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    Startseite » Encanto
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    Encanto

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann24. November 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Familie Madrigal hat in Encanto mit ihren Gaben das Dorf aufgebaut.
    Jedes Mitglied der Familie Madrigal hat eine besondere Gabe ©Disney
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    Mit Encanto bringen die Walt Disney Animation Studios ihren 60. Spielfilm auf die Leinwand. Dieses Mal verschlägt es uns nach Südamerika, zu einer Familie voller Wunder und mit vielen tollen Songs. Lest weiter und erfahrt mehr!

    Das offizielle Plakat zu Encanto zeigt die farbenfrohe Familie Madrigal.
    Das offizielle Plakat zu Encanto. © Disney

    Encanto – die Handlung

    Bei Familie Madrigal geht es wortwörtlich zauberhaft zu. Jedes der zahlreichen Familienmitglieder verfügt über eine besondere Gabe, die ihnen von einer magischen Kerze gegeben wurde. Eine der Schwestern von Hauptfigur Mirabel ist enorm stark, eine andere kann überall Blumen wachsen lassen und ein Bruder kann gar seine Form wechseln. Die Matriarchin Abuela hütet die besagte Kerze und die damit entstehenden Traditionen mit ihrem Leben. Denn die Kräfte der Familie sorgen für das Wohlbefinden im Dorf; sollte die Kerze jemals erlöschen, so soll auch die Magie verschwinden, von der das gemeinschaftliche Leben im Dorf abhängig ist.

    Alle in der Familie haben solch eine besondere Gabe. Alle bis auf Mirabel. Und das macht nicht nur ihr, sondern auch ihrer Großmutter zu schaffen, denn sie ist seitdem sehr besorgt darüber, dass die Magie schwindet. Besonders, weil die nächste Zeremonie für den jungen Antonio in Kürze ansteht und sie befürchtet, dass ihn das gleiche Schicksal ereilen könnte. Aber auch wenn Mirabel die Einzige ohne Gabe ist, kann womöglich nur sie die Magie retten. Sie führt uns durch die Handlung, die mit den ganzen Charakteren zugegebenermaßen zwischendurch mal etwas verstrickt wirkt. Aber da jede der Hauptfiguren genug Exposition bekommt und sich von den anderen klar unterscheidet, findet man den Faden meist sehr schnell wieder.

    Mirabel bringt in Encanto breit lächelnd einen Korb voller Dinge zur Vorbereitung ins Haus.
    Mirabel zeigt den Kindern im Dorf das Haus der Familie ©Disney

    Familie und Tradition

    Bei Encanto stehen vor allem Familie und Traditionen im Mittelpunkt. Dabei geht der Film recht clever mit der Thematik um und erklärt den Zuschauer:innen zuerst, warum diese Traditionen wichtig und wofür diese gut sind, bevor er sie auf subtile Weise hinterfragt oder gar versucht zu reformieren. Das macht er aber, ohne dabei zu verurteilen oder den Finger zu erheben. Besonders die Figur der Großmutter verhält sich sehr konservativ und ist sozusagen der Gegenpol zu Mirabel, wird aber nie zum Feindbild erklärt.

    Ein weiterer wichtiger Punkt in der Geschichte sind die Erwartungshaltungen und Pflichten der einzelnen Figuren, die ebenfalls sehr verständnisvoll präsentiert werden. So hilft die muskelbepackte Schwester wann und wo immer sie kann, hat aber große Angst davor, irgendwann mal nicht mehr stark genug zu sein. Den familiären Druck, der auf ihr lastet, trägt sie – im Gegensatz zu jedem stemmbaren Objekt – wie eine schwere Bürde und strapaziert ihr Gemüt dabei sehr.

    Antonio ist in Encanto der jüngste der Familie und hat gerade erst seine Gabe erhalten. Er sitzt erfreut auf einem Jaguar, um ihn herum zahlreiche weitere Tiere.
    Der junge Antonio kann gut mit Tieren ©Disney

    Die Musik von Encanto

    Encanto wäre kein waschechter Disneyfilm, gäbe es nicht auch ein paar schwungvolle Gesangseinlagen. Diese sind angenehm über die 99 Minuten Laufzeit verteilt, sodass man beim Zuschauen nicht das Gefühl bekommt, man würde ein langes Musikvideo gucken. Die Songs sind, wie man es von Disney gewöhnt ist, inhaltlich sehr passend gewählt, erzählen die Geschichte weiter und gehen gut ins Ohr. Dafür sorgen die beiden Komponisten Germaine Franco und Lin-Manuel Miranda. Letzterer hat nicht nur beim Disneyfilm Vaiana mit komponiert, sondern war auch federführend bei Hamilton und für die Musik bei der Netflix-Produktion Vivo verantwortlich. Die Songs haben auch, ähnlich wie bei Vaiana, ein gleichbleibendes Niveau; keiner fühlt sich überflüssig an. Was allerdings fehlt, ist ein richtiger Hit, wie man ihn noch mit „Let it Go“ bei Die Eiskönigin hatte. Dafür sind die Songs stellenweise sehr emotional und es kann gut passieren, dass die ein oder andere Träne verdrückt wird.

    Die musikalische Performance der Figuren wird natürlich auch visuell untermalt. Dazu gehören neben den Tanzchoreographien selbstverständlich auch eine Menge toller Effekte, die im Takt der Musik mitspielen. Sei es das magische Haus, das die Charaktere durch die Luft katapultiert, ein Feuerwerk oder stark stilisierte Sequenzen, die außerhalb der eigentlichen Szenerie stattfinden.

    Mirabel tanzt schwungvoll in Encanto, während im Hintergrund ein Feuerwerk stattfindet.
    Zu einer guten Musicalnummer gehört ein Feuerwerk ©Disney

    Unser Fazit zu Encanto

    Encanto ist genau das, was man erwartet: Ein farbenfrohes Disney-Musical mit liebenswürdigen Charakteren, herzlicher Botschaft und großartigen Songs, die ins Ohr gehen. Dabei sieht der Film nicht nur fabelhaft aus, sondern spricht auch Themen an, mit denen sich wohl ein jeder identifizieren kann. Zwar erscheint der Film schon zu Weihnachten auf Disney+, ein Kinobesuch ist für das bunte Spektakel dennoch zu empfehlen.

    Encanto startet am 24. November 2021 in den deutschen Kinos und ist zum 24. Dezember 2021 bei Disney+ verfügbar.


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    ©Disney
    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

    • Sascha Grethmann
      https://www.filmtoast.de/author/sascha-grethmann/
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