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    Startseite » Ni no Kuni
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    Ni no Kuni

    Jonas Hellrungvon Jonas Hellrung3. März 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Yuu steht an einem leuchtenden See im Dunkeln
    Die "andere Welt" ist deutlich farbenfroher und mysteriöser als unsere Welt © Netflix
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    Videospiel-Verfilmungen fallen bei Kritikern wie auch bei Fans ja meist eher durch. Doch was, wenn man sich von Hollywood-Konventionen und Spielen westlicher Entwickler entfernt und statt auf nostalgische Cash-Grabs auf die Umsetzung eines modernen japanischen Spiels setzt? Regisseur Yoshiyuki Momose versucht sich mit Ni no Kuni an genau dieser Idee. Ob das jedoch funktionieren kann, erfahrt ihr bei uns!

    [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=z53A2x2XWDk“]

    Worum geht’s in Ni no Kuni?

    Die Schüler Yusuke, genannt Yuu, und Haru sind bereits seit Kindestagen beste Freunde. Doch ihre Freundschaft wird zeitweise auf die Probe gestellt, weil der querschnittsgelähmte Yuu in Harus Freundin Kotona verliebt ist. Der genügsame Yuu schluckt seine Gefühle zwar immer wieder herunter, doch weiß nicht so recht mit der Situation umzugehen.

    Als Kotona jedoch von merkwürdigen, in schwarz gekleideten Gestalten entführt wird, tun die beiden Freunde alles in ihrer Macht stehende, um sie zu retten. Ehe sie sich versehen, finden die beiden sich aber aus unerklärlichen Gründen in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt wieder. Hier scheint alles unfassbar fremd, aber doch merkwürdig vertraut. Yuu kann in dieser Welt sogar wieder gehen! Die beiden machen sich also auf die Suche nach Kotona, erforschen die „andere Welt“ (jap.: Ni no Kuni) und werden ganz nebenbei auch noch in eine Revolution des Bösen verstrickt.

    Yuu steht an einem leuchtenden See im Dunkeln in Ni no Kuni
    Die „andere Welt“ ist deutlich farbenfroher und mysteriöser als unsere Welt © Netflix

    Was für Spiele überhaupt?

    Ni no Kuni ist ursprünglich eine Reihe von Games, die auf PC und Konsolen erschienen. In den Japano-Rollenspielen wird ein Charakter aus unserer Welt durch mysteriöse Umstände in eine Fantasy-Welt befördert, in der er mit seinen neuen Verbündeten gegen eine böse Bedrohung kämpfen muss. Beide der bisher veröffentlichten Spiele hängen aber nicht miteinander zusammen, sodass man sie ruhig unabhängig voneinander spielen kann. Tatsächlich hat der Film trotz des identischen Titels aber nichts mit der Handlung der gleichnamigen Spiele zu tun. Ja, auch hier werden zwei Jungen in eine andere Welt gesogen, doch es kommen keine Schausplätze oder gar Charaktere aus den zugrunde liegenden Spielen vor.

    Meisterhafte Umsetzung

    Was der Film jedoch nahezu meisterlich umsetzt ist der Art Style der Spiele. Für das ungeschulte Auge mag der Film zwar einfach nur wie ein weiterer Anime wirken. Fans der Spiele werden aber sofort den besonderen Zeichenstil, die Art der Architektur sowie die charakteristische Farbgebung erkennen. Highlight der Umsetzung ist aber zweifellos die Musik. Zahlreiche Ohrwürmer der Spiele haben es in den Film geschafft, mal mehr, mal weniger subtil, aber immer mit Gänsehaut-Potential. Die Lieder wurden teils abgewandelt und liefern somit einen neuen Spin der beliebten Tracks, die in dem Film ausnahmslos eine perfekte Figur machen.

    Yuu und Haru sehen nach oben, sie sind von Waffen umringt in Ni no Kuni
    Ni no Kuni erinnert stilistisch stark an seine Vorlage © Netflix

    Wie bereits erwähnt kann der Film auch optisch größtenteils überzeugen, zumindest wenn es um den Stil und die Umsetzung der Vorlage geht. Leider krankt Ni no Kuni aber wie so viele moderne Anime aber an dem fast schon inflationären und absolut unnötigen Einsatz von CGI. In einigen Kampfszenen fügen sich die Computereffekte relativ organisch ins wirklich ansehnliche Geschehen ein. Wenn aber eine absolut hirnrissige computergenerierte Kamerafahrt eingesetzt wird, um ein gezeichnetes (!!) Mädchen beim Rennen durch Häuserschluchten zu zeigen, wirkt das alles andere als optisch eindrucksvoll.

    Durchwachsenes Drehbuch

    Besonders zu Beginn schafft es Ni no Kuni, den Zuschauer mit seinen geschickten Dialogen in die kunterbunte Fantasy-Welt einzuführen. Man versteht sämtliche Zusammenhänge, und die Figuren wirken für ihre jeweilige Welt sehr glaubhaft. Gerade in den Szenen der „anderen Welt“ wirkt die Handlung allerdings oft konstruiert, und es wird etwas unübersichtlich. Hier hat man das Gefühl, dass man auf Teufel komm raus sämtliche typischen Anime-Stereotypen durchgehen will, ohne dabei wirklichen Fokus auf die Sinnhaftigkeit für die Handlung zu legen.

    Das tut der Unterhaltung zwar kaum einen Abbruch, immerhin begeistern die meist hübschen Bilder und die passend gewählte Musik ja immer noch. Man wird aber das Gefühl nicht los, dass das Ganze etwas unrund wirkt. Der Film hastet einfach zu sehr von einem Handlungsstrang zum nächsten und lässt seine Figuren dabei teils willkürlich wirkende Aktionen vollführen. So wird das Drehbuch von Ni no Kuni zwar nicht zu einem Komplettausfall, ein wenig mehr Sorgfalt beim Umgang mit Charakteren und Geschichte hätte dem Film aber in jedem Fall gut getan.

    Unser Fazit zu Ni no Kuni

    Ni no Kuni ist ein durchaus unterhaltsamer Anime, der es aber ein bisschen mit seiner unnötig komplizierten Story übertreibt. Für Fans der Spielereihe hält der Film jedoch allerlei Überraschungen in Bezug auf seine Inszenierung bereit und bleibt seiner Vorlage mehr als treu, womit sich der Film ein paar Bonuspunkte verdient. Auch ohne Vorwissen der Spiele bekommt man hier knallbunte und spaßige Anime-Action, die jedoch eher durchschnittlich als bahnbrechend bleibt.


    © Netflix

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