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    Startseite » Ghostbusters: Frozen Empire
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    Ghostbusters: Frozen Empire

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning6. Juni 2024Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    The firehouse freezes over in New York City in Columbia Pictures’ GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE.
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    Ghostbusters: Frozen Empire ist die heiß erwartete Fortsetzung von Ghostbusters: Legacy. Bietet der Film die richtige Abkühlung an heißen Tagen oder lässt das Gesehene einen einfach kalt zurück?

    Plakat von Ghostbusters: Frozen Empire © 2023 CTMG, Inc. All Rights Reserved.

    Die Inhaltsangabe von Ghostbusters: Frozen Empire

    Die Ghostbusters sind zurück in New York. Gleichzeitig deutet sich eine neue Bedrohung an, weil Nadeem (Kumail Nanjiani) sein Erbe bei dem ehemaligen Ghostbusters Ray Stantz (Dan Aykroyd) veräußert. Woher sollte er auch wissen, dass in seinem Erbstück der Dämon Garraka gefangen ist. Ein Glück riecht Ray die Gefahr und möchte diese mit seinem ehemaligen Kollege Winston Zeddemore (Ernie Hudson) kaltstellen. Während zwei Drittel der alten Ghostbusters die Welt vor dem Untergang bewahren wollen, plagen sich die neuen Geisterjäger Gary (Paul Rudd), Phoebe (Mckenna Grace), Trevor (Finn Wolfhard) und Callie (Carrie Coon) mit Familienproblemen und dem neuen Bürgermeister Walter Peck (William Atherton) herum.

    Der Geist der alten Zeiten

    Als 2021 der dritte Film der Originalreihe herauskam, haben Fans aufgeatmet. Sony Pictures hatte anscheinend aus dem Reboot-Debakel gelernt und das richtige Personal an die Serie gelassen. Ivan Reitman hatte das Ruder seinem Sohn übergeben und der wusste, wie man die Reihe respektvoll weiterführt. Vor allem hatten er und sein Co- Autor Gil Kenan es geschafft, die alte Riege um Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson würdevoll zu verabschieden und gleichzeitig ein neues Team zu etablieren. Dass sie sich dabei ein bisschen zu viel am Original orientiert hatten, war verzeihbar. Das Filmgeschäft besteht halt dem Wortlaut nach nur zur Hälfte aus Film und Nostalgie ist ein sehr rentables Geschäft. Die Casting Entscheidungen waren genauso clever. Ein Paul Rudd passt mit seiner Comedy Persona perfekt in das Franchise und Finn Wolfhard in einem Ghostbusters Film zu besetzen, war spätestens nach Staffel zwei von Stranger Things ein Selbstläufer.  Zudem ist mit der Besetzung von Mckenna Grace als Phoebe noch ein Glücksgriff gelungen und sie wurde mit ihrer Figur zum Fanliebling.

    Der Ecto-1 in Aktion © 2023 CTMG, Inc. All Rights Reserved.

    Jetzt konnte die Geschichte ohne alten Ballast weitergeführt werden. Allerdings wurde im Abspann von Ghostbusters: Legacy schon deutlich, dass man zumindest mit dem Setting des Films wieder altbekanntes Terrain betreten würde. Aber ein bisschen Branding benötigt man wohl bei einem Franchise und als Fan erwartet man auch wiederkehrende Elemente.  Die Trailer machten Hoffnungen. Sie zeigten keinen „aufgewärmten“ Bösewicht und eine „coole“ Prämisse. Das nun Kenan statt Reitman auf dem Regiestuhl saß, stellte auch kein Problem dar. Weil beide für das Drehbuch verantwortlich waren, hatten sie dementsprechend dieselbe Vision.

    Starker Beginn

    Die ersten zehn Minuten des Films bestätigen den Eindruck der Werbekampagne. Der neue Endgegner wird in einer sehr stimmigen und cleveren Sequenz eingeführt. Man sieht die Zentrale der Ghostbusters Anfang des 20. Jahrhunderts, als sie noch ihren ursprünglichen Zweck erfüllte. Zusammen mit der Feuerwehr erkunden wir ein schiefgelaufenes Ritual. Eine Geheimorganisation scheint etwas freigesetzt zu haben und alle Personen im Raum sind erfroren. Die Sequenz hat Atmosphäre, Schauer und ein paar Härten, die ich so nicht erwartet habe. Nach dem stimmigen Anfang springt Ghostbusters: Frozen Empire in die Gegenwart und wir sehen das neue Team bei der Arbeit. Die Sequenz ist auch sehr spaßig und hat eine stimmige Interaktion zwischen den Figuren. Leider wird das hohe Tempo nicht gehalten und das liegt am fehlenden Fokus des Drehbuches. So verschwindet die Bedrohung Garraka nach dem Intro fast komplett aus dem Film und taucht erst im Finale wieder auf. Ersetzt wird diese Stunde mit viel Leerlauf. Die neu gewonnene Freiheit war den beiden Autoren anscheinend nicht geheuer und man rudert hier kräftig zurück. Statt neues zu wagen, werden wieder einige Elemente aus den Vorgängern recycelt, um allen Fans gerecht zu werden.

