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    Startseite » Cash Truck (2021)
    Filme

    Cash Truck (2021)

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann27. Juli 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    H zielt mit seiner Pistole
    H ist immer Treffsicher ©Studiocanal
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    In Guy Ritchies neuen Film Cash Truck heuert Jason Statham bei einer Sicherheitsfirma für Geldtransporte an. Gradlinige Action, clever durchdachter Rachethriller oder vielleicht doch etwas dazwischen? Das erfahrt ihr in den nächsten Absätzen!

    Das Plakat zu Cash Truck
    Das offizielle Plakat zu Cash Truck ©Studiocanal

    Cash Truck – Handlung

    Kurze Zeit, nachdem die Firma Fortico, die Geldtransporte durchführt, zwei Männer und jede Menge Geld bei einem Überfall auf einen ihrer Transporter verloren hat, heuert Patrick Hill (Jason Statham) dort an. Er besteht die Einstellungstests zwar nur mit den absoluten Mindestanforderungen, doch als bei seinem ersten Einsatz ein Überfall auf sein Fahrzeug stattfindet, macht er im Alleingang kurzen Prozess mit den Gangstern. Dieses Verhalten wirft natürlich einige Fragen bei seinen Kollegen und Vorgesetzten auf. Ist Patrick „H“ Hill tatsächlich der, der er zu sein vorgibt?

    Das Bild setzt sich nur langsam zusammen

    Cash Truck wirft uns immer wieder kleine Häppchen an Informationen hin, die das große Bild mit all seinen Ausmaßen erst nach und nach enthüllen. Die Geschichte ist dabei ziemlich deutlich in vier Kapitel aufgeteilt, und alle Puzzleteile werden im letzten zum Showdown zusammengeführt. Während es im ersten Viertel hauptsächlich um H’s neuen Job geht, gräbt das nächste etwas tiefer in seiner Vergangenheit und enthüllt seine Motive. Nach der Halbzeitmarke wird dann nochmal ein Blick auf die Gegenspieler geworfen, was zwar einige Fragen klärt, aber leider nur semi-gut funtioniert, da der Fokus komplett von Jason Statham genommen wird.

    In der Umkleidekabine wird Jason Statham seinen Kollegen Josh Hartnett vorgestellt, während Holt McCallany von der Seite beäugt - Cash Truck
    H wird seinen Kollegen in der Umkleide vorgestellt ©Studiocanal

    Weniger ist manchmal mehr

    Auch tonal unterscheiden sich die einzelnen Kapitel von Cash Truck komplett. Während es im ersten zwar relativ Actionreich und mit einer Prise Humor vonstatten geht, tun sich im zweiten Kapitel einige menschliche Abgründe auf und es wird sehr düster. Im Anschluss wird es dann nochmal etwas hektischer, bevor es im Showdown zum Schluss sehr brachial zugeht. Der schnelle Schnitt in der zweiten Filmhälfte wirkt fast schon ein bisschen wie bei einem Trailer, und so kommen leider auch die neu etablierten Charaktere nicht wirklich gut weg. Es passiert viel zu viel auf einmal, und die Charakterzeichnungen wirken sehr plump und plakativ. Auch die Motivation wirkt etwas zu sehr konstruiert und mit jeder neuen Szene weniger glaubwürdig. Beim Showdown verliert sich der Film dann komplett in einem unglaubwürdigen Actionfeuerwerk, das zwar ein wenig Unterhaltungswert liefert, aber eigentlich nur dazu dient um auf das Ende über zu leiten.

    Jason Statham schaut wütend drein, Blut bedeckt sein Gesicht, und er feuert mit einem Maschinengewehr - Cash Truck
    H fährt größere Geschütze auf © Studiocanal

    Guy Ritchie und seine Charaktere

    Guy Ritchie schafft es in seinen Filmen oft, seine Protagonisten gut in Szene zu setzen und auf eine stylische Art zu charakterisieren. Gerade seine Gangsterfilme Snatch und The Gentlemen sind da neben den beiden Sherlock Holmes Filmen ein besonders positives Beispiel. Bei Cash Truck will das leider nicht so richtig funktionieren. Die Charakterisierung der Nebendarsteller wirkt zu oft gewollt und greift deswegen nur selten. Es wirkt so als müsste jede Rolle eine spezifische Eigenschaft haben, die sie konsequent durchzieht. Jason Stathams Rolle ist allerdings viel zu ernst, sodass die wenigen Ausbrüche von Coolness leider sehr fremdartig erscheinen.

    Guy Ritchie scherzt mit Jason Statham und Post Malone am Set herum, hinter ihnen steht ein SUV vor einem großen Gebäude - Cash Truck
    Rapper Post Malone spielt ebenfalls eine kleine Rolle © Studiocanal

    Unser Fazit zu Cash Truck

    Der Action-Thriller fängt stark an und baut in der ersten Hälfte ein gutes Maß an Spannung auf, welche immer wieder durch subtilen Humor und gut inszenierte Action Set Pieces angenehm gebrochen wird. Die zweite Hälfte Cash Truck wirft dann alles über Bord und versucht verkrampft die Gegenpartei in den Mittelpunkt zu stellen, was leider durch den hektischen Schnitt und die schwache Charakterzeichnung nicht so richtig gelingen will. Die Coolness, die man aus Ritchies Filmen gewöhnt ist, kommt hier leider nur sehr selten ans Licht. Somit ist es mit Sicherheit nicht sein bestes Werk, aber gerade wegen der sehr starken ersten Stunde doch durchaus sehenswert. Fans von Ritchie sollten die Erwartungen etwas anpassen, für alle anderen gibt es einen bunten Mix aus Rache-Thriller und Action-Film.

    Cash Truck läuft ab dem 29.07.2021 im Kino!


    © Studiocanal

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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