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    Startseite » King Richard
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    King Richard

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen5. März 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Will Smith schiebt als Richard Williams einen Einkaufswagen mit Tennisbällen. Auf diesem sind auch die Töchter Venus und Serena.
    In King Richard verkrpert Will Smith den Vater der Williams-Schwestern © Telepool
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    In King Richard verkörpert Will Smith den Vater der Tennis-Superstars Serena und Venus Williams. Ob er damit Chancen auf seinen lang ersehnten Oscar hat und wie sich der Film insgesamt schlägt, erfahrt ihr in unserer Kritik.

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    Will Smith als Richard Williams schiebt seine Töchter mit einem Einkaufswagen voller Tennisbälle
    Das Kinoplakat von King Richard © Telepool

    Die Handlung von King Richard

    Compton, Los Angeles, Anfang der 1990er Jahre: Richard Williams (Will Smith) hat alles genau geplant – seinen Töchtern Venus (Saniyya Sidney) und Serena (Demi Singleton) gibt er schon von klein auf Tennisunterricht. Sogar einen gut 80 Seiten starken Plan hat er verfasst und darin festgehalten, wie ihre zukünftigen Tennis-Karrieren geplant sind. Mit seiner Beharrlichkeit versucht er, seine Töchter zu großen Tennisstars zu machen. Während seine Trainingsmethoden erfolgreich zu sein scheinen, sorgt Richards Kontrollsucht familiär immer wieder für große Spannungen. Als Richard es schafft, seine Tochter Venus beim erfolgreichen Tennis-Coach Paul Cohen (Tony Goldwyn) unterzubringen, scheint ihre Karriere endgültig ins Rollen zu kommen…

    King Richard und der „weiße Sport“ Tennis

    Die Geschichte der Geschwister Williams böte genügend Anlass, über den vornehmlich privilegierten Kreisen vorbehaltenen Sport Tennis zu sinnieren und heutige Debatten um strukturellen Rassismus zu verhandeln. Doch Regisseur Reinaldo Marcus Green legt in King Richard den Fokus auf den Vater des Erfolges, Richard Williams. Streckenweise schafft er dabei den Spagat zwischen klassischem Biopic und intimem Familienporträt. Letztlich scheinen Green allerdings Aspekte wie das Leben der Familie am Rande des Existenzminimums weniger zu interessieren als die Erzählung der sportlichen Erfolgsgeschichte und den Vater des Erfolges Richard Williams. Die Auseinandersetzung mit dem „weißen Sport“ Tennis findet ebenfalls nur recht oberflächlich statt. Was allerdings dem Film deutlich mehr im Wege steht, ist seine Cleanness. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im folgenden Absatz.

    Will Smith steht an einem Tennisnetz mit den Darstellerinnen der Töchter Venus und Serena
    Richard Williams trainiert seine Töchter Venus und Serena, mit teilweise seltsamen Methoden. © Telepool

    Zu wenig Distanz zu den realen Figuren

    Führt man eine Art Faktencheck an King Richard durch, fällt die Beteiligung der gesamten Familie am Film auf. Dies hat zur Folge, dass die realen Hintergründe von Richard Williams verkürzt oder gar ausgelassen werden. Die Familie zog beispielsweise nach Compton, nachdem sie zunächst in Michigan lebte. Es ist etwas unklar, ob dieser Schritt in ein prekäres Wohngebiet sogar deshalb erfolgte, um die Erzählung der Underdogs abzurunden. Diesen Umstand thematisiert der Film ebenso wenig wie die drei Ehen von Richard.

    Hinzu kommt der Aspekt der kreativen Kontrolle. Die Familie war in die Produktion involviert und hatte jederzeit das Recht, den Stecker zu ziehen, falls es ihrem gewünschten Bild nicht entsprochen hätte. Bei einer Produktion von 50 Millionen Dollar sicher kein allzu willkommener Schritt, weshalb der Film eher der Imagepflege als der kritischen Auseinandersetzung dient. Ein wenig mehr Distanz zu den realen Figuren hätte sicher gut getan. Wo stattdessen die Qualitäten von King Richard liegen, kann man getrost vor allem mit zwei Worten zusammenfassen: Will Smith!

