Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Slayed – Wer stirbt als nächstes?
    Filme

    Slayed – Wer stirbt als nächstes?

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann24. August 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Der Killer ist auf der Suche nach seinem nächsten Opfer | Slayed
    Der Killer weiß, wo Du bist ©SquareOne Entertainment
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Nach einem Vorwurf sexueller Belästigung wird der Star des Universitätsschwimmteams brutal ermordet. Doch es soll nicht nur bei ihm bleiben. Ist Slayed ein moderner Scream oder doch nur ein weiterer vergessenswerter Eintrag in das Slasher-Genre?

    Das offizielle BluRay Cover zu Slayed
    Das BluRay Cover zu Slayed ©SquareOne Entertainment

    Worum geht es in Slayed?

    Die Handlung von Slayed ist relativ schnell erzählt. Wes Scott (Froy Gutierrez) ist der Star des Schwimmteams an der Whiton Universität. Nach einer Verbindungsparty wird er beschuldigt, sich sexuell an Kylie (Isabella Gomez) vergangen zu haben, doch bevor es zu Ermittlungen kommt, wird Wes tot in seinem Verbindungshaus aufgefunden.  Seine Schwester Ellery (Lindsay LaVanchy) steht nun massiv unter Druck, da sie herausfinden will, wer ihrem Bruder das angetan hat. Aber während der laufenden Ermittlungen kommt es zu weiteren Morden.

    X und Y sind auf einer Verbindungsparty | Slayed
    Eine College Party! Was kann da schon schief gehen? ©SquareOne Entertainment

    Social Media als Brandbeschleuniger

    Social Media ist ein essenzieller Bestandteil von Slayed und wird immer mal wieder durch Einblendungen in der Welt dargestellt. Diese „Pop-Ups“ zeigen den Inhalt der Smartphones der Personen, die sie benutzen, und steuern einen nicht unwichtigen Teil zum Storytelling bei. Neben Chatverläufen gibt es auch Tweets oder Fotos auf einer Instagram ähnlichen App zu sehen. Dieses Gimmick fügt sich sehr dynamisch in den Film ein und wirkt keinesfalls wie ein Fremdkörper, da es konsequent über die gesamte Laufzeit zum Einsatz kommt.

    Besonders in der ersten halben Stunde des Films wird erstaunlich gut der Alltag mit Social Media an der Universität gezeigt. Hier geht es neben mal mehr und mal weniger belanglosen Chatverläufen auch um Cybermobbing oder Slutshaming und wie von den verschiedenen Parteien damit umgegangen wird. Besonders die Männer zeigen sich hier erneut von ihrer besten Seite, indem sie allen Frauen, mit denen sie geschlafen haben, ein Ausrufezeichen unter Bilder kommentieren, damit ihre Freunde das auch mitbekommen. Dadurch kommt es sogar zu Konfrontationen zwischen Freunden. Ein ungewöhnlich kritischer Ansatz für einen Slasher.

    X und Y verstecken sich vor dem Killer | Slayed
    Jetzt bloß still bleiben ©SquareOne Entertainment

    Wie Slayed mit Inkonsequenz die Spannung tötet

    Slayed wirft diese kritischen Ansätze leider ab dem zweiten Akt komplett über Bord und spricht diese auch bis zum Schluss nicht mehr an. Direkt nach dem ersten Mord verliert sich der Film leider in einer Abwärtsspirale der Slasher-Klischees. Charaktere handeln so, wie es gerade in die Szene passt. Der Killer taucht plötzlich irgendwo auf, wo er gerade nicht sein kann. Die Protagonistin hält die Luft an, damit der Killer sie nicht hört und entkommt nur knapp. Das hat man alles schonmal gesehen. Auch der Fokus des Films driftet jetzt von dem Social-Media-Drama zum sehr gewollten Crime-Thriller. Die „Campus Polizei“ ermittelt nämlich wegen der Morde und diese ist mit ihren Sitcom-artigen Verhören an Inkompetenz kaum zu überbieten. Hier bricht das Konzept komplett in sich zusammen.

    Der Killer hingegen ist ganz unterhaltsam umgesetzt, auch wenn das Design mit der Chrommaske und dem schwarzen Hoodie etwas uninspiriert und seine Vorgehensweise sowie die Opferwahl etwas zu kalkuliert wirken. Die Morde selbst sind mit praktischen Effekten inszeniert und werden immer mit ausreichend Theaterblut kaschiert. Als Mordinstrument dient in den meisten Fällen ein Akkuschrauber/-bohrer. Diese Wahl wirkt ebenfalls etwas willkürlich. Vor allem, weil die Morde selbst noch etwas mehr an Kreativität hätten vertragen können, für welche die Tatwaffe auf jeden Fall Potential bietet.

    Fazit

    Slayed ist dann am stärksten, wenn er kein Horrorfilm sein will. Besonders die erste halbe Stunde funktioniert recht gut, wenn der Film hauptsächlich das Problem mit Social Media, Cybermobbing und Slutshaming thematisiert. Leider wird diese Thematik recht schnell in den Hintergrund gerückt und durch eine unausgereifte Mischung aus einem vergessenswerten Teenie-Slasher und Crime-Thriller ausgetauscht. Pluspunkte gibt es für den Killer und die Morde mit dem Akkuschrauber. Alles in allem ein Film für Genreeinsteiger, den man sich ruhig mal für einen trashigen Slasher Abend ausleihen kann.

    Slayed ist ab dem 19. August 2021 als VOD und ab dem 27. August 2021 auf DVD und BluRay erhältlich.


    ©SquareOne Entertainment

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

    • Sascha Grethmann
      Paddington in Peru
    • Sascha Grethmann
      Sonic the Hedgehog 3
    • Sascha Grethmann
      King’s Land
    • Sascha Grethmann
      Civil War
    Vorheriger BeitragFlashback (2020)
    Nächster Beitrag Dark Matter

    Weitere Beiträge

    1.5

    Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him

    von Stefan Brüning
    3.0

    Peaky Blinders: The Immortal Man

    von Kenan Hasic
    4.0

    The Testament of Ann Lee

    von Jan Werner
    3.5

    The Bride – Es lebe die Braut

    von Pascal Wichmann
    2.5

    War Machine

    von Jan Werner
    2.5

    Arco

    von Jan Werner
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Imperfect Women

    12. März 2026

    Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him

    12. März 2026

    Peaky Blinders: The Immortal Man

    11. März 2026

    The Testament of Ann Lee

    10. März 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.