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    Startseite » A Pure Place
    Filme

    A Pure Place

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann26. November 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Sektenführer Fust präsentiert sich den Mitglieder | A Pure Place
    Der abgründige Meister der Marionetten: Sektenführer Fust (Sam Louwyck) weiß, wie man Menschen beeindrucken kann, die nach Erlösung suchen. © Koch Films
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    A Pure Place ist das neuste Werk und zweiter Spielfilm des deutsch-griechischen Regisseurs Nikias Chryssos. Ob das deutsche Sektendrama eine saubere Sache ist, erfahrt ihr in unserer Rezension.

    Das offizielle Kinoplakat zu A Pure Place zeigt die Schemen einer Frau, in einer Hand hält sie eine Schlange, in der anderen einen Kelch.
    Das offizielle Plakat zu A Pure Place © Koch Films

    A Pure Place – Handlung

    Irina lebt im Dreck. Aber sie ist nicht allein. Zusammen mit ihrem Bruder und einigen anderen Kindern und Jugendlichen wohnt sie im Keller einer Luxusvilla, nachdem sie alle von einem Mann namens Fust von der Straße geholt worden sind. Dort unten leben sie zusammen mit Schweinen und in Abwesenheit von allem, was sauber ist, und stellen Seife für die her, die im oberen Teil der Villa wohnen. Und das alles in der Hoffnung, dass sie irgendwann aufsteigen und ebenfalls ein Leben in Reinheit führen können. Nachdem eine Frau aus der Gruppe ausscheidet, bekommt Irina die Chance, den Keller zu verlassen. Doch was dieses neue Leben für die bereithält und welchen Preis sie dafür zahlt, kann sie unmöglich erahnen.

    Irina steht in roter Kluft und mit einem Kelch in der Hand in der Mitte des Bildes, in einem Halbkreis um sie herum stehen weitere Menschen mit grauer Zeremoniebekleidung | A Pure Place
    Mit zunehmender Grandezza spielt Irina (Greta Bohacek) ihre Rolle in einem schrecklich schönen Untergangsszenario auf Leben und Tod. © Koch Films

    Ein Leben im Dreck

    In A Pure Place ist Sauberkeit und Reinheit ein zentrales Thema. Die neuen Mitglieder, die Sektenführer Fust mit in die Villa bringt, müssen zuerst einmal im Keller hausen und es ist ihnen verboten, sich zu waschen. Wenn sie das Anwesen verlassen, müssen sie sich sogar mit Schweinefett einschmieren. Das Ganze ist fies und dreckig in Szene gesetzt und bringt durchgehend ein dezentes Gefühl von Unbehagen mit sich, wenn man diese Bilder sieht.

    Durchaus sehenswert sind die Performances der HauptdarstellerInnen Greta Bohacek, Daniel Sträßer und Sam Louwyck, die alle einen unterschiedlichen Rang in der Sekte einnehmen. Irina als aufstrebende Anwärterin, Siegfried als fanatisches Mitglied und Fust als überzeugender Guru. Man nimmt den dreien ihren Platz und ihre Rolle in der Sekte ab.

    Paul kümmert sich um die Schweine im Keller | A Pure Place
    In einer keimfreien Gesellschaft wird der Dreck zur Revolution: Waisenkind Paul (Claude Heinrich) wartet im schmutzigen Keller einer Luxusvilla auf seine Chance. © Koch Films

    Eine überzeugende Sekte

    Auch wenn Fust ein überzeugender Guru ist, kommt die Sektenthematik gefühlt recht wenig zur Geltung. Das könnte vor allem an der kurzen Laufzeit liegen, die der Charakterentwicklung von Irina deutlich mehr Zeit einräumt als den anderen Figuren. Eine ausführlichere Exposition über die Sekte selbst bleibt leider auch aus und lässt die Motive und Ziele hauptsächlich im Dunkeln. Ein vergleichbarer Film wie Midsommar (Ari Aster, 2019) bringt durch einen gemächlicheren Aufbau und eine deutlich längere Laufzeit mehr Bindung zu den einzelnen Figuren und Verständnis für die Sekte.

    A Pure Place schafft es aber auch nicht, das Publikum mit Mystery-Elementen einzunehmen, wie es beispielsweise The Endless (Aaron Moorhead, Justin Benson, 2017) schafft. Dafür ist die Handlung und die Darstellung viel zu sehr geerdet. Zwar passieren ab und zu Dinge, die sich nicht auf natürliche Weise erklären lassen, diese sind aber selten und nicht der Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

    Siegfried geißelt sich mit blankem Oberkörper mit Blick aufs Meer, weil er Irina, die neben ihm steht, verfallen ist | A Pure Place
    Mit Selbstkasteiung zur absoluten Reinheit: Siegfried (Daniel Sträßer) bestraft sich dafür, der schönen Irina verfallen zu sein. © Koch Films

    Unser Fazit zu A Pure Place

    Das Sektendrama von Nikias Chryssos ist ebenso stimmig wie kurzweilig und dank der 90-minütigen Laufzeit lässt sich der Film ohne große Längen runtergucken. Leider ist der Film bis auf ein paar Highlights auch sehr vergessenswert und schafft es aufgrund von geringer Exposition nicht wirklich, an die Leinwand zu fesseln. Ein bisschen mehr Laufzeit hätte A Pure Place durchaus sehr gut getan. Trotzdem lässt sich eine Empfehlung aussprechen, da die Schauspielleistung von Greta Bohacek, Sam Louwyck und Daniel Sträßer wirklich überzeugen und man selten in den Genuss kommt, eine deutsche Genre-Produktion im Kino zu sehen.

    A Pure Place startet am 25.11.2021 in den deutschen Kinos.


    © Koch Films
    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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