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    Startseite » Drive Away Dolls
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    Drive Away Dolls

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann6. März 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Zwei Frauen stehen vor dem Kofferraum eines Autos und gucken hinein.
    Jamie und Marian können nicht fassen, was in ihrem Kofferraum ist ©Universal Pictures Germany
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    Mit Drive Away Dolls liefert der legendäre Ethan Coen seine erste Regiearbeit ohne seinen Bruder ab. Wie der Roadtrip sich in seine Filmografie einreiht und ob sich ein Besuch im Kino lohnt, erfahrt ihr bei uns in der Review!

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    Zwei Frauen stehen mit einem Koffer in der Hand vor einem Auto. Über ihnen ist der Titel des Films zu lesen. Drive Away Dolls
    Das offizielle Plakat von Drive Away Dolls © Universal Pictures Germany

    Die Handlung von Drive Away Dolls

    Jamie (Margaret Qualley) hat gerade eine Trennung hinter sich, weshalb sie und ihre Freundin Marian (Geraldine Viswanathan) spontan zu einem Roadtrip nach Tallahassee in Florida aufbrechen. Doch durch einen unglücklichen Zufall geraten sie beim Autoverleiher an ein Fahrzeug, welches mit einem mysteriösen Koffer beladen ist. Nun ist eine Bande von Gangstern hinter ihnen her, die sicherstellen wollen, dass der Koffer auch an seinem Ziel ankommt.

    Eine adrett gekleidete Frau, Marian, steht etwas unbeholfen in einem bunt ausgeleuchteten Club
    Marian fühlt sich sichtlich unwohl ©Universal Pictures Germany

    Roadtrip!

    Drive Away Dolls ist ein klassiches Roadmovie, bei dem unsere Protagonistinnen auf ihrem Weg verschiedene Stopps einlegen und Hindernisse überwinden müssen. In diesem Fall sind es häufig Lesbenbars, in denen die freizügige Jamie sich betrinkt und und eine gute Zeit haben will. Im Kontrast zu Jamie steht die eher schüchterne Marian, die sich in diesen Umgebungen eher unwohl fühlt. Das sogt für viele Gags und unterhaltsame Momente, die oft einen sehr schlüpfrigen Humor aufweisen. Das ist sicher nicht für jeden was und wirkt häufig auch sehr flach. Das Schauspiel der beiden Damen ist dabei allerdings auf den Punkt. Gerade Geraldine Viswanathans Figur macht einige starke Charakterentwicklungen durch, welche sie durchweg glaubwürdig darstellt.

    Einen weiteren Unterhaltungsfaktor stellen die namenlosen Gangster (Joey Slotnick, C.J. Wilson) dar, welche den Frauen auf den Fersen sind. Die beiden sind durchgehend sehr unbeholfen und stellen sich sehr dumm an. Die beiden Figuren bringen auch den etwas subtileren Humor zu Tage, für den die Coen Brüder so beliebt sind. Hier kaskadiert beispielsweise ein simpler Dialog mit dem Autovermieter durch kleine Feinheiten etwas außer Kontrolle, was durchaus für ein paar Lacher sorgt. Besonders nachdem der Inhalt des Koffers bekannt ist, nimmt der Film nochmal ein paar unerwartete und wilde Wendungen.

    Drei Männer stehen in einem Raum. Einer von ihnen steht vor den anderen beiden und hat eine dunkle Hautfarbe. Alle drei tragen Anzugjacken.
    Die drei mutmaßlichen Gangster stellen sicher, dass ihre Ware auch in Florida ankommt ©Universal Pictures Germany

    Coen & Friends

    Die Coen Brüder sind bei ihren Projekten für wiederkehrende Gesichter vor und besonders hinter der Kamera bekannt. So feiert nicht nur Ethan Coens Ehefrau Tricia Cooke ihr Comeback, sondern auch der langjährige Wegbegleiter Carter Burwell. Während Burwell erneut als Komponist einsteht, ist Tricia Cooke nicht nur mit für das Drehbuch verantwortlich, sondern ebenfalls für den Schnitt des des Films. Sie hat auch in der Vergangenheit einige Filme der Brüder geschnitten. Drive Away Dolls trägt da genau ihre Handschrift, da auch Filme wie The Big Lebowski, O Brother, Where Art Thou? oder The Man Who Wasn’t There zu den stilisierteren Werken der Coens gehören.

    Zwei Frauen sitzen zusammen mit einem Mann an einem Tisch in einem Diner. Der Mann, Regisseur Ethan Coen, trägt eine Maske und scheint den beiden Darstellerinnen Anweisungen zu geben.
    Geraldine Viswanathan, Margaret Qualley und Ethan Coen zusammen am Set ©Universal Pictures Germany

    Ein echter Trip!

    Drive Away Dolls hat einen durchaus markanten Look und wirkt häufig etwas überstilisiert. Da ist neben einem recht schnellen Schnitt, einem stark gesättigten Bild mit vielen Komplementärfarben bis hin zu recht wilden Szenenübergängen alles dabei. Letztere wirken häufig etwas unbeholfen und strahlen einen trashigen Charme aus. Wenn das ganze Bild einfach umfällt oder mit Motorengeräuschen wegfährt um die nächste Szene zu enthüllen, fühlt man sich fast wieder wie in einer Film AG in der Schule. Das alles unterstützt auch den schnellen Erzählstil der Geschichte. Man kann kaum einen Moment den Blick von der Leinwand wenden, weil immer irgendetwas passiert.

    Abgesehen davon werden immer mal wieder psychedelische Bildsequenzen in den Film eingebunden. Die an 8mm Film erinnernden Szenen sind mit Effekten und vielen bunten Farben überladen und sind inhaltlich nur schwierig einzuordnen. Durch die Zusammenhangslosigkeit wirkt es fast so, als wären sie nur da, um den Film auf Spielfilmlänge zu strecken.

    Unser Fazit zu Drive Away Dolls

    Drive Away Dolls ist eine kurzweilige Komödie, die mit ihrer geringen Laufzeit geradezu über die Leinwand rast. Die Pointen sitzen zwar nicht immer, was beim Ansehen durch die hohe Dichte an Gags aber nicht negativ auffällt. Ethan Coen ist mit seiner ersten Regiearbeit ohne seinen Bruder keine großen Risiken eingegangen und hat einen durchaus unterhaltsamen Film geschaffen, der allerdings auch kurz nach der Sichtung schon wieder vergessen ist. Für einen vergnüglichen Kinobesuch gut zu gebrauchen, aber wer einen neuen The Big Lebowski  erwartet, wird leider enttäuscht werden.

    Drive Away Dolls ist ab dem 07.03.2024 in den deutschen Kinos zu sehen.


    ©Universal Pictures Germany

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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