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    Downton Abbey 2: Eine neue Ära

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen10. August 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    4178_D009_01379_RC (l-r.) Samantha Bond stars as Lady Rosamund, Douglas Reith as Lord Merton, Harry Hadden-Paton as Lord Hexham, Laura Carmichael as Lady Edith Hexham, Hugh Bonneville as Lord Grantham, Elizabeth McGovern as Lady Grantham, Michelle Dockery as Lady Mary Talbot, Penelope Wilton as Lady Merton, Robert James Collier as Thomas Barrow and Michael Fox as Andy in DOWNTON ABBEY: A New Era, a Focus Features release. Credit: Ben Blackall / © 2021 Focus Features, LLC
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    Das weltweite Phänomen wird fortgesetzt. Ob Downton Abbey 2: Eine neue Ära allerdings auch überzeugen kann und sich ein Blick nicht nur für Serienfans, sondern auch für Neulinge lohnt, verraten wir euch in unserer Kritik.

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    Die Handlung von Downton Abbey 2: Eine neue Ära

    Auch nach dem aufreibenden königlichen Besuch bleibt es aufregend auf Downton Abbey. Das Anwesen benötigt einige Reparaturen, nur das nötige Geld fehlt. Da erhält Lady Mary (Michelle Dockery) die Anfrage eines Hollywood-Filmteams, welche das Anwesen als Film-Location nutzen wollen. Doch als Stummfilm-Starlet Myrna Dalgleish (Laura Haddock) mit einer riesigen Entourage an Filmleuten anreist, sorgt dies bei vielen Bediensteten wie auch dem Earl of Grantham (Hugh Bonneville) für Kopfschütteln. Da passt es gut, dass er und seine Frau Cora (Elizabeth McGovern) von Gräfinwitwe Lady Violet (Maggie Smith) eine außerordentliche Neuigkeit erhalten: Von einer verflossenen Liebe hat sie eine Villa in Südfrankreich geerbt. Obwohl die Crawleys noch im Unklaren sind, wie genau das Verhältnis zwischen Lady Violet und dem mysteriösen Mann gewesen sein mag, reisen sie an die Côte d’Azur…

    Vier Personen, davon links ein Mann mit beigen Pullunder und Sonnenbrille, daneben zwei Frauen in langen, weiß-beigen Kleidern und rechts ebenfalls ein Mann, er trägt ein weißes, kurzes Hemd. Im Hintergrund ein großes Villengebäude. Alle vier Personen haben einen Holz-Tennisschläger in der Hand. Eine Szene aus Downton Abbey 2: Eine neue Ära
    Als eine Partie Tennis noch in anständiger Kleidung stattfand – Downton Abbey 2: Eine neue Ära © 2022 Univeral Pictures Germany
    © 2022 Universal Pictures Germany

    Only Fans oder doch für jeden etwas?

    Machen wir uns nichts vor: Nach sechs Staffeln und einem Kinofilm ist die Fortsetzung vor allem etwas für Fans der Serie. Denn allein die Vielzahl an Figuren bringt Neulinge an die Grenzen des Erinnerns. Wer mit wem und warum, all dies versteht man deutlich schneller und umfänglicher, wenn man die Aristokraten-Dramedy von Serienschöpfer Julian Fellowes kennen und lieben gelernt hat. Zudem gibt es nichts wirklich Substanzielles zu erzählen, denn nach dem 1. Kinofilm war ein zufriedenstellender Abschluss gegeben. Daher darf man durchaus dessen Erfolg an den Kinokassen als Motiv für ein Sequel sehen. Dies ist zwar branchenüblich und sicher nachvollziehbar, doch entfernt sich Downton Abbey 2: Eine neue Ära ein wenig von seinen Wurzeln. Statt eines, auch räumlich, begrenzten Konflikts wird die Handlung auf verschiedene Orte und Figuren aufgeteilt. Der Ausflug nach Südfrankreich mag vor allem optisch hübsch anzuschauen sein, aber erzählerisch ist er doch wenig ergiebig.

