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    Der Nachname

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen20. Oktober 2022Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Kinoplakat des Films Der Nachname. Es zeigt von links nach rechts Christoh Maria Herbst, Caroline , Justus von Dohnanny, Iris Berben, Janina Uhse und Florian David Fitz, vor ihnen ein chaotisch aussehender Tisch, auf dem Weinflaschen und Teller stehen.
    Das Kinoposter zu Der Nachname © Constantin Film
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    Nachdem Sönke Wortmanns Der Vorname 2018 über eine Million Besucher ins Kino lockte, erscheint nach zahlreichen Verschiebungen am 20. Oktober 2022 eine Fortsetzung. Ob Der Nachname auch ein sehenswertes Sequel geworden ist, lest ihr in unserer Rezension.

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    Kinoplakat des Films Der Nachname. Es zeigt von links nach rechts Christoh Maria Herbst, Caroline , Justus von Dohnanny, Iris Berben, Janina Uhse und Florian David Fitz, vor ihnen ein chaotisch aussehender Tisch, auf dem Weinflaschen und Teller stehen.
    Das Kinoposter zu Der Nachname © Constantin Film

    Die Handlung von Der Nachname

    Nachdem im Vorgänger der Disput um einen Vornamen Gräben aufwarf, scheinen die Wogen geglättet. Doch als Dorothea (Iris Berben) und ihr neuer Lebenspartner René (Justus von Dohnányi) die Kinder Elisabeth und Thomas (Caroline Peters, Florian David Fitz) sowie deren Ehepartner Stephan (Christoph Maria Herbst) und Anna (Janina Uhse) zu einem Wochenendtrip auf ihre Finca auf Lanzarote einladen, ist eine große Ankündigung nur eines von vielen Problemen. Denn Stephan, Thomas, Elisabeth und Anna schleppen einen Rucksack an Problemen und Geheimnissen mit auf die Insel. Anstatt der Idylle des Eilands sind Konflikte aller schon bald vorprogrammiert und es kommt zur ersten von vielen weiteren Eskalationen…

    Ein Szenenbild aus dem Film Der Nachname: eine Gruppe von sechs Menschen stehen nebeneinander. Alle schauen eher angespannt und wenig harmonisch. Es sind von links nach rechts: Die Schauspieler Christoph Maria Herbst, Caroline Peters, Justus von Dohnányi, Iris Berben, Janina Uhse und Florian David Fitz.
    Gemeinsam vereint, und doch entfremdet? Die Figuren aus Der Nachname auf einem Haufen. © Constantin Film

    Eine völlig unnötige Fortsetzung

    Es erscheint im Zeitalter von seriellem Erzählen und Nostalgie-Revivals ein wenig old school, sich die Frage nach nötigen und unnötigen Fortsetzungen zu stellen. Doch statt einer erzählerischen Notwendigkeit, wie beispielsweise bei Denis Villeneuves Dune, fragte man sich schon bei der Trailer-Premiere von Wortmanns Film, was es denn nach dem Vorgänger noch zu erzählen gäbe. Weil auch sein Drehbuchautor Claudius Pläging keinerlei lose Fäden aus dem Erstling aufnehmen konnte (oder wollte), entspinnt sich die Handlung zwar erneut um eine Namensgebung, allerdings wird die Problematik in wenigen Minuten abgehandelt.

    Zudem wirken die Dialoge bisweilen gestelzt und oberlehrerhaft, so dass die Figuren wenig Authentizität ausstrahlen. Auch fehlt es den Wortgefechten an der Doppelbödigkeit und Selbstentlarvung der Figuren aus dem Erstling. Wenn dann die Namensthematik ad acta gelegt ist, werden die großen Kaliber ausgepackt und so geht es um Untreue, Geldsorgen und noch viele andere Reizthemen. Doch so richtig zünden weder die Drehbuchwendungen noch die Pointen. Stattdessen stellt sich bei Betrachtung statt Lachen oder Mitfiebern ein ganz anderes Gefühl ein.

    An einem Esstisch sitzen links eine Frau mit dunklen, schulterlangen Haaren. Rechts neben ihr eine Frau mit blau-weiß gestreifter Bluse und blonden, lockigen Haaren. Es sind die Schauspielerinnen Iris Berben und Caroline Peters. In der Bildmitte sind die Justus von Dohnányi in hellbrauner Strickjacke und Janina Uhse mit Brille. Eine Szene aus dem Film Der Nachname.
    Wieder ein Esstisch, wieder viele Freunde, wieder viel Zoff – Der Nachname ist einer der Streitpunkte. © Constantin Film

    Was tun sich Freunde an?

    Denn wenn Geheimnisse und große Fragen um Familienmodelle, langlebige Beziehungen oder materielle Ängste jeweils in Vier-Augen-Gesprächen besprochen werden, haben die Charaktere nichts Besseres zu tun, als die entstandene Verletzlichkeit auszunutzen und das im Vertrauen Offenbarte bei der nächsten Drehbuchwendung prompt auszuplaudern. Und dies löst beim Publikum eher Entsetzen und Wut aus, auch weil sich die Frage aufdrängt, was sich diese Freunde bzw. Verwandten antun. Wer braucht schon Feinde, wenn er Freunde und Familie hat.

    Ein weiteres Problem ist, dass die Figuren nur bedingt stringent weitergeführt werden, ebenfalls ein Strukturproblem des Skripts. Denn die Handlung erscheint zu keiner Zeit von den Figuren vorangetrieben zu werden, sondern springt von Wendung zu Wendung, eben weil es das Drehbuch so vorsieht. Dem Cast selbst kann man allerdings wenig Vorwürfe machen. Eine gewisse Spielfreude ist allen Beteiligten anzumerken, aber auch sie können nicht gegen die Widerstände anspielen, die ihnen das Skript bietet. Wortmanns Regie ist in visueller Hinsicht zudem weder besonders kinotauglich noch einfallsreich.

    Unser Fazit zu Der Nachname

    Es ist müßig zu überlegen, was die Beteiligten dazu getrieben hat, diese leidlich unterhaltsame Fortsetzung abzuspulen. Denn weder inhaltlich noch thematisch kann Der Nachname überzeugende Argumente für einen Kinobesuch liefern. So ist das Sequel leider Gottes eine typische deutsche Komödie: Erschreckend unlustig, altbacken und ohne inhaltliche Relevanz, trotz eigentlich interessanter Themen.

    Der Nachname erscheint am 20. Oktober 2022 in den Kinos.


    © Constantin Film

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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