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    King’s Land

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann29. Mai 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein Mann steht auf einem Feld und blickt in die Ferne. Hinter ihm sind Menschen, die einen Brand schüren.
    Ludvig Kahlen bereitet sein Land vor © Henrik Ohsten – Zentropa
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    Mit King’s Land begeben sich die dänischen Filmemacher Nikolaj Arcel und Anders Thomas Jensen zusammen mit Mads Mikkelsen in das Dänemark des 18. Jahrhunderts. Ob das Historiendrama mit vielen Intrigen überzeugt, erfahrt ihr in der Rezension.

    Die Handlung von King’s Land

    Wir schreiben das 18. Jahrhundert in Dänemark. Der Kriegsheld und -veteran Ludvig Kahlen (Mads Mikkelsen) soll im Namen des Königs die dänische Heide kultivieren. Sollte es ihm gelingen das als unbewohnbar geltende Land zu erschließen erwarten ihn Reichtum, ein Anwesen und ein Adelstitel. Also zieht er raus in die Kälte, entnimmt Proben und versucht den perfekten Ort für seine Kolonie zu finden. Als der egozentrische Gutsherr Frederik de Schinkel (Simon Bennebjerg) davon erfährt, setzt er alle Zahnräder in Bewegung, um Kahlen sein Vorhaben so schwer wie möglich zu machen. Denn laut de Schinkel befindet sich Kahlen auf seinem Land und will deswegen Abgaben haben. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Fehde, welche schon bald ihre ersten Opfer fordert.

    Ein Mann in Lumpen und einer Waffe steht neben einem Pfarrer, welcher eine Bibel in der Hand hat.
    Ludvig und Pfarrer Anton arbeiten schon lange zusammen © Henrik Ohsten – Zentropa

    Das dänische Brachland …

    Die Lebensbedingungen in der dänischen Heide sind nicht gerade freundlich und das bekommt auch Ludvig zu spüren. Kalte Nächte in einem undichten Haus, der ständige Druck und die Einsamkeit zerren an ihm. Anfangs ist sein einziger Freund und Verbündeter der Pfarrer Anton, welcher eine Kirche errichten will, falls es Ludvig gelingen sollte, die Öde zu besiedeln. Doch es dauert nicht lange bis seine wachsende Farm von Flüchtlingen und Landstreichern aufgesucht wird. Während erstere ihm in Haus und Hof helfen, nutzen letztere den Schutz der Nacht um sich selbst zu bereichern. King’s Land zeigt auf erstaunlich unverfälschte Weise, wie das Leben als Pionier im 18. Jahrhundert gewesen sein könnte. Die Erbarmungslosigkeit der Natur lässt nicht viel Spielraum zu und die meisten Menschen zeigen sich Ludvig Kahlen gegenüber ebenfalls nicht wohlwollend.

    …sieht wunderschön aus

    Handwerklich kann man King’s Land nichts vorwerfen. Neben der tollen Kameraarbeit, welche die Kälte des 18. Jahrhunderts sehr prägnant einfängt, kann der Film durch ein authentisches Set-und Kostümdesign überzeugen. Die großartigen Landschaftsaufnahmen funktionieren in der schier endlosen Weite der Heide ebenso gut wie die Nächte im Wald oder die Szenen am Adelshof. Alle Gewerke arbeiten Hand in Hand und halten die Immersion aufrecht.

    Kahlen versus de Schinkel

    King’s Land schafft es mit Frederik de Schinkel einen wirklich verabscheuungswürdigen Antagonisten auf den Plan zu rufen. Simon Bennebjerg portraitiert den unangenehmen Gutsherren dabei hervorragend. Mehrfach macht de Schinkel deutlich, dass Ludvig nicht willkommen ist. Sei es durch Sabotage auf den Feldern oder durch Bloßstellung bei Zusammentreffen. Obwohl Ludvig Kahlen die Vollmacht des Königs hat, ist er leider machtlos gegen den Herren der Heide. Neben dem offenem Disput zwischen Kahlen und de Schinkel passieren auch hinter den Kulissen einige intrigante Ereignisse, die den Konflikt zusätzlich anheizen. So bahnt sich beispielsweise eine Affäre zwischen de Schinkels Verlobter und Ludvig an, welche die gesamte Situation erneut erschwert.

    Ein Mann in edler Kleidung trinkt ein Glas Rotwein
    Frederik de Schinkel sieht es gar nicht gerne, dass Ludvig auf seinem Land ist © Henrik Ohsten – Zentropa

    Unser Fazit zu King’s Land

    King’s Land ist ein spannendes Historiendrama und überzeugt durchweg mit einen starken Cast, authentischem Setdesign und grandioser Kameraführung. Die Erzählung bekommt den Spagat zwischen politischen Intrigen und zwischenmenschlichen Beziehungen gekonnt hin, ohne dabei kitschig zu werden. Fans von Mads Mikkelsen bekommen ein weiteres Mal die Gelegenheit ihn, abseits von Hollywoodproduktionen, in einer ambivalenten Rolle zu sehen. Wer europäischen Geschichtsdramen nichts abgewinnen kann, wird allerdings etwas Sitzfleisch mitbringen müssen. Für Freunde des Genres lohnt der Gang ins Kino.

    King’s Land läuft ab dem 6. Juni 2024 in den deutschen Kinos.


    ©Plaion Pictures

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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