    Die One-Man-Show von Will Smith

    Denn das größte Plus des Films ist ganz sicher sein Hauptdarsteller. Smith verkörpert seine Figur als kontrollhaften, kauzigen und sturen Ergeizling, der seine Töchter zum Erfolg treibt und fast schon stoisch an seinen Prinzipien hängt. Ein ums andere Mal gelingt es Regisseur Green anzudeuten, dass Richard mit seinen durchaus diskussionswürdigen Methoden bei Trainern und möglichen Mentoren aneckt, doch diese Hürden werden recht rasch genommen. Erzählerisch kommt King Richard auch deshalb konventionell und ohne große Überraschungen daher. Dass aber Smith die wahrscheinlich beste Leistung seiner Karriere abruft, steht außer Frage. Sie bewahrt den Film vor der Durchschnittlichkeit.

    Die anderen Darsteller:innen stehen so in zweiter Reihe. Jon Bernthal als Coach Rick Macci kann zwar punkten und ein wenig Gegengewicht zu Smith darstellen, doch die eigentlichen Stars, Venus und Serena, werden angesichts ihrer Erfolge zu wenig in die Handlung eingebunden. Saniyya Sidney als Venus bekommt vom Skript noch deutlich mehr Screentime zugestanden. Demi Singletons Serena allerdings, welche die vermutlich erfolgreichste Tennisspielerin der Open Era darstellt, wird fast schon stiefmütterlich vernachlässigt. Dennoch ist eine der eindringlichsten Szenen des Films ihr und Vater Richard vorbehalten. In solchen Momenten schafft es King Richard, die Zuschauer:innen emotional zu packen, ohne dass diese über besondere Tenniskenntnisse verfügen müssen. Doch welche Qualitäten hat der Film noch zu bieten?

    Ein Bild aus dem Film King Richard, Will Smith und die anderen afro-amerikanischen Darstellerinnen sind in einer Tennisanlage zu sehen.
    Die Williams-Familie begleitet den Einstieg in die Tenniskarriere. Ein auch heute noch bekanntes Bild. © Telepool

    Die Stärken von King Richard

    Neben Will Smiths Darstellung und der genannten Emotionalität punktet der Film mit guten Dialogszenen und ab der ersten, eher zähen Stunde mit einem angemessenen Tempo. Die Konzentration auf einen sehr frühen Höhepunkt in Venus Williams‘ Karriere ist zudem eine gute Entscheidung. Ein simples Springen von Erfolg zu Erfolg hätte womöglich das Potenzial, in Langeweile auszuarten. Und so kritisch man es sehen mag, Richard Williams zur Hauptfigur zu machen, muss man letztendlich feststellen, dass es der Film schafft, einen Mann zu porträtieren, dessen Beharrlichkeit zwar für den Erfolg seiner Töchter sorgte, ohne sie allerdings gänzlich ihrer Kindheit zu berauben.

    Unser Fazit zu King Richard

    Ganz sicher spielt sich Will Smith die Seele aus dem Leib und ist das größte Plus des Films. Aber auch die Erzählung kann ab dem 2. Akt überzeugen. Zwar ist sie arg konventionell geraten, doch sie packt vor allem emotional. Ob es für „Spiel, Satz und Sieg“ reichen wird, zeigt sich allerdings erst in der Nacht des 28. März, wenn die Oscars in Los Angeles verliehen werden und King Richard gleich in sechs Kategorien, darunter auch bester Film, antritt. Ein leicht fader Beigeschmack bleibt durch die unkritische Sicht auf die Figur Richard und die Familie Williams insgesamt. So muss man am Ende so ehrlich sein und feststellen, dass ein durchweg solider, aber nicht außergewöhnlich guter Film herausgekommen ist.


    King Richard läuft seit dem 24. Februar 2022 in den deutschen Kinos!

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    © Telepool

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

    • Timo Asmussen
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