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    Startseite » Ron läuft schief
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    Ron läuft schief

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann27. Oktober 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Die B-Bots aller Schüler auf der Ladestation der Schule | Ron läuft schief
    In der Schule werden die B-Bots allesamt an einer Wand gelagert © Disney
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    2021 haben wir schon einige hochkarätige Animationsfilme zu sehen bekommen. Nun werfen Locksmith Animation mit Ron lauft schief ihren ersten Film ins Rennen. Ob dabei wirklich viel schiefläuft oder der knuffige Film sogar sogar einiges richtig macht, erfahrt ihr hier!

    Das offizielle Kinoplakat zu Ron läuft schief
    Das offizielle Kinoplakat zu Ron läuft schief © Disney

    Ron läuft schief – die Handlung

    B-Bots sind der neuste Schrei der Mega-Tech-Firma „Bubble“ und absolut jeder will einen haben. Die kleinen Roboter sind darauf programmier,t der beste Freund der NutzerInnen zu sein und neue FreundInnen mit gleichen Interessen zu finden. Dazu senden sie Fotos, Videos und Streams in das hauseigene Bubble-Network, eine Social-Media-Plattform für alle, die einen B-Bot haben.

    In Ron läuft schief folgen wir dem jungen Barney, der im Vergleich zu seinen SchulkameradInnen in eher ärmlichen Verhältnissen lebt. Er wohnt zusammen mit seinem beruflich nicht sehr erfolgreichen Vater und seiner fast schon hinterwäldlerischen Großmutter. Erst sind die beiden entschieden dagegen, Barney einen B-Bot zu kaufen, weil es ihnen an Geld fehlt. Doch als der soziale Druck für den Jungen zu groß wird, geben sie nach und kaufen ihm ein Modell, das dem Lieferanten aus dem Auto gefallen ist, günstig ab. Der defekte Bot hält dann allerdings nicht nur Barney auf Trab…

    Barney und Ron auf Weg zur Schule | Ron läuft schief
    Barney und Ron überlegen, wie sie ungesehen zur Schule kommen. | © Disney

    Die Bubble-Bots

    Dreh und Angelpunkt von Ron läuft schief sind die Bubble-Bots (kurz: B-Bots). Diese drolligen Roboter sind im weitesten Sinne wandelnde Smartphones mit eingebauter Social-Media Funktion und dazu da, damit die NutzerInnen sich untereinander Verknüpfen können. Die Bots sind dabei ihren EigentümerInnen angepasst und folgen ihnen auf Schritt und Tritt. Man kann sie auch gegeneinander kämpfen lassen, sie als Transportmittel benutzen oder Videos mit ihnen filmen. Es gibt eigentlich fast nichts, was diese knuffigen Roboter nicht können.

    Zwei SchülerInnen benutzen ihre B-Bots als Fortbewegungsmittel und machen dabei ein Video vom Rennen | Ron läuft schief
    Wer ist wohl als erster beim Ziel? © Disney

    Mehr als nur ein Roboter

    Da Barneys B-Bot Ron aufgrund seines Defekts keine Verbindung zum Bubble-Network herstellen kann, ist er quasi noch im Werkszustand und kann keine der coolen Dinge, mit denen er beworben wird. Aber er ist gewillt zu lernen und deswegen bringt Barney ihm alles bei, damit er sein bester Freund sein kann. Dadurch entstehen sehr viele lustige Situationen, da Ron selbstverständlich keine sozialen Normen kennt und sich in den meisten Fällen sehr unbeholfen verhält. Man kann an dieser Stelle den Vergleich zum Roboter Baymax aus dem Film Baymax – Riesiges Robowabohu ziehen, der sich auf eine ähnlich tollpatschige Weise verhält.

