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    Moonfall

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen4. Februar 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Ein Space-Shuttle im All, zahlreiche Gesteinsbrocken fliegen umher
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    Roland Emmerich lässt im neuen Blockbuster Moonfall erneut die Erde untergehen. Ob der schwäbische Hollywood-Export mit seinem Sci-Fi-Actioner überzeugen kann, lest ihr in unserer Kritik!

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    Drei Astronauten im Bildvordergrund, dahinter ein dunkler Mond
    Kinoposter zu Moonfall © Leonine Film Distribution

    Die Story von Moonfall

    Der Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman (John Bradley) entdeckt es zuerst: Der Mond verlässt seine Umlaufbahn und wird in wenigen Wochen auf der Erde einschlagen. Doch niemand glaubt ihm und so wendet er sich an den ehemaligen NASA-Astronauten Brian Harper (Patrick Wilson). Mit Hilfe von Harper und der NASA-Managerin Jo Fowler (Halle Berry) sucht er nach einer Möglichkeit, den Weltuntergang abzuwenden, während bereits Sturmfluten und andere Katastrophen von dem sich anbahnenden Einschlag künden. Kann die Vernichtung der Menschheit noch abgewendet werden?

    John Bradley in einer Raumkapsel, er blickt durch ein Fenster.
    K.C. Houseman bemerkt als Erster die drohende Katastrophe © Leonine Film Distribution

    Ein Best-Of-Album von Emmerich

    Den Aufbau der Handlung kennt der Kinogänger nur allzu gut, denn hier liefert Emmerich altbewährte Tropen seiner eigenen Filmografie. Da wird zunächst von Handlungsort zu Handlungsort gehüpft und Militär sowie die Regierung sind unfähig, den Ernst der Lage sofort zu erkennen. Und so liegt das Schicksal der Menschheit in den Händen des Trios Berry/Wilson/Bradley. Das ist weder besonders originell, noch subtil. Zudem sind die Figuren derart flach gezeichnet und aus der Klischeemottenkiste zusammengeschustert, dass es fast niemanden mehr so richtig überraschen kann. Ein wenig traumatische Vergangenheit hier, ein wenig Familienleben da, das muss reichen. Aber natürlich erwartet niemand von Emmerich mehr als diese Figurenzeichnung nahe an der Karikatur und auch tiefschürfende, messerscharfe Dialoge sind bekanntermaßen nicht sein Fachgebiet.

    Dieses besteht eher in der visuellen Opulenz und so bekommen Zuschauer:innen vielmehr bildgewaltige Szenen voll mit Effekten, die ihnen ihre Kinnladen runterklappen lassen sollen.Doch darin liegt vielleicht das größte Problem. Denn zum Staunen bringt einen keine der Actionsequenzen so richtig. Man hat vielmehr den Eindruck, alles schon einmal ähnlich in seinen anderen Filmen gesehen zu haben. Die schwankende CGI-Qualität und deren inflationäre Nutzung, sowie fehlende inszenatorische Kniffe tun ihr Übriges. Auch verhindert die bereits angesprochene Figurenzeichnung, dass man um das Schicksal der Charaktere mitfiebert. Auch gibt es einfach zu viele Nebenfiguren ohne sinnvolle Einbindung, sodass die Handlungsstränge auf der Erde ein ums andere Mal viel zu sehr ausgewälzt werden und den Film ausbremsen.

    Im Hintergrund der riesengroße Mond, im Bildvordergrund sieht man Los Angeles. Dort brennen Gebäude.
    Die Welt steht in „Moonfall“ mal wieder vor ihrem Untergang © Leonine Film Distribution

    Emmerich doin‘ Emmerich things

    Und so wird man das Gefühl nicht los, als legte der Spielbergle von Sindelfingen lediglich seine übliche Weltuntergangsplatte auf. Diese hat zwar nur wenig Sprünge, allerdings klingen die Greatest Hits mittlweile alles andere als frisch. Die Oneliner saßen schon einmal besser, die Figuren waren schon mal interessanter, doch wer einen klassischen Blockbuster der Marke Emmerich erwartet, bekommt diesen auch. Allzu viel über Logik nachdenken und stattdessen in den Guilty Pleasure-Modus schalten hilft dabei ungemein. Und wer ohnehin auf Emmerichs Evergreens wartet, dürfte kaum enttäuscht den Kinosaal verlassen. Denn auch wenn der Film gut zehn bis fünfzehn Minuten knackiger hätte ausfallen können, sammelt Moonfall letztendlich noch einige Punkte. Gerade die Szenen im Weltall sehen stellenweise fantastisch aus und dort werden die deutlich interessanteren Handlungspfade beschritten. Audio-visuell ist somit noch immer genug geboten, doch wie schlägt sich der Cast?

    Halle Berry und Patrick Wilson im Bildvordergrund, im Hintergrund zahlreiche Bildschirme und weitere Technik in Roland Emmerichs Moonfall
    K.C. Houseman, Jocinda Fowl und Brian Harper versuchen den Untergang zu verhinden © Leonine Film Distribution

    Keine Highlights auf der schauspielerischen Ebene

    Großes Schauspielkino bietet Moonfall selbstredend nicht und so bekommt der Cast um Halle Berry und Patrick Wilson kaum Gelegenheit zu glänzen. Dazu legt ihnen das Drehbuch teilweise hölzerne Dialoge in den Mund, die zudem stellenweise unfreillig komisch wirken. Am ehesten kann sich John Bradley als Schwurbler und Blogger K.C.Houseman in den Vordergrund spielen. Doch ob die Entscheidung, einen Verschwörungstheoretiker zum Helden zu machen, im Jahre 2022 noch eine gute Idee ist, sei mal dahingestellt. Anscheindend haben die Macher aus dem Monster-Actioner Godzilla vs Kong nichts gelernt. Ehrlicherweise muss man allerdings auch darin schon fast eine Trope Emmerichs ausmachen. Schon in seinem Weltuntergangsreißer 2012 war die Figur von Woody Harrelson ähnlich angelegt, allerdings frühzeitig aus dem Film geschrieben. Die Nebenfiguren, darunter Charlie Plummer oder Michael Pena, sind nichts weiter als schmückendes Beiwerk. Dennoch widmet ihnen Emmerich zeitweise unnötig viel Aufmerksamtkeit.

    Unser Fazit zu Moonfall

    Der Master Of Desaster liefert mit seinem Weltuntergangsszenario fast genau das ab, was man von ihm erwartet. Der Mix ist altbekannt, doch immer, wenn Emmerichs Fokus ins All geht,kommt ein wenig Frische ins Haus und man erlebt bildgewaltiges Kino, über das allerdings nicht allzu viel nachgedacht werden sollte. Zudem ist dort die CGI-Qualität meist überzeugender, als es auf der Erde der Fall ist. Über die Prämisse denkt man ohnehin besser nicht zu sehr nach, wenn man seinen Spass haben möchte. Wer kein innovatives oder herausforderndes Science-Fiction-Kino, sondern solides Blockbusterkino der Marke Emmerich erwartet, kann mit Moonfall eine gute Zeit haben.

    Moonfall startet am 10. Februar 2022 in den deutschen Kinos!


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    © Leonine Film Distribution

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

    • Timo Asmussen
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