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    Startseite » The King’s Man: The Beginning
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    The King’s Man: The Beginning

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen5. Januar 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Mit The King’s Man: The Beginning steht uns zum Jahresbeginn ein weiterer Film bevor, dessen Start mehrmals verschoben wurde. Hat sich das lange Warten gelohnt? Und ist das Prequel zur Kingsman-Reihe einfach nur more of the same oder bietet es auch inhaltlich etwas Interessantes an? Erfahrt es jetzt und hier in unserer Kritik!

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    Ein Mann im Anzug zieht einen Degen, unter ihm drei Menschen.
    Kinoplakat zu The Kings Man © 2021 20th Century Studios

    Die Story von The King’s Man

    Bei einem Einsatz für das Rote Kreuz stirbt die Frau des Herzogs Orlando Oxford durch den Schuss eines Scharfschützen. Dem Versprechen verpflichtet, welches er seiner Frau im Sterben gegeben hat, versucht Oxford in der Folge, seinen Sohn Conrad von jeglicher Gefahr fernzuhalten. Als Conrad und sein Vater es nicht vereiteln können, dass ein Attentäter den österreichischen Thronfolger in Sarajevo tötet, befindet sich Europa am Vorabend eines großen Krieges. Und Conrad hat vor, sich freiwillig bei der Armee zu melden und für die Freiheit seines Vaterlandes zu kämpfen.

    Ein junger Mann sowie ein älterer Mann mit Scherpe stehen vor einem prunkvollen Hintergrund
    Oxford und sein Sohn Conrad begeben sich auf eine gefährliche Mission. © 2021 20th Century Studios

    Matthew Vaughn – der britische Michael Bay?

    War The Golden Circle vor allem eine typische Fortsetzung nach dem „Höher, schneller, weiter“- Prinzip, merkte man bereits dort die tonale Diskrepanz zwischen überdreht-alberner Agenten-Action und emotionalen Momenten – vor allem um ***Spoiler für The Golden Circle*** die Rückkehr von Colin Firths Figur Harry Hart sowie den Abschied beliebter Figuren. Wer mit dieser Mischung bereits dort fremdelte, kann bei The King’s Man eigentlich schon frühzeitig aussteigen. Man fragt sich nach Sichtung des Films tatsächlich, ob gewisse Szenen wirklich im selben Film waren oder ob man zwei gesehen hat.

    Da geraten Figuren in aberwitzig-skurrilen Episoden in Situationen, die aufgrund ihres eher peinlichen Humors auch aus einem Michael-Bay-Film sein könnten, während zu Beginn und im zweiten Akt Dinge geschehen, die hochemotional sind und einem durchaus den berühmten Schlag in die Magengrube versetzen.

    Durchgestylt und überdreht – passt das ins Weltkriegs-Setting?

    Eben jene Frage stellt sich, was nicht heißen soll, dass es verboten wäre, Fiktion auf den Boden realer Hintergründe fußen zu lassen. Zudem darf der Graphic-Novel-Ursprung nicht unerwähnt bleiben. Doch mit dem gewählten Setting wagt Vaughn einen schwierigen Balanceakt zwischen dem Anspruch, einen in der Realität verankerten Historien-Actioner abzuliefern, und seiner meist durchgestylten und überdrehten Inszenierung, welche nicht so recht in das dramatische Setting passen will. Noch dazu scheint einem dieser Ansatz nicht von ungefähr bekannt vorzukommen. Wie schon in seinem X-Men-Reboot X-Men: First Class (Erste Entscheidung) verwebt Vaughn historische Ereignisse mit seiner fiktiven Erzählung um die Entstehung des Agenten-Netzwerks Kingsman. Dass gerade diese Prequel-Anteile etwas zu bemüht und die Bedeutung der noch zu gründenden Geheimorganisation stark überhöht wirken, ist ein weiterer Kritikpunkt zum Film. All dies wäre noch zu verschmerzen, wenn die Story etwas weniger umständlich erzählt würde.

    Ein Mann mit Fedora schreit, sitzend in einem antiken Auto
    Große, historische Ereignisse erfordern Oxfords Eingreifen. ©2021 20th Century Studios

    Ein historischer Plot voller umständlicher Exposition

    Das Drehbuch verlangt eine ganze Menge an Exposition, denn wenn Figuren von Handlungsort A nach B kommen und dort erst einmal erklären, warum sie dort sind und was sie dort tun müssen, wünscht man sich ein wenig mehr Geschick beim Storytelling. Ob dies vor allem damit zu erklären ist, dass geneigte Zuschauer:innen auch ohne die Schulkenntnisse aus dem Geschichtsunterricht folgen können, wäre zwar nachvollziehbar, allerdings auch ein wenig ambitionslos. Denn immerhin hat Vaughn hier einen Cast zur Verfügung, der danach dürstet, mehr als nur die Story voranzutreiben. Wer von ihnen am meisten überzeugen kann, lest ihr im kommenden Absatz.

    Zwei Männer kämpfen mit Degen und Fechtoutfits
    Auch Daniel Brühl mischt in The King’s Man mit. © 2021 20th Century Studios

    Die Figuren in The King’s Man

    Ralph Fiennes und Harrie Dickinson als Vater-Sohn-Gespann nimmt man ihre Rollen komplett ab. Vor allem Fiennes, der Bösewichte ebenso gut portraitiert wie den Good Guy, überzeugt nicht nur in den Dialogszenen, sondern auch in den Action-und Kampfsequenzen. Von der namhaften Besetzungsliste, die neben Daniel Brühl, Charles Dance auch Rhys Ifans umfasst, kann sich letzt Genannter als Rasputin zwar in den Vordergrund drängen, doch wirken gerade seine Szenen oftmals zu drüber. Die Rolle von Aaron Taylor-Johnson fällt eher klein aus, so dass auch er wenig Raum erhält, um zu glänzen. An Gemma Artertons Figur lässt sich das erzählerische Ungleichgewicht festmachen. Es deutet sich lange Zeit eine deutliche stärkere Frauenfigur an, was letztlich leider nicht eingelöst wird. Ihre vorherigen Szenen wirken am Ende wie ein nie eingelöstes Versprechen. Matthew Goode und Djimou Hounson komplettieren mit soliden Leistungen den Cast.

    Unser Fazit zu The King’s Man

    Matthew Vaughns Prequel besteht aus teilweise grandios inszenierten Einzelszenen und Spannungsmomenten, das allerdings in Gänze uneinheitlich und wie Stückwerk wirkt. Die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Conrad und Oxford ist zwar ebenfalls eine Stärke des Films, doch der durchaus interessante Grundkonflikt wird im Verlauf der Handlung immer weiter in den Hintergrund gerückt. In seinen stärkeren Passagen ist The King’s Man ein packender Weltkriegs-Actionfilm, in seinen schwächsten eine alberne und überdrehte Klamotte und dann deutlich weniger unterhaltsam. Für Fans der ersten beiden Filme eine klare Empfehlung, für die anderen Kinogänger eine leicht abgeschwächte.


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    © 2021 20th Century Studios

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

    • Timo Asmussen
      https://www.filmtoast.de/author/timo-asmussen/
      Mickey 17
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