    Aber auch, wenn Barney jetzt einen B-Bot hat, so wird er trotzdem von seinen MitschülerInnen ausgegrenzt. Er ist immer noch zu verschieden. Zu seltsam, um sich mit ihm abzugeben, weil die ganze Welt zuschaut. Und wer sich mit dem Außenseiter abgibt, wird schnell selbst zum Außenseiter. Ron läuft schief stellt diese Problematik sehr deutlich und nahbar dar und in solchen Momenten die Komik auch mal in den Hintergrund, um die Ernsthaftigkeit der Situation nicht zu verwässern.

    Also versucht Ron, alles zu tun, damit Barney wieder glücklich ist und sorgt damit wieder für sehr alberne Situationen. Da bei Ron aber auch sämtliche Sicherheitsprotokolle fehlen, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Deshalb wird irgendwann Bubble, die Herstellerfirma, auf den defekten Roboter aufmerksam, weil er immer wieder in den Posts von Barneys Mitschülern auftaucht, und versucht, ihn vom Markt zu nehmen, damit kein schlechtes Licht auf die Firma fällt.

    Barney hat eine Mindmap erstellt um Ron zu erklären, was es bedeutet sein Freund zu sein. | Ron läuft schief
    Barney erklärt Ron, was Freundschaft bedeutet © Disney

    Die Kritik an Social Media

    Die Parallelen zu heutigen Social-Media Plattformen wie Facebook und Instagram sind quasi kaum zu übersehen. Ron läuft schief geht auch wenig subtil mit dem Thema um und zeigt sowohl die hellen als auch die Schattenseiten der Internetplattformen. Dabei geht das Regisseursduo recht clever vor und zeigt dem Zuschauer zuerst nur die Fassade der einzelnen Figuren. Ein Sportler, der sämtliche Rekorde knackt, ein Mädchen mit vielen Followern, dass ihr Leben mit ihnen teilt, oder ein junger Draufgänger, der voll Selbstbewusstsein seinen Mitschülern Streiche spielt. Erst später wird klar, dass diese Persönlichkeiten nur Masken sind und sich dahinter traurige und frustrierte Charaktere befinden.

    Damit gibt der Film auch klar eine Zielgruppe vor. Jüngere ZuschauerInnen könnten mit der sehr technischen Thematik durchaus Verständnisprobleme haben. Es wird zwar viel erklärt, aber ein grundliegendes Verständnis von Social-Media Apps wie Instagram oder Facebook ist durchaus sinnvoll, um die Fallhöhe der Figuren richtig fassen zu können. Wenn man sich mit diesem Thema identifizieren kann, dann wird man sich auf jeden Fall auch in den Figuren wiedererkennen.

    Svanah ist mit ihrem B-Bot im Flut der Schule und filmt einen Post | Ron läuft schief
    Savanahs B-Bot filmt sie für einen Post © 20th Century Studios

    Unser Fazit zu Ron läuft schief

    Ron läuft schief ist ein sehr knuffiger und herzlicher Animationsfilm mit vielen tollen und wichtigen Botschaften für Junge und jung Gebliebene. Aber im Grunde ist es eine Geschichte über Freundschaft und dass man diese auch dort findet, wo man es nicht erwartet. Ein Film, der wichtige Themen wie Mobbing, sozialen Druck, Mitläufertum und die Gefahren von Social-Media anspricht, ohne dabei den Finger zu heben und die Plattformen zu verteufeln. Und das Ganze mit dem genau richtigen Maß an Witz, ohne diese Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Für jüngere oder technisch nicht so versierte ZuschauerInnen könnte der Film etwas zu technisch sein, aber das schwächt die Botschaft nicht ab. Ganz im Gegenteil, er bringt ihnen sogar die Vorteile nah und gibt ihnen mit den Barneys Großmutter auch eine Bezugsperson an die Hand.

    Mit Ron läuft schief gibt es zum Jahresende noch einen Animations-Überraschungshit in den Kinos. Der Film schafft es, eine ganze Palette von Emotionen abzudecken, Probleme anzusprechen und löst zum Schluss alles sinnvoll auf.

    Ron läuft schief ist ab dem 28. Oktober im Kino zu sehen!


    © Disney

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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