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    Filme

    M3GAN

    Patrick Krämervon Patrick Krämer8. Mai 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Gemma und Cady sprechen miteinander in Cadys Zimmer und im Hintergrund sitzt M3GAN.
    Anfangs ist Gemma froh, dass sich M3GAN um Cady kümmert © Universal Pictures Germany
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    Auf bedingungslose Freundschaft programmiert, soll die mit modernster Technik ausgestattete Puppe M3GAN Freude in das Leben der vom Schicksal gebeutelten Cady bringen. Dass das ganz schön schief gehen wird, das kann man sich schon denken, wenn man liest, dass James Wan und Jason Blum hinter der Produktion stecken. Ob wenigstens der Film Freude versprühen kann, lest ihr bei uns.

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    Auf dem Cover der Blu-ray sieht man M3GAN in Großaufnahme.
    Das Cover der Blu-ray zu M3GAN © Universal Pictures Germany

    Worum geht’s in M3GAN?

    Die junge Cady (Violet McGraw) muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Bei einem Autounfall kommen ihre Eltern ums Leben und sie wird von einen Moment auf den anderen zur Vollwaise. Nach dem Unfall nimmt ihre Tante Gemma (Allison Williams) Cady bei sich auf, weiß aber mit der traumatisierten Teenagerin nicht so recht umzugehen. Da trifft es sich gut, dass Gemma in ihrem Job an der in einer High-Tech-Puppe implementierten künstlichen Intelligenz M3GAN arbeitet. Sie beschließt, die Puppe mit nach Hause zu nehmen, damit Cady eine neue Freundin bekommt und auf andere Gedanken gebracht wird.
    Doch schnell kommt ans Tageslicht, dass M3GAN ein gefährliches Eigenleben entwickelt und bereit ist, für den Schutz ihrer neuen Freundin über Leichen zu gehen.

    M3GAN hält ein Buch in den Händen und liest der kleinen Cady vor in M3GAN.
    M3GAN liest der kleinen Cady vor © Universal Pictures Germany

    Der Horror wartet im Kinderzimmer

    So gut wie jeder Film, der im Subgenre des Puppen-Horrors das Licht der Welt erblickt, wird zuallererst an der grauen Eminenz dieser Gattung Film, nämlich Chucky, gemessen. In bis dato acht Filmen und einer TV-Serie trieb die von Serienmörder Charles Lee Ray besessene Kinderpuppe bereits ihr Unwesen. Und im 2019 veröffentlichten Remake namens Child’s Play fand auch das Thema künstliche Intelligenz seinen Weg ins Franchise.
    Zwischenzeitlich feierten andere Studios und andere Filmschaffende mit Filmen wie Annabelle, der Puppet Master– und der The Boy-Reihe mal mehr mal weniger große Erfolge in diesem Subgenre. Es sind also durchaus ausgetretene Pfade, in denen M3GAN wandelt. Umso wichtiger war es für Regisseur Gerard Johnstone, der 2014 mit Housebound ein veritables Debüt hinlegte, seinem Film ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zu verleihen.

    Gemma und Cady sprechen miteinander in Cadys Zimmer und im Hintergrund sitzt M3GAN.
    Anfangs ist Gemma froh, dass sich M3GAN um Cady kümmert © Universal Pictures Germany

    Von gewöhnungsbedürftiger Optik und spärlicher Gewalt

    Direkt nach Veröffentlichung des ersten Trailers entbrannten Diskussionen um die Optik von M3GAN. Die Mischung aus Animatronics, echten Schauspielern und computergenerierten Effekten wirkte auf manche Menschen zu artifiziell.
    Das Ergebnis im fertigen Film kann sich allerdings mehr als sehen lassen. Vor allem angesichts des sehr überschaubaren Budgets von 12 Millionen US-Dollar überzeugt die Visualität der James Wan und Jason Blum Koproduktion auf ganzer Linie. Absolutes Highlight ist natürlich M3GAN selbst, die sich je nach Szene als verständnisvolle Freundin oder wildgewordene Tötungsmaschine ausgibt und dabei in manchen Szenen von der Jungschauspielerin Amie Donald gespielt wird, während ihr in anderen Szenen durch Animatronics oder manchmal sogar als klassische Puppe Leben eingehaucht wird.

    Der Gewaltgrad ist ein weiteres Thema, das zu leidenschaftlichen Debatten geführt hat. Nach dem Kinobesuch las man von vielen Menschen, die ob der Harmlosigkeit und der fehlenden Konsequenz des Films enttäuscht waren. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es M3GAN in zwei unterschiedlichen Schnittfassungen gibt. In der Kinofassung wurden die wenigen Gewaltspitzen im Sinne des PG-13-Ratings gekürzt und die damit geringere Laufzeit mit zusätzlichen Handlungsszenen gestreckt. In der Unrated-Fassung, die hierzulande auf Blu-ray mitveröffentlicht wurde, zeigt der Film von Gerard Johnstone sein deutlich grimmiger und blutiger anmutendes wahres Gesicht. Dadurch wird M3GAN zwar keineswegs zu einer blutroten Gewaltorgie ala Evil Dead Rise oder The Sadness, ergibt aber aus Sicht eines genreaffinen Zuschauers ein deutlich stimmigeres Gesamtbild.

    M3GAN hält die Hand von Cady und Gemma beobachtet das aus dem Hintergrund.
    M3GAN und Cady freunden sich an © Universal Pictures Germany

    Nur Schauwerte oder auch Substanz?

    Das Drehbuch zu M3GAN wurde von Akela Cooper und James Wan geschrieben und bietet mit seinen verhandelten Themen und den ausreichend tief charakterisierten Figuren eine gute Grundlage für einen Film, der einen auch nach dem Abspann noch begleitet. Wie sehr kann und sollte technisches Gerät oder künstliche Intelligenz menschliche Nähe und familiäre Wärme ersetzen? Führen sie zu sozialer Entrückung oder kann eine Realitätsflucht, zumindest bis zu einem gewissen Grad, auch positive Effekte haben? Und welche Verantwortung tragen die Hersteller oder Anbieter solcher Dinge?
    Natürlich ist M3GAN in letzter Konsequenz ein Genrefilm, der im Kern unterhalten will. Dennoch bietet er einige interessante Aspekte, über die sich das Nachdenken lohnt.

    David, Gemmas Chef, flüchtet vor M3GAN.
    Für den Schutz von Cady geht M3GAN auf die Jagd © Universal Pictures Germany

    Unser Fazit zu M3GAN

    Auch wenn M3GAN in keiner Teildisziplin neue Maßstäbe setzt, so hat Gerard Johnstone mit seinem bis dato zweiten Langfilm einen erstklassigen Genrebeitrag abgeliefert. Die beiden Hauptdarstellerinnen Violet McGraw und Allison Williams tragen das sehr gute Skript scheinbar mühelos auf ihren Schultern und in der Unrated-Fassung passt auch die Drastik zur schaurigen Prämisse.

    M3GAN ist seit dem 30. März 2023 auf Blu-ray und im Streaming verfügbar!


    © Universal Pictures Germany

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