    Familienbande

    Ghostbusters: Frozen Empire wirkt wie die siebte oder achte Staffel einer Sitcom. Um eine Serie frisch zu halten, fügt man kontinuierlich neue Charaktere hinzu. Die Alten kann man natürlich nicht entsorgen, weil sie dem Publikum längst ans Herz gewachsen sind. So befinden sich neben den sechs neuen Geisterjägern auch noch die drei alten im Film. Dazu kommen drei komplett neue Figuren sowie bekannte Nebencharaktere. Das führt dazu, dass einige Figuren kaum Platz in der Handlung bekommen, die obendrein auch noch sehr zerklüftet ist. Manches hätte man streichen müssen, um wiederum mehr Zeit für die anderen Ideen zu haben.

    Die einzelnen Handlungstränge sind mitunter sehr banal. Beispielsweise hat Ray Probleme mit dem Älterwerden, die Teenietochter fühlt sich von den Erwachsenen unverstanden, der Sohn darf Papas Auto nicht fahren und der Klassiker: die Patchwork-Familie muss zusammenfinden. Aufgrund der wenigen Zeit für die einzelnen Plotpunkte werden die Probleme so schnell gelöst, wie sie gekommen sind. Der ganze Wust von Storysträngen muss am Ende auch noch zusammengeführt werden, sodass selbst das Finale nicht rund wirkt. Wenn man endlich bei den Trailer-Szenen ankommt, wird der Endkampf nochmal unterbrochen, weil die einzelnen Figuren zusammengebracht werden müssen. Das kleine Set des Finales sorgt zudem noch dazu, dass alle beteiligten Personen kaum Platz zum Agieren haben, geschweige denn ins Bild passen. Der darauffolgende Abschluss des Films kommt ebenfalls komplett aus dem Nichts.

    Im Geisterlabor © 2023 CTMG, Inc. All Rights Reserved.

    Es ist nicht alles schlecht

    Eines muss man dem Film zugutehalten: die alte und neue Ghostbusters-Garde kennt ihre Rollen, auch wenn sie wenig zu tun haben. Bill Murray versprüht in seinen kurzen Szenen einfach so viel Charme und Charisma, dass man ihn einfach lieben muss. Gleiches gilt für die etwas längeren Auftritte von Ernie Hudson und Dan Aykroyd. Alleine der sehnsuchtsvolle Blick in Aykroyds Gesicht, wenn er den Ecto-1 im Einsatz sieht, ist toll gespielt. Carrie Coon und Paul Rudd sind genauso charmant wie im Vorgängerfilm und Mckenna Grace scheint ihre Rolle zu lieben. Ihr Handlungsstrang mit einer Geisterfreundin ist der interessanteste, aber auch der mutloseste. Hier wird deutlich mehr angedeutet, als erzählt wird. Fans der Reihe können viele Anspielungen auf das Franchise entdecken und nebenbei wird das filmische Universum noch mit einem Geisterlabor erweitert. Leider wirkt es so, als ob das Hauptmotiv dieses Teils eine mögliche serielle Erweiterung auf einem Streamingservice oder das endgültige Aufblasen zum Geister-Franchise war.

    Unser Fazit zu Ghostbusters: Frozen Empire

    Ghostbusters: Frozen Empire ist nicht die erhoffte Fortsetzung und der dringend benötige Befreiungsschlag von alten Fesseln. Durch das ständige Recyceln von Ideen und Mitschleppen vieler Charaktere wirkt alles etwas altbacken und dröge, statt neu und frisch. Ideen werden nicht konsequent umgesetzt und der Film plätschert im Mittelteil vor sich hin. Herausgekommen ist dabei ein sehr unrundes Filmerlebnis ohne deutlichen Fokus. Das Produktionsdesign und die Effekte können sich aber sehen lassen und einzelne Drehbuchideen bieten Potential. Deswegen ist der Film für Fans des Ghostbusters-Franchise durchaus interessant. Zuschauer:innen, die einfach nur einen stimmigen Film sehen möchten, der liefert, was die Werbung verspricht, werden wohl enttäuscht sein.

    Ghostbusters: Frozen Empire ist ab dem 27. Juni 2024 fürs Heimkino erhältlich.


    © 2023 CTMG, Inc. All Rights Reserved.

    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

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