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    Jack Reacher

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen4. Juli 2022Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Tom Cruise is Reacher in JACK REACHER, from Paramount Pictures and Skydance Productions. OS-10824
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    Zum Kinostart von Top Gun: Maverick veröffentlicht Paramount einige Tom-Cruise-Filme erneut. Auch die Lee Child-Romanverfilmung Jack Reacher kann seit Kurzem als 4K-UHD-Steelbook erstanden werden. Wir haben die Scheibe auf Herz und Nieren geprüft und ihr erfahrt, ob sich ein Kauf lohnt.

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    Das 4K Blu-ray Steelbook des Films Jack Reacher. Auf diesem ist Tom Cruise zu erkennen, der links blass und rechts feurig rot erscheint. Ein paar Funken sind am rechten Knie zu erkennen.
    Das UHD-Steelbook von Jack Reacher. Schlicht, aber hübsch. © 2022 Paramount Pictures Germany

    Die Story von Jack Reacher

    Als ein militärisch ausgebildeter Scharfschütze fünf Menschen auf einer Straße erschießt, findet die Polizei schnell ihren Verdächtigen, James Barr (Joseph Sikora). Doch anstatt eines Geständnisses oder Ähnlichem schreibt Barr nur drei Worte auf: „Holt Jack Reacher!“. Jener Reacher (Tom Cruise) ist ein Ex-Army-Ermittler und für seine Genialität ebenso bekannt wie für seinen Zynismus und ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Mit Barr verbindet ihn eine Vorgeschichte aus der Zeit des Golf-Krieges, nach der Reacher schwor, Barr ins Gefängnis zu bringen. Warum soll ausgerechnet er ihm jetzt helfen? Mit der jungen Anwältin Helen Rodin (Rosamund Pike) und dem Veteranen Cash (Robert Duvall) nimmt Reacher die Ermittlungen auf, um die Hintergründe zu erfahren. Er ahnt nicht, dass seine Wege sich schon bald mit dem ehemaligen Sowjet-Gefangenen „The Zec“ (Werner Herzog) und dessen Handlanger Charlie (Jai Courtney) kreuzen werden…

    Auf einer dunkel beleuchteten Straße liegen vor Tom Cruise Männer, die er niedergestreckt hat.
    Reacher (Tom Cruise) macht meist kurzen, unbarmherzigen Prozess mit Kontrahenten. © 2022 Paramount Pictures Germany

    Klassische Thriller-Romanverfilmung

    Christopher McQuarries Regiedebüt ist die erste Verfilmung der von Lee Child geschriebenen Jack-Reacher-Buchreihe. Seit 1997 erschienen bisher 23 Romane mit dem Ex-Ermittler. Der in Deutschland unter dem Titel „Sniper“, im Englischen „One Shot“, erschienene Roman ist der 9. der Reihe. Dabei macht sich Drehbuchautor und Regisseur McQuarrie den Stoff zu eigen und strafft gehörig an der ein oder anderen Stelle. Doch so ganz kann der Film seine Wurzeln nicht leugnen. Wie für viele Romanverfilmungen üblich, sind einige Figuren zu viel auf der Bildfläche, denen nicht ausreichend screen-time und Raum gegeben wird.




    Zudem müssen die Zuschauer:innen den Thrill vor allem daraus beziehen zu erfahren, wie das alles zusammenpasst und welche Hintergründe dafür verantwortlich sind. Denn die Täterschaft klärt der Film recht schnell und so bleibt nur die Fragen nach dem „Wie“ und „Warum“ zu klären. Über den ein oder anderen Hänger in der Story fegt allerdings Tom Cruise mit seiner One-Man-Show hinweg. Vorab war das Casting des lediglich 1,70 Meter großen Tom Cruise von Fans arg kritisiert worden, doch mit seinem Superstar-Charisma und ausreichend bad ass-Kompromisslosigkeit lässt er viele kritische Stimmen verstummen. Neben ihm bleibt Rosamund Pike ein wenig blass, denn ihre Verteidigerin bekommt viel zu wenig Raum. Aus der interessanten Konstellation des Vaters auf der Gegenseite der Staatsanwaltschaft macht der Film zu wenig. Wie es auf der Bösewicht-Seite aussieht, verraten wir euch im nächsten Absatz.

