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    Bruised

    Jan Wernervon Jan Werner18. November 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein Boxkampf zwischen zwei Sportlerinnen, eine in verteidigender Haltung, die andere während einem Schlag. Bruised
    BRUISED (2021) HALLE BERRY as JACKIE JUSTICE, VALENTINA SCHEVCHENKO as LADY KILLER
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    In diesem Herbst geben einige Topschauspieler und Topschauspielerinnen ihr Regiedebüt bei Netflix. Unter ihnen auch Ex-Bondgirl Halle Berry mit dem Kampfsportdrama Bruised. Erfahrt nun, wie ihr Einstand hinter der Kamera gelungen ist.

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    Das Poster zu Bruised zeigt eine Nahaufnahme von Halle Berry mit Mundschutz und Schweiß auf der Stirn, sowie den Titel.
    Das Poster zum Regiedebüt von Halle Berry © Netflix

    Bruised – Handlung

    Die in Ungnade gefallene MMA-Kämpferin Jackie Justice (Halle Berry) zieht sich aus dem Sport zurück. Jahre nach ihrem letzten Kampf, als in ihrem Leben alles schiefläuft und sie von Wut und Schuldgefühlen gezeichnet ist, bringt sie ihr Manager und Freund Desi (Adan Canto) dazu, an einem illegalen brutalen Kampf teilzunehmen, wo sie einem Promoter der Kampfliga auffällt (Shamier Anderson). Dieser verspricht ihr, sie zurück in den Ring zu holen. Doch der Weg zur Erlösung wird für Jackie persönlich, als ihr Sohn Manny (Danny Boyd Jr.), den sie als Säugling weggab, plötzlich vor der Tür steht.

    So hat man Halle Berry noch nie gesehen

    Mit Bruised feiert die Oscar-Gewinnerin Halle Berry ihr Regiedebüt und schlüpft auch gleichzeitig in die Hauptrolle der Comeback-Geschichte. Wenn man sich beispielsweise an ihren legendären Strandauftritt aus Stirb an einem anderen Tag, der inzwischen fast 20 Jahre her ist, erinnert, wird man sich im ersten Moment ein wenig die Augen reiben. Egal in welcher Rolle, sei es als souveräne Mutantin Storm in den X-Men-Filmen oder zuletzt in ihren Auftritten in John Wick 3 oder Kingsman 2, immer hatte Berry eine fast schon übernatürliche Aura, einen Hauch von Unantastbarkeit.

    Nun aber spielt sie eine Frau, die ganz unten angekommen ist. Eine toxische Beziehung zu einem aggressiven Mann, das plötzlich in ihr Leben gebrachte Kind und noch ein halbes Dutzend weitere Probleme haben ihren Charakter in Bruised äußerlich und innerlich gezeichnet. Die Schauspielerin schafft es mit Bravour, dass man all den Glamour, den sie so häufig verkörpert hat, ausblenden kann. Man nimmt ihr das Wrack, das sie spielt, tatsächlich ab. Ihre Verzweiflung, aber auch ihren Willen sich endlich gegen alle Widerstände zur Wehr zu setzen und sich eine letzte Chance zu erkämpfen, drückt sie durch viel Feingefühl für die jeweils angebrachte Mimik aus.

    Halle Berry sitzt mit einem kleinen Jungen auf einer Couch. Dazwischen liegt ein offener Pizzakarton mit Pizza. Die beiden Personen schauen sich unsicher an.
    Jackie muss die Rolle der Mutter erst akzeptieren © Netflix

    Klassisches Sportdrama, das viel richtig, …

    Was sich schon auf dem Papier nach der typischen Wiederauferstehungsgeschichte eines ehemals erfolgreichen Sportstars liest, das liefert Berry mit ihrem Drama nahezu in Reinform ab. Die Szenen zu Beginn, die die gefallene Ikone zeigen, gehen dabei genauso ans Herz, wie die Begegnung mit ehemaligen Weggefährten, die ihr eine Möglichkeit aufzeigen, den freien sozialen Fall zu bremsen. Auch die zusätzliche Herausforderung durch ihren Sohn, der zudem selbst ein Trauma zu verarbeiten hat, fügt sich gut in die Comeback-Story ein. Speziell die Beziehung zum kleinen Manny sorgt für ein paar Gänsehautmomente, auch wenn hier jedem Zuschauenden sehr klar sein dürfte, auf was dieser Subplot am Ende hinauslaufen wird.

    Die klassischen Trainingsmontagen, untermalt von ebenfalls genau der Musik, die man aus diesem Genre kennt, erfüllen solide ihren Zweck. Dazu sind auch die MMA-Kämpfe, speziell im langen Endkampf mitreißend, weil diese sehr nah an der Wirklichkeit sind. Der Authentizität zugute kommt sicherlich, dass die große Kontrahentin „Lady Killer“ von einer echten Profisportlerin gespielt wird. Dadurch besticht der finale Akt definitiv mit einer Wucht, die an die großen Boxfilmklassiker erinnert.

    … aber nichts neu macht

    Und damit sind wir schon beim Stichwort: Bruised erfüllt alles, was man von Rocky und seinen „Erben“ gewohnt ist, in dieser Art Film zu bekommen. Damit fehlt es jedoch eindeutig an Überraschungen und Eigenständigkeit. Um wirklich länger im Gedächtnis zu bleiben, fehlen emotionale Paukenschläge oder auch Bilder, die etwas anders zeigen, wie man es aus dutzenden von geistigen Vorgängern kennt. Selbst als Sozialdrama ohne den Kampfsportaspekt ist die Geschichte zu schematisch.

    Bei der Inszenierung des Kampfes zwischen Berry und ihrer Kontrahentin spürt man, wie bereits erwähnt, dass sich sehr um Realismus bemüht wurde. Allerdings bleibt hierdurch ein Spektakel aus, das es schon bräuchte, um den verwöhnten Genre-Fan von den Socken zu hauen. Die MMA-Serie Kingdom mit Frank Grillo hat es geschafft in ihren drei Staffeln in diesem Subgenre Maßstäbe zu setzen, was die Intensität von Käfigkämpfen anbelangt. Auch in diesem Vergleich zieht dieses solide Sportdrama deutlich den Kürzeren.

    Zwei Kämpferinnen in der Mitte im Kampfoutfit mit erhobenen Fäusten und aggressiver Haltung. Rundherum stehen zahlreiche Begleitpersonen und Zuschauer, die sich alle den beiden Protagonisten zuwenden.
    Jackie (Halle Berry) vor ihrem Comeback-Fight © Netflix

    Unser Fazit zu Bruised

    Bruised ist ein souveräner Einstand der Schauspielerin Halle Berry als Regisseurin. Sie weiß sich selbst gut in Szene zu setzen und hakt die klassischen Stationen des Kampfsportdramas ab, um jedes inszenatorische Risiko zu umschiffen. Dabei vermissen alteingesessene Genrefans neue Ideen und Überraschungen. Im Rahmen des Abonnements kann man sich diesen Film bei Netflix definitiv ansehen, vor allem als Fan des Ex-Bondgirls. Jedoch trüben die etwas zu lange Laufzeit und die Vorhersehbarkeit auch das Vergnügen der Zuschauer*innen, die nicht jeden Teil von Rocky und co. gesehen haben.

    Bruised ist ab dem 24. November bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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