    Da machen die kleinen Meta-Spielereien um eine Filmcrew auf dem Anwesen schon mehr Spaß und Sinn. Zudem kann man die kleinen Seitenhiebe auf das Filmbusiness als Kommentar auf die heutige Zeit lesen und die Umkehrung der Verhältnisse wird zwar überdeutlich, aber dennoch sinnvoll herausgearbeitet. Man stelle sich heute ein Filmset in einem Anwesen vor und die Crew würde von den Besitzern mit Argwohn und Herablassung gewürdigt würde, anstatt sofort alle Hemmungen fallen zu lassen und den Stars den Hof zu machen. Regisseur Simon Curtis knüpft neben erzählerischen Schwerpunkten auch optisch an die TV-Serie an. Ob man die Bilder unbedingt auf einer Kinoleinwand sehen muss, sei dahingestellt. Im Heimkino merken die Zuschauer:innen sicher keinen allzu großen Mehrwert zu den Serienfolgen. Dies kann man auch als Stringenz honorieren, doch gerade für Neulinge wäre ein wenig mehr Opulenz und Bildgewalt interesanter gewesen. Doch wie sieht es mit dem bekannten Figuren aus? Können hier Akzente gesetzt werden?

    Die One-Woman-Show der Maggie Smith

    Herausstechen kann, wie sollte es anders sein, Maggie Smith, die allein mit ihrer Aura das gesamte Anwesen einnehmen kann. Ihr Subplot ist zudem der emotionale Anker des Films. Neben ihr sind zwar alle bekannten Figuren präsent, allerdings erscheinen ihre Konflikte oder Probleme weniger relevant und packend zu sein. Selbstredend sind ein Hugh Bonneville oder eine Imelda Staunton, respektive ihre Charaktere, mit einer gewissen Erhabenheit versehen und die Zuschauer:innen benötigen wenig Exposition, um ihren Konflikten folgen zu können. Allerdings verlassen sich die Macher:innen auch in diesm Aspekt auf die langjährige Gefolgschaft des Publikums. Dem Rest des Casts, allen voran Neulinge wie Dominic West, kann man keine Vorwürfe machen, da sie deutlich in zweiter Reihe stehen (müssen) und wenig screentime erhalten. Bleibt die Frage, wie die technische Umsetzung der Blu-ray und das Bonusmaterial aussieht. Punktet Universal gar mit ergiebigem Making-Of-Material?

    Links Penelope Wilton, die einen hellblauen Blazer und einen Hut trägt. Rechts neben ihr Maggie Smith mit einem beigen Jacket, darunter eine weiße Bluse. Eine Szene aus dem Film Downton Abbey 2: Eine neue Ära
    Das Herzstück des Films – Maggie Smith als Lady Grantham
    © 2022 Universal Pictures Germany

    Die Blu-ray im Test: Audiovisuell gut, aber leider wenig Sustanzielles beim Bonusmaterial

    Zum Test lag uns die Blu-ray vor. Eine 4K-UHD des Films sucht man im hiesigen Handel vergeblich. Doch die technische Umsetzung kann sich sehen lassen. Neben einem leicht sepia hellen Bild gefällt das Tonspur-Angebot. Denn neben der Originalfassung bietet auch die deutsche Version eine Dolby Atmos-Tonspur, was sehr löblich ist. Wer allerdings ein akustisches Feuerwerk erwartet, sollte das Genre im Blick behalten, da vor allem die Filmmusik aus den Surround-Lautsprechern kommt und das Ohr selten von direktionalen Effekte das Ohr beglückt wird. Beim Bonusmaterial bietet Downton Abbey 2: Eine neue Ära Hausmannskost statt eines 5-Gänge-Menüs. Die kurzen Featurettes, meist kaum länger als drei bis fünf Minuten, sind PR-üblich und daher mit wenig Mehrwert ausgestattet. Der Audiokommentar in Filmlänge kann da schon eher etwas Interessantes ergänzen. Insgesamt deckt sich die Bewertung der Disc mit der des Films: Für Fans ganz sicher empfehlenswert.

    Unser Fazit zu Downton Abbey 2: Eine neue Ära

    Die Macher:innen riskieren wenig, bieten Wohlbekanntes und haben dennoch einen unterhaltsamen Film geschaffen. Natürlich sind Neulinge aufgrund der Vielzahl an Figuren im Hintertreffen, doch selbst für sie gibt es dank des leicht meta angehauchten Handlungsstrangs um die Filmcrew auf Downton einige Spitzen gegen das Filmbusiness. Und somit ist Downton Abbey 2: Eine neue Ära durchaus einen Blick wert. Wer im Anschluss das Bedürfnis hat, das gesamte Downton-„Universum“ kennenzulernen, kann ja die Serie als eine Art Prequel nachholen und den etwas besseren ersten Teil ebenso.

    Downton Abbey 2: Eine neue Ära ist ab sofort als VoD, DVD und Blu-ray erhältlich.


    © Universal Pictures Germany

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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