    Werner Herzog gibt…Werner Herzog

    Einen seinen seltenen Auftritte vor der Kamera feiert der deutsche Regisseur. Und seine Performance als „The Zec“ ist so furchteinflößend wie simpel in ihrer Anlage. Herzog spielt weniger, als dass er seinen bekannten Sprachduktus einfach auf sein Schauspiel übertragt. Das funktioniert vor allem deswegen gut, weil der Film die Figur wohldosiert präsentiert. Sein Handlanger, gespielt von Jai Courtney, bleibt zwar blass, aber immerhin ist Courtneys Auftreten nicht störend, was bei ihm ja schon einiges heißt. Aus Spoilergründen wollen wir nicht alle Bösewichte offenbaren, aber letztlich wirken kleinere Story-Twists sehr organisch und nie fernab jeglicher Realität, was sehr angenehm wirkt.

    Die weiteren Qualitäten des Films liegen in der handwerklichen Solidität, die McQuarries Regiedebüt auszeichnen, und eine grundlegend spannende Story. Ohne die Frage nach der Täterschaft offenbaren zu müssen, beobachten die Zuschauer:innen vielmehr Reacher bei der Aufdeckung des Komplotts. Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, wird auf den zweiten Blick ungleich komplexer und so wird das Puzzle Stück für Stück gelöst. Die weitgehend handgemachte Action, insbesondere bei einer sehr schönen Autoverfolgungsjagd sowie im Showdown, gefallen zudem. Der erste von zwei Jack-Reacher-Filmen ist damit der eindeutig gelungenere Film, was sich letztlich auch am Einspielergebnis zeigen sollte. Mittlerweile darf Reacher in voller Größe und Breite bei Amazon ermitteln. Wie sich die technische Umsetzung der neu veröffentlichten UHD schläft, lest ihr hier.

    Am Steuer eines orange-schwarzen Mustangs befindet sich Tom Cruise.
    Schnell, schneller, Reacher © 2022 Paramount Pictures Germany

    Die UHD-Umsetzung und das Steelbook

    Natürlich ist das in Dolby Vision enthaltene Bild besser als die bisherige Blu-ray. Allerdings schleichen sich hier und da Hintergrundrauschen, ein wenig Kontrastarmut und etwas blasse Farbkonturen ein. Dennoch sollten 4k-Sammler:innen das Upgrade in Betracht ziehen, denn die Hintergrunddetails, welche nun zu erkennen sind, verbessern den Seheindruck. Leider kann man dies beim Ton nicht unterschreiben. Wie leider üblich bietet Paramount nur in der Originalfassung HD-Ton, während die deutsche Synchronisation nur in DolbyDigital 5.1 verfügbar ist. Dieser Umstand ist Anno 2022 ein wahres Ärgernis für Soundanlagen-Inhaber:innen. So bietet der Ton keinerlei Mehrwert zur Blu-ray und hat letztlich nur DVD-Standard.

    Beim Bonusmaterial sieht es ebenso karg aus. Ein Regie-und Komponistenkommentar von McQuarrie und Komponist Joe Kramer ist noch das Interessanteste. Drei knappe, wenig ins Detail gehende Promo-Featurettes runden den insgesamt doch ernüchternden Gesamteindruck ab. Das Steelbook selbst hat ein schlichtes Cover, keinerlei Prägungen oder Glossy-Effekte, sieht aber allemal schöner aus als die normale Amaray-Hülle und damit den Aufpreis von knapp fünf Euro durchaus wert. Als Standard ist eine normale Blu-ray enthalten, auf der sich auch das angesprochene Bonusmaterial befindet.

    Unser Fazit zu Jack Reacher

    Es wundert nicht, dass Tom Cruise seit einigen Jahren sehr eng mit Chris McQuarrie zusammenarbeitet, denn wie kaum ein anderer setzt er den Superstar so exaltiert in Szene. Die große, physisch eher kleine One-Man-Show, die Cruise als Reacher abzieht, ist zwar nicht besonders kreativ und schrammt in einigen Passagen ganz knapp an der Karikatur vorbei, doch sein Charisma und die geradlinige Inszenierung gefallen auch zehn Jahre später. Vor allem die straffe Inszenierung, ohne dabei das übliche „Whodunit“- Muster abzuspulen, und die handgemachte Action gefallen. Die exzellente Besetzung tut ihr Übriges, auch wenn nicht alle Figuren im Gedächtnis bleiben. Wer solide Thriller und Romanverfilmungen mag, ist bei Jack Reacher richtig gut aufgehoben, wenn auch die UHD-Veröffentlichung noch Luft nach oben hätte.

    Jack Reacher ist vor Kurzem als 4K-UHD-Blu-ray Steelbook erschienen. Daneben gibt es auch eine normale Amaray-Version zu kaufen.


    © 2022 Paramount Pictures Germany

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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