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    Startseite » Monster on a Plane
    Filme Horror Komödie

    Monster on a Plane

    Louis Kiehlvon Louis Kiehl28. Januar 2025Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Ein deutscher Monsterfilm fliegt in den Heimkino-Markt. Doch ist Monster on a Plane spaßig genug, um sein Publikum abzuholen  – oder steht eine harte Bruchlandung bevor?

    Key-Art des Trash-Spektakels aus deutschen Landen © Buschmedia

    Monster on a Plane – Darum geht’s

    Ein Forscher will eine mysteriöse Kreatur nach Deutschland schmuggeln. Als es zu unerwarteten Turbulenzen im Flugzeug kommt, erwacht das Monster und richtet ein Blutbad an. Stewardess Nathalie und Professor Ben müssen sich nicht nur gegen das tödliche Biest, sondern auch einen skrupellosen Mörder unter den Passagieren behaupten!

    Absturz auf Art „deutscher Trash“

    Während der deutsche Genrefilm durch Filme wie Hagen, Trunk oder aktuelle Kinotitel wie September 5 an Aufmerksamkeit gewinnt, ist gerade auch der Blick auf die B-Movies spannend. Seit Jahren kommt es immer wieder zu kreativen Ausreißern, die es filmisch so noch nicht in Deutschland gab. Sie bilden das Gegenstück zum „typischen“ deutschen Film. Titel wie Sky Sharks, die Boten des Todes und Cyst fallen dabei auf – und teilen eine Gemeinsamkeit: Die Schauspielerin Eva Habermann. Auch in Monster on a Plane tritt sie prominent auf. Als Stewardess begleitet sie das Geschehen im Flugzeug und die Zuschauenden dabei, wie der Schwachsinn auf sie losgelassen wird. Nur folgen kuriose Wendungen auf fatale Entscheidungen. Der Trash-Beitrag schwankt zwischen unterhaltsamem Genrespaß und enttäuschendem Vortäuschen von mehr, als er tatsächlich liefern kann. Die vielversprechenden Prämisse und spannenden Situationen wirken auf dem Papier besser, als die Produktion letztlich einlöst. Ein bisschen führt man das Publikum an der Nase herum, aber was sollte man auch anderes erwarten?

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    Zwischen Kult und Chaos

    Regisseur Ezra Tsegaye zieht zumindest sein High Concept durch: Er konfrontiert die Passagiere im Flugzeug mit einem unerwünschten Gast, der es auf die Besatzung abgesehen hat. Der Terror wächst, die Menschen werden zunehmend weniger und der sichere Raum wird enger. Das Flugzeug-Setting wird gelungen genutzt, doch die schwachen Effekte mindern die Wirkung erheblich. Zwar wird mit praktischen Wunden, viel „echtem“ Blut und tollem Kreaturendesign gearbeitet, um einiges visuell zu kaschieren, aber das Flugzeug und die Blicke aus den Fenstern wirken derart künstlich, dass es ständig aus der Immersion reißt.

    Dabei merkt man dem leidenschaftlichen Regisseur an, dass er diese Fehler unbedingt vermeiden möchte. Er möchte mit seiner spaßigen „Gremlins im Flugzeug“-Prämisse begeistern. Monster on a Plane ist dabei auf einem guten Weg, den Spagat zwischen gewolltem Trash und ungewolltem filmischen Chaos auszufüllen. So entsteht die gute Form des Trashfilms – nur kann Tsegaye durch seine limitierte Inszenierung und die begrenzten Mittel nicht durchgehend überzeugen, immerhin stellenweise unterhalten.

    Gremlins meets Predator

    Ein zentraler Bestandteil überzeugt: Die surreale Atmosphäre, die die Passagiere zunehmend in eine kuriose Lage versetzt. Das Monster verführt, es spielt mit ihnen. Auch deswegen fügt sich ein unpassend wirkender Auftritt von Micaela Schäfer doch überraschend gut ein; Es unterstreicht die Kraft und Gefahr des Wesens und lockt die Menschen an. Monster on a Plane gelingt diese manipulative Ader, das Ködern der Figuren immer wieder und unterstreicht diese Qualität mit einhergehender Brutalität. Als eine Mischung aus Gizmo und dem Predator macht sich das Wesen im Konzept des Creature-Features gut. Es könnte noch mehr begeistern, wenn es denn konstant von Nutzen wäre. Richtig zum Tragen kommt das Monster leider nie, auch wenn Regisseur Tsegaye seinem Geschöpf bereits die besten Szenen spendiert. Diese potentielle Stärke wird durch die unzureichenden und nervtötenden Figuren unterminiert und das ganze Filmkonstrukt dementsprechend schiffbrüchig.

    Monster on a Plane © Buschmedia

    © Buschmedia

    Unser Fazit zu Monster on a Plane

    2.5 Watchable

    Monster on a Plane findet sich irgendwo zwischen Snakes on a Plane und Spiders on a Plane wieder. Inhaltlich wie qualitativ sehr minimalistisch, jedoch mit Leidenschaft zum Handwerk und praktischer Härte eingefangen. Das Herzblut merkt man der Produktion an. Doch über die miesen Dialoge, schlechten Darstellenden und die prekären Drehumstände lässt sich nicht hinwegsehen. Kurzweilige 90 Minuten stecken irgendwo drin. Der Trash-Versuch, Gremlins mit einer Flugreise nach Deutschland zu kreuzen, entpuppt sich als angenehme und durchaus brutaler Trip in der Luft - nur leider eben mit großen Schwächen. Und optisch ist das Ganze allenfalls gutgemeinte Holzklasse.

    Monster on a Plane ist seit dem 30. Januar 2025 per VoD erhältlich und kann auch auf DVD und Blu Ray-Disc erworben werden.

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    Louis Kiehl

    Schon seit jungen Jahren filmverrückt: Viel zu früh Genrefilme aller Art konsumiert und mit 14 Jahren begonnen, regelmäßig Kino+ zu schauen – obwohl er zu diesem Zeitpunkt kaum einen der besprochenen Filme selbst gesehen hatte. Geprägt wurde seine Leidenschaft maßgeblich von seiner Oma bei Star Wars: The Clone Wars und dem Schauen „alter Schinken“ vor der Glotze, seinem Vater und seinem großen Bruder mit dem er alles teilte – außer eine gleiche Meinung. Film-Begeisterung wurde beim Schauen von E.T., Jurassic Park, Zurück in die Zukunft und Indiana Jones und der Tempel des Todes entfacht, die bis heute zu den Lieblingsfilmen gehören – ab diesem Moment war klar: Filme werden ihn ein Leben lang begleiten. Er versucht, wöchentlich ins Kino zu gehen, ist sich dabei aber nie zu schade, auch den trashigsten DTV-Untiefen von Action bis Horror eine Chance zu geben oder auch mal ins indische Kino abzudriften. Bekannt aber vor allem für eines: „Alle geben 4 oder 5/5 – und er gibt ’ne 1/5, du weißt genau, da is‘ er, der Louis.“

    • Louis Kiehl
      https://www.filmtoast.de/author/louis-kiehl/
      Wake Up
    • Louis Kiehl
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