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    No One Will Save You

    Jan Wernervon Jan Werner22. September 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Kaitlyn Dever as Brynn Adams in 20th Century Studios' NO ONE WILL SAVE YOU, exclusively on Hulu. Photo by Sam Lothridge. © 2023 20th Century Studios. All Rights Reserved.
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    Kaitlyn Dever hat zuletzt an der Seite von Michael Keaton im Serienhit Dopesick ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Nun gebührt der jungen Darstellerin die Verantwortung einen Science-Fiction-Thriller quasi im Alleingang zu Schultern. Gelingt die Nagelprobe oder kommt dies noch zu früh für den Nachwuchsstar?

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    No One Will Save You – Die Handlung

    No One Will Save You handelt von Brynn Adams, einer kreativen und talentierten jungen Frau, die sich der Gesellschaft entfremdet hat. Einsam, aber stets hoffnungsvoll findet Brynn Trost innerhalb der Mauern des Hauses, in dem sie aufwuchs, bis sie eines Nachts durch seltsame Geräusche geweckt wird, die von außerirdischen Eindringlingen stammen. Darauf folgt ein actionreicher Kampf zwischen Brynn und einer Vielzahl außerirdischer Wesen, die ihre Zukunft bedrohen und sie zwingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

    Zweiter Film von Drehbuch-erfahrenem Regie-Novizen

    Der Regisseur und Autor dieses kleinen Projekts ist zwar hinter der Kamera noch relativ unerfahren, hat aber bereits einige spannende Skripte zu beachteten Filmen beigesteuert. Brian Duffields Feder entstammen unter anderem Underwater, der zu unrecht „untergegangene“ Tiefsee-Horrorfilm mit Kristen Stewart, Jane Got A Gun mit Natalie Portman und The Babysitter mit Bella Thorne und Samara Weaving. Wie man daran sieht, hat der Schöpfer also durchaus trotz kurzer Vita schon Erfahrung darin sammeln können, starke Frauenfiguren in den Mittelpunkt von Stücken mit kleinem Ensemble zu rücken. Dementsprechend bringt er das Rüstzeug mit, um auch mit Kaitlyn Dever in der Hauptrolle eine weitere Darstellerin glänzen zu lassen.

    Was ebenfalls noch optimistisch stimmt, dass dieser Direct-to-Stream-Film das Zeug zum Indie-Hit haben könnte, ist Spontaneous, oder wie er in Deutschland heißt Zerplatzt, das Regiedebüt von Duffield. Dort hatte er mit Katherine Langford auch eine aufstrebende Schauspielerin an der Spitze des Ensembles und mit einer unkonventionellen, aber durchaus tiefgängigen Melange aus Horror, Comedy und Coming-of-Age ein erstes Achtungszeichen gesetzt.

    Nun setzt Duffield aber in No One Will Save You auf ein ganz anderes Konzept bzw. Gimmick, denn in diesem kleinen Home-Invasion-Stück spricht die Protagonistin kein Wort. Damit soll das angestaubte Subgenre, wie schon die Tag-Line „Dieser ist anders“ unterstreicht, einem Frischzellenkur unterzogen werden – und das mit denkbar simplen, aber effektiven Methoden.

    Kurzfilm-Kammerspiel mit extraterrestrischen Extras

    Während das Dialogskript von No One Will Save You also auf die Rückseite einer Streichholzschachtel passt, packt man in Sachen Referenzen, Anspielungen und Botschaften im Subtext umso mehr in die knappen anderthalb Stunden. Im Grunde genommen ist der ganze Film unter der Alien-Invasions-Oberfläche eine einzige Allegorie auf die Themen Schuld und Trauerbewältigung. Damit fühlt sich die Story eigentlich wie ein langer Kurzfilm bzw. eine Folge eines Anthologie-Formats wie Amazing Stories oder Black Mirror an. Der Clou, den man sowohl der One-Woman-Show von Kaitlyn Dever als auch der Regie von Brian Duffield dabei gar nicht hoch genug anrechnen kann, ist, dass man hier trotz der dann dafür langen knapp 90 Minuten nicht den Eindruck hat, man hätte es unnötig in die Länge gezogen.

    Anleihen an Horrorklassiker wie The Shining, die tonale Bipolarität von Jordan Peele, eine Stimmung ohne Worte wie in A Quiet Place und charmant-trashig designte Retro-Aliens – das alles sorgt dafür, dass man hier sehr viel entdecken und noch mehr reininterpretieren kann. Die Unterhaltung kommt dank temporeicher Hatz, wenn sich die Protagonistin direkt mit den Invasoren konfrontiert sieht, auch nicht zu kurz und sogar Ekel- und Mindfuck-Momente haben dann noch Platz. Kurzum: Dieser kleine Genre-Spagat bedient sich zwar weitestgehend bei etablierten Mustern, kombiniert aber doch die ein oder andere alte Idee so, dass im Endeffekt ein innovativer und frischer Mix entsteht.

    Unser Fazit zu No One Will Save You

    No One Will Save You ist im Streaming genau richtig aufgehoben – und kann sich dort zu einem echten Geheimtipp mausern, genau wie die Vorgängerprojekte des Machers. Kaitlyn Dever ist mit oder ohne Text extrem präsent und macht es leicht, mit ihr zu sympathisieren. Da in dem kleinen Stück doch recht viel Subtext verbaut wurde, kann man auch bei der zweiten und dritten Sichtung vermutlich noch neue Details erkennen. Wenn man sich darauf einlässt und die Offensichtlichkeit der Botschaft schluckt, dann hat man nicht nur während des Schauens Spaß, sondern auch im Anschluss noch ein bisschen was zum sinnieren.

    No One Will Save You wird am 22. September 2023 bei Disney+ seine Premiere feiern!


    © 2023 20th Century Studios All Rights Reserved.

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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