findet Gefallen an der Aufgabe! Für jedes Treffen entwickelt er ein neues Alter Ego, um so möglichst genau den jeweiligen Vorstellungen von einem Killer zu entsprechen: Für die einen gibt er den anzugtragenden Vollprofi nach dem Vorbild von James Bond, während andere eben eher einen grenzdebilen Hillbilly mit halbverfaulten Zähnen erwarten. Aber dann sitzt ihm plötzlich die verzweifelte Madison (Adria Arjona) gegenüber, die ihren gewalttätigen Ehemann loswerden will. Gary zeigt Mitleid – und setzt so eine Kette verhängnisvoller Ereignisse in Gang…

    Der Schauspieler Glenn Powell, der eine Sonnenbrille trägt und zurückgekämmte Haare hat. Ein Bild aus dem Film A Kiler Romance.
    Gary Johnson (Glenn Powell) bei seinem Nebenjob – einen Auftragskiller spielen. Was man halt so macht © Leonine

    Die One-Man-Show des Glen Powell

    Vor knapp zwei Jahren fiel Glen Powell in Top Gun: Maverick erstmals einem breiteren Publikum auf. Seitdem ist der Texaner auf dem Weg zum Superstar, hat in diesem Kinosommer noch die späte Fortsetzung zu Jan DeBonts Twister in der Pipeline und spielt nicht nur die Hauptrolle in A Killer Romance, sondern tritt auch als Produzent auf und schrieb am Screenplay mit. Und dass die neue Regiearbeit von Richard Linklater eine absolute Powell-Show ist, wird auf den ersten Blick klar. Sein Gary Johnson wird etwas  bemüht uncool und nerdig in Stellung gebracht, aber seine kurzen Performances als Fake-Killer, mit dessen Hilfe die Polizei potenzielle Auftraggeber überführt, sind so dermaßen unterhaltsam, witzig und zeigen, welches Talent in Powell steckt. Zudem wirkt es sehr clever, wie Linklater es schafft, Garys schleichende Transformation vom unsicheren Nobody zum selbstbewussten Somebody psychologisch zu unterfüttern.

    Die Verbindung zu Garys Uni-Vorträgen wirkt so deutlich organischer, als man es zunächst annimmt. Doch Linklaters Film ist insgesamt zugänglicher und seichter, als man vermuten mag. Auch, wenn er eines seiner Lieblingsthemen verhandelt und das Spiel um Sein und Identität dieses Mal erneut zu einem zentralen Aspekt macht, verarbeitet er es unterhaltsamer als zuvor. Dabei hilft auch die Leinwandchemie zwischen Powell und seiner weiblichen Partnerin Adria Arjona, die weit mehr als nur love interest ist und wie Gary eine nachvollziehbare Wandlung vollzieht. Wenn eine von Powells Killerfiguren auf die verzweifelte Madison trifft, wirkt diese verletzlich und bieder, während sie zwei Szenen später eine erotische Ausstrahlung auf die Leinwand zaubert, die Adrian Lyne stolz machen würde. Die Bühne gehört eindeutig dem Leinwandduo Arjona/Powell, so dass die Nebenfiguren auch genau das sind – schmückendes Beiwerk. Überrascht dies ansgesichts fast zwei Stunden Laufzeit, ist etwas anderes noch erstaunlicher.

    Kino statt Streaming für Deutschland

    Denn in Deutschland erfährt der Film tatsächlich eine Kinoauswertung, während weltweit mit Netflix ein Abnehmer für den durchaus schwer zu vermarktenden Film parat steht. Denn in eine Schublade packen lässt sich A Killer Romance ganz schwierig. Beginnt er als originelle Komödie, wechselt er schnell zu einer Romanze mit Screwball-Elementen, um im dritten Akt wilde Haken zu schlagen und Elemente des Noir-Krimis zu verarbeiten. Seine philosophischen Exkurse, dazu zumeist als Monologe dargeboten, wirken erst Stück für Stück weniger deplatziert als gerade zu Beginn des Films. Und auch, wenn die bereits erwähnte Laufzeit recht stattlich erscheint, überwiegt die Kurzweil und es stellen sich kaum Längen ein.

    Was dem Film ein klein wenig im Weg steht, sind die Vorschusslorbeeren aus seinem Festivalrun im Vorjahr. Denn auch, wenn uns Linklater Killer-Rom-Com mit Krimi-Elementen über weite Strecken wirklich unterhalten hat, ist sie am Ende doch weitaus weniger spektakulär oder bahnbrechend, als es stehende Ovationen in Venedig suggerierten. Doch das clevere Skript ist so herrlich unspektakulär und abwechslungsreich und die Inszenierung leichtfüßig und nonchalant, so dass man einfach nicht enttäuscht wird.

    Unser Fazit zu A Killer Romance

    Dank Glen Powells Spielfreude, einer tollen Chemie mit einem Schuss knisternder Erotik zwischen ihm und Leinwandpartnerin Adria Arjona sowie einem wilden 3. Akt ist Richard Linklaters Krimi-Komödie mit Screwball-Elementen ein ungemein charmanter Film gelungen. Sicher ist Powell viel zu charming und cool, um als leicht spleeniger Uni-Dozent durchzugehen, doch gerade er ist in den kurzen Killer-Charaden das absolute Highlight und seine zahlreichen Killer-Alter Egos allein das Eintrittsgeld wert. Auch wenn die philosophischen Kurzexkurse ein wenig aufgesetzt und bemüht wirken, spielt Linklater durch sie das Frage nach Identitäten und deren Interpretationen auch in A Killer Romance durch.

    Ein wenig zu lang gerät sein Film hinten raus zwar schon, weil er ein wenig zu viele Handlungsstränge zu Ende führen muss. Doch insgesamt ist die entspannte Inszenierung, die nicht auf große Action- oder Thriller-Momente aus ist, eine angenehme Abwechslung zum Blockbuster-Allerlei mit der meist ultimativen Bedrohung für die gesamte Menschheit.

    A Killer Romance ist ab dem 04. Juli 2024 in den deutschen Kinos.


    © Leonine
    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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