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    Startseite » Outrage Coda
    Filme

    Outrage Coda

    Tobias Theißvon Tobias Theiß15. September 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    OUTRAGE CODA © Capelight Pictures
    OUTRAGE CODA © Capelight Pictures
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    Mit Outrage Coda bringt Takeshi Kitano seine Yakuza-Trilogie rund um den Yakuza Otomo zum Abschluss.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=oy7xAw-Ahlc“]

    Das Cover des deutschen Mediabooks | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures
    Das Cover des deutschen Mediabooks | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures

    Takeshi Kitano: Japans beliebtestes und wandlungsfähigstes Multitalent

    Für viele Kinder und sicher auch Erwachsene stellte Ende der 90er Jahre „Takeshis Castle“ ein kurioses Fernseh-Highlight dar. Auch ich erfreute mich in unregelmäßigen Abständen an dieser wahnwitzigen Spielshow. Damals allerdings nichts ahnend, welche Größe der japanischen Fernsehlandschaft mitwirkte. Denn niemand Geringeres als der in Japan überaus beliebte Comedian, Schauspieler und Regisseur Takeshi Kitano lieh dem Fürsten Takeshi Namen und Äußeres. Kitanos Filmarbeiten sind, ähnlich der Werke seines überaus produktiven Landsmannes Takashi Miike, kaum vorhersehbar und von mannigfaltigem Inhalt.

    So abwechslungsreich sein Schaffen als Regisseur auch ausfällt, so finden sich Thriller stets als wiederkehrendes Motiv wieder. Vor allem die in Japan mit langer Tradition versehenen Yakuzua-Filme ziehen Kitano als Regisseur und auch Darsteller immer wieder an. Als stoisches Yakuza-Mitglied Otomo wütet er sich in der Outrage-Trilogie letztmalig durch die Reihen der Schattenwelt. Begonnen hat die Reihe bereits im Jahr 2010 mit Outrage. 2012 folgte mit Outrage Beyond der zweite Teil. Mit dem hier besprochenen Outrage Coda endet diese Filmreihe.

    Takeshi Kitano überzeugt erneut als erbarmungsloser Killer | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures
    Takeshi Kitano überzeugt erneut als erbarmungsloser Killer | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures

    Outrage Coda geht back to the roots

    Der Forderung seiner Fans, sich doch wieder mehr seinem düsteren und gewalttätigen Schaffen wie zu Beginn seiner Karriere (u.a. Violent Cop oder Sonatine) zu widmen, nimmt er sich in Outrage Coda an. Um sie dann schon fast karikaturesk auf die Spitze zu treiben und zu überflügeln.

    Alle drei Filme der Trilogie haben gewissermaßen das Problem, dass sie sich wenig emotional geben. Stattdessen werden Leichen angehäuft, Intrigen durchgezogen und Verrat begangen. Grundsätzlich also Material aus dem spannende Gangster-Thriller gebaut sind. Nur leider bleibt die Bindung des Zuschauers arg auf der Strecke. Formal gibt es an den drei Werken nichts auszusetzen: Musik und vor allem die Bilder passen. Auch schauspielerisch überzeugen sie. Aber vor allem der Abschlussfilm bleibt auf emotionaler Ebene blass. Zwar findet sich ein würdiger Abschluss für Otomo, doch will sich nach Ende des Streifens kein rechter Trennungsschmerz einstellen.

    Otomo und Verbündete setzen auf große Kaliber | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures
    Otomo und Verbündete setzen auf große Kaliber | OUTRAGE CODA © Capelight Pictures

    Eisige Kälte

    Mich hat diese fehlende emotionale Tiefe und Bindung durchaus gestört, da einen das Schicksal sämtlicher (!) Figuren überraschend wenig mitnimmt. Auf der anderen Seite ist zu berücksichtigen, dass Kitano diese Kälte beabsichtigt einsetzt. Denn hier findet sich die angesprochene Übertreibung. Kitano findet es nach eigener Aussage bedauerlich, dass er vermehrt auf seine Yakuza-Filme reduziert wird. Und so gibt er den Forderungen nach und präsentiert eine Filmreihe, die sich fast ausschließlich auf die bedingungslosesten Klischees herunterbricht. Ausufernde verbale und physische Gewalt. Verrat, Intrigen und undurchsichtige Bündnisse. Einen Bodycount, der beide Vorgänger um ein Vielfaches überbietet.

    Wer mit dem Gedanken spielt, mit dem dritten Teil in die Reihe einzusteigen, sollte sich diese Überlegung schleunigst aus dem Kopf schlagen. Denn so bleibt manche Motivation und Beziehung der Yakuza und Clans zueinander reichlich wirr und wenig erklärt.

    Für Neueinsteiger liefert Capelight Pictures ab dem 14. September allerdings eine einfache Lösung: alle drei Film in einem Digipak vereint. Wer die Vorgänger schon besitzt, darf sich zudem über ein weiteres passendes Mediabook freuen. Dieses wartet mit informativem Booklet und, wie beim Label üblich, mit einem weiteren Kitano-Film (Getting any?) als Bonus auf.


    © Capelight Pictures

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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