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    Startseite » Orphan: First Kill
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    Orphan: First Kill

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann25. Januar 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Isabelle Fuhrman spielt Klavier als Esther in Orphan: First Kill
    Esther hat ein paar versteckte Talente. © Studiocanal
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    Der Trend für Prequels nimmt in letzter Zeit wieder Fahrt auf und Orphan: First Kill ist als nächstes dran. Knapp 13 Jahre nach dem Original zieht Darstellerin Isabelle Fuhrman erneut Arm- & Halsbänder an und schlüpft in die Rolle der namensgebenden Waise Esther. Ob Regisseur William Brent Bell (The Boy) mit dem Film einen Treffer landet oder im Teich untergeht, erfahrt ihr in der Rezension!

    Das offizielle Coverdesign von Orphan: First Kill
    Die offizielle Blu-ray zu Orphan: First Kill © Studiocanal

    Die Handlung von Orphan: First Kill

    Spoilerwarnung: Es handelt sich bei dem Film um die Vorgeschichte des Films Orphan aus dem Jahr 2009 und nimmt wesentliche Inhalte und Wendungen dieses Films vorweg.

    Die kleinwüchsige Leena Klammer (Isabelle Fuhrman) ist in einer Nervenheilanstalt untergebracht, weil sie stark gewalttätig und unberechenbar ist. Doch als sie eines Tages ausbricht, schlüpft sie zur Tarnung in die Rolle des vermissten Mädchens Esther Albright. Bei ihrer neuen Familie angekommen, versucht sie zwar erst diese Nachts auszurauben, macht dann aber einen Rückzieher, weil sie ein Interesse am Familienvater (Rossif Sutherland) entwickelt hat. Nur die Mutter der Familie (Julia Stiles) beobachtet ihre Tochter skeptisch…

    Isabelle Fuhrman als Esther in Orphan: first Kill
    Esther begutachtet ihr neues Zuhause sehr genau. © Studiocanal

    Unerwartete Wendungen

    Die Filmindustrie hat, was Prequels und Vorgeschichten angeht, in den letzten Jahren durchaus Blut geleckt. Dabei wird häufig eine beliebige Figur einer bestehenden Geschichte genommen und auf immer ähnliche Weise entmystifiziert. Orphan: First Kill macht das etwas anders und tritt nicht in die Falle, Esther als Figur ungefragt viel Tiefe zu geben, indem er zum Beispiel ihren Aufenthalt in der Nervenheilanstalt oder die Zeit davor beleuchtet. Stattdessen zeigt der Film die besagte Nervenheilanstalt nur in der Introsequenz, in welcher Esther aus dieser ausbricht und ihren Weg nach Amerika findet. Vielmehr beschreibt der Film eine der Etappen, welche Esther zwischen ihrem Ausbruch und den Ereignissen aus dem ersten Teil erlebt.

    Dabei gibt es einige schöne Referenzen an den ersten Film, die mal mehr und mal weniger subtil gezeigt werden. Der Film läuft zwar zu einem großen Teil sehr vorhersehbar ab, hat dann aber den ein oder anderen sehr unerwarteten Moment. Diese sind sogar so clever im Film platziert, dass sie immer genau dann in Erscheinung treten, wenn man sich gerade denkt, dass man die Handlung durchschaut hat. Das ist sehr erfrischend und wird nicht langweilig.

    Isabelle Fuhrman als Esther in Orphan: First Kill, Ihre neue Familie steht hinter ihr.
    Wie wird sich Esther bei Familie Albright in den Alltag einfinden? © Studiocanal

    Dampfbad Look

    Bei den Dreharbeiten des ersten Orphan war Hauptdarstellerin Isabelle Fuhrman gerade mal elf Jahre alt. Ein gutes Alter um eine Neunjährige zu spielen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von Orphan: First Kill war sie allerdings bereits 23 und das macht es schon etwas schwieriger in die Rolle einer Siebenjährigen zu schlüpfen. Technisch gibt sich der Film die größte Mühe ihr Alter zu kaschieren und nutzt dafür eine Hand voll Tricks. Neben klassischem Make-up und alten Filmemacher-Tricks wie „forced perspective“ wurden auch zwei Kinderdarstellerinnen als Body Double genutzt. Auf ein digitales De-aging wurde zwar vollkommen verzichtet, aber dafür liegt übe dem gesamten Film ein schrecklich auffälliger Weichzeichner. Man könnte dies natürlich als Stilmittel ansehen, aber der Effekt ist zwischenzeitlich so stark, dass man denken könnte, der Film wurde in einem Dampfbad gedreht.

    Rossif Sutherland als Allen mit Isabelle Fuhrman als Esther in Orphan: First Kill
    Allen hat seine Tochter Esther endlich wieder bei sich. © Studiocanal

    Unser Fazit zu Orphan: First Kill

    Orphan: First Kill ist ein solider Horror-Thriller und unerwartet gutes Prequel. Gerade in Zeiten, in denen viele Filme und Franchises uninspirierte Vorgeschichten spendiert bekommen, fühlt sich der zweite Orphan Film nach 13 Jahren erstaunlich frisch an. Über die Entscheidung mit dem stark weichgezeichneten Look des Films, lässt sich natürlich streiten, tut dem Film selbst aber nur wenig ab. Die Geschichte ist durchweg Interessant, der Film hat eine angenehme Laufzeit von 99 Minute und währenddessen auch so gut wie keine Längen.

    Im großen und ganzen unterhält Orphan: First Kill über seine Spielzeit, erfindet das Rad aber nicht neu. Das muss der Film aber auch nicht, um unterhaltsam zu sein.

    Orphan: First Kill ist seit dem 26.02.2023 als VOD, 4k UHD, Blu-ray sowie DVD verfügbar!


    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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