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    Startseite » Memory – Über die Entstehung von Alien
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    Memory – Über die Entstehung von Alien

    Tobias Theißvon Tobias Theiß9. November 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Ein langer Gang im Neonlicht | Memory - Über die Entstehung von Alien
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    Alexandre O. Philippe geht in Memory – Über die Entstehung von Alien auf Spurensuche: Was hat Alien zu diesem Meisterwerk werden lassen, als welches es heute angesehen wird?

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    Ein Kopf des bekannten Aliens is zu sehen, gesäumt von einem Raster und Anmerkungen | Memory - Über die Entstehung von Alien
    Das Covermotiv der deutschen DVD/BD | Memory – Über die Entstehung von Alien © Atlas Film

    Wovon handelt Memory – Über die Entstehung von Alien

    Bei Memory – Über die Entstehung von Alien handelt es sich um eine Dokumentation rundum die Entstehung des Kultfilms Alien. Der Zuschauer folgt den ersten zaghaften Visionen eines von Fantasy begeisterten Mannes, dem es letzten Endes gelingt, seine künstlerischen Vorstellungen nicht nur zu Papier zu bringen, sondern auf die Leinwand zu transferieren. Ehemalige Wegbegleiter und Beteiligte geben Einblicke in den langwierigen Prozess von den ersten Skizzen bis hin zum fertigen Film.

    Dan O'Bannon auf dem Gelände von 20th Centuries-Fox bei den Dreharbeiten zu Alien | Memory - Über die Entstehung von Alien
    Dan O’Bannon zum Start von ALIEN | Memory – Über die Entstehung von Alien © Courtesy of the O’Bannon Estate

    Die Geschichte hinter dem Mythos

    Bei diesem Mann handelt es sich nicht um Regisseur Scott, sondern um Drehbuchautor Dan O’Bannon. Dieser wuchs fernab jeglicher Medien auf und genoss erst als Teenager die Vorzüge fantastischer Geschichten aus Film, Buch und Comic. Fasziniert von dieser Art Unterhaltung reiften in ihm Überlegungen selbst Derartiges zu erschaffen. Als Autor und Darsteller bei John Carpenters Dark Star engagiert, wollte O’Bannon unbedingt die klassische Science Fiction in düsteres Horrorkino verwandeln.

    Einflüsse hierfür fand er reichlich, etwa H. P. Lovecraft oder auch der Flora und Fauna unseres Planeten. Nicht zuletzt war er es, der in den Werken von H. R. Giger die Quelle für das Design des außerirdischen Monsters sah. Generell beleuchtet Memory etliche dieser kleinen Verquickungen bekannter Personalien, weshalb an dieser Stelle gar nicht weiter in die Tiefe gegangen werden soll, um den Zuschauer nicht die Spannung zu nehmen. Schließlich speist sich der Unterhaltungswert einer Dokumentation idealerweise aus dem neuen Wissen, welches man aus dieser erfährt.

    Die schiere Masse an analyseträchtigen Inhalten aus Alien lässt sich verständlicherweise auch nicht in einen 90-Minüter stopfen. So pickt sich Regisseur Alexandre O. Philippe einige markante Eckpfeiler heraus und lässt diesen mehr Raum für eine ausführlichere Annäherung. Sei es die Entstehung des Xenomorph von den ersten Skizzen O’Bannons hin zu Gigers finaler Version oder, selbstverständlich, die legendäre Chestburster-Szene: sämtliche Inhalte werden vielseitig betrachtet und auch interpretiert.

    Tom Skerritt erzählt von seiner Rolle als Captain Arthur Dallas Coblenz in Alien | Memory - Über die Entstehung von Alien
    Tom Skerritt erzählt von seiner Rolle als Captain Arthur Dallas Coblenz in ALIEN | Memory – Über die Entstehung von Alien © Exhibit A Pictures – Photographer Chad Herschberger

    Die Gesichter hinter dem Mythos

    Giger und O’Bannon sind beide bereits seit einigen Jahren verschieden, so dass sich in der Doku leider nur Archivaufnahmen von beiden finden. Dafür melden sich deren Witwen zu Wort. Und hier wird O’Bannons glühende Begeisterung für das fantastische Sujet förmlich greifbar gemacht.

    Ferner kommen aus dem Film bekannte Gesichter (Tom Skerritt, Veronica Cartwright) ebenso zu Wort, wie Personen, die eher im Hintergrund arbeiteten (Co-Autor Ronald Shusett oder Art Director Roger Christian), wie auch gegenwärtige Aktive der Filmszene (u. a. Axelle Carolyn). Die Interviews sind dabei angenehm schlicht ausgefallen. Die Gesprächspartner sitzen vor dunklem Hintergrund und stehen dementsprechend ganz im Zeichen der Düsternis, die den Alien-Filmen innewohnt.

    Generell sind die angesprochenen Themen kurzweilig und abwechslungsreich, so dass von inhaltlicher Seite keine Langeweile aufkommt. Außerdem werden die Dialoge von zahlreichen Archivaufnahmen der Dreharbeiten oder privater Natur begleitet und aufgelockert. Ein besonderes Gimmick stellen die Gegenüberstellungen der Bildsprache von Alien und anderen Science-Fiction-Werken dar. Beispielsweise werden ähnliche Sequenzen zwischen The Thing oder 2001 und Alien herausgearbeitet. Einen weiteren interessanten Einblick bieten die Verweise zu den lovecraft’schen Vibes, die im Alien-Mythos mitklingen.

    Skizze des Alien aus dem Nachlass von Dan O'Bannon | Memory - Über die Entstehung von Alien
    Skizze des Alien aus dem Nachlass von Dan O’Bannon | Memory – Über die Entstehung von Alien © Courtesy of the O’Bannon Estate

    Fazit zu Memory – Über die Entstehung von Alien

    Einziger wirklich Wehrmutstropfen: Memory – Über die Entstehung von Alien könnte gern noch ausführlicher in Erinnerungen schwelgen. Sicher ist es nur logisch, dass Regisseur Philippe den Fokus auf einzelne Aspekte legt, ohne das große Ganze aus dem Auge zu verlieren: die Faszination, die Alien noch heute ausstrahlt. Im selben Atemzug führt er die Gründe an, weshalb dieser Film eben ein zeitloser Klassiker ist.

    Gleichermaßen ist es schade, dass ikonische Figuren wie Ridley Scott oder Sigourney Weaver nicht zu Wort kommen. Doch dafür gelingt es der Dokumentation aufzuzeigen, dass beide letztendlich „nur“ hinzustießen, als der Großteil des kreativen Prozess bereits durch O’Bannon und Co-Autor Ronald Shusett erledigt war. Für Neulinge des Franchise lässt sich eine Empfehlung aussprechen, da diese so dem Mythos „Alien“ nachspüren können. Für Fans dient die Doku nicht nur der Komplettierung, sie freuen sich sicher auch über die ein oder andere noch unbekannte Anekdote.

    Memory – Über die Entstehung von Alien ist ab dem 12.11.2021 auf DVD und Blu-ray von Atlas Film erhältlich!


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    © Atlas Film

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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