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    Werewolf by Night

    Jan Wernervon Jan Werner8. Oktober 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Gael García Bernal as Jack Russell in Marvel Studios' WEREWOLF BY NIGHT, exclusively on Disney+. Photo courtesy of Marvel Studios. © 2022 MARVEL.
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    Nach Moon Knight soll es mit dem Disney+-Comicfilm Werewolf by Night auf der Streamingplattform laut dem Konzern noch mehr ins Horrorgenre gehen. Kann man sich wirklich mit einem MCU-Film gruseln?

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    Gael García Bernal als Jack Russell in Werewolf by Night © 2022 MARVEL

    Werewolf by Night – Die Handlung kompakt

    Jack Russell (Gael Garcia Bernal) wird gemeinsam mit anderen Monsterjägern zur Jagd eines Monsters in ein Schloss geladen. Uralte Mächte sind am Werk. Wer spielt hier welches Spielchen? Und wer ist Jäger und wer der Gejagte?

    Einordnung ins Marveluniversum

    Der nur gut 50 Minuten lange Film, der direkt beim Streamingdienst erschienen ist, ist experimentelles, neuartiges, kleines Paradoxon innerhalb des Marvel Cinematic Universe – insofern dessen zugehörig hierzu auch erst noch en detail zu klären sein wird.

    …experimentell, weil

    der Film mit seiner charmant-altmodischen Schwarzweißoptik allein schon mal aus dem Raster dessen fällt, was man bislang so im MCU sehen konnte. Zwar gab es erst im neuesten Kinoabenteuer von Thor auch eine ganze Passage in monochromer Anmutung, aber selbst dies hatte einen wesentlich moderneren Stil, als die Kolorierung von Werewolf by Night. Optisch könnte man den Film als Mash-Up aus Sin City und Edgar-Wallace-Klassiker einordnen. Denn wenige Gegenstände oder einzelne Szenen werden doch durch strahlende Farben visuell hervorgehoben. Das Innere des Gruselschlosses hingegen sieht auch, was die Ausstattung betrifft, wirklich aus, wie ein Film von vor knapp 100 Jahren. Es hätte nicht nicht gewundert, wenn man einen Off-Sprecher die Worte „Hier spricht Edgar Wallace“ hätte aufsagen lassen.

    …neuartig, weil

    dieser Film de facto der bislang brutalste Beitrag ist, den Disney dem Franchise hinzufügt. Hier werden Gliedmaßen abgetrennt, es darf Blut spritzen und die Masken sind ebenfalls, passend zur Halloween-Saison, richtig schön zum Fürchten gestaltet. Im Kinofilm Doctor Strange 2 hatte man noch den Fuß auf der Bremse und ließ den Horror-affinen Regisseur Raimi nur minimal sein Genre-Geschick ausspielen. Hier wagt man sich nun endlich noch etwas weiter ins Düstere vor und ja: Werewolf by Night ist tatsächlich von vorn bis hinten als reinrassiger Horrorfilm im Stile der Klassiker, wie Frankensteins Braut und Co. inszeniert. Der kleine Streamingfilm ist dabei mehr als Hommage und Ehrerweisung zu lesen, als als Kopie und die Detailverliebtheit unterstreicht diesen Anspruch.

    Harriet Sansom Harris als Verussa - Close Up in schwarzweiß
    Harriet Sansom Harris als Verussa © 2022 MARVEL.

    …klein, weil

    der Film mit deutlich unter einer Stunde Lauflänge, einem extrem kleinen Figurenportfolio und einer einzigen Location sich recht klar von den sonst eher auf Großspurigkeit gepolten Marvel-Serien distanziert. In der Kürze liegt jedoch in diesem Fall die Würze, denn die auch die Story ist schon recht dünn und würde beileibe nicht für einen abendfüllenden Spielfilm genügen. Viel mehr bleibt nun auch eine der spannenden Fragen: Wie geht man mit den hier neu etablierten Charakteren um? Werden Jack Russell, Elsa Bloodstone oder auch Man Thing demnächst in anderen Projekten (Stichwort: Blade) zu sehen sein oder bleibt es bei diesem Einzelauftritt? Eigentlich sollte hier der berühmte Vampirjäger Blade einen Gastauftritt haben, der jedoch aus (angeblich) terminlichen Gründen doch rausgestrichen wurde. Und auch über eine Verbindung zu Moon Knight gab es immer wieder Spekulationen. Comickenner wissen jedoch schon, dass vor allem Man Thing eine noch größere Rolle spielen könnte. (Stichwort: Multiverse)

    … Paradoxon, weil

    Für sich genommen ist Werewolf by Night nun ein ungewöhnlicher und oberflächlich betrachtet losgelöster Marvelfilm, der für das Phasen-Geflecht aus Kinofilmen und Streamingserien gar keine größere Beachtung zu verdienen scheint. Doch je mehr man an Hintergrund- /Comicwissen mitbringt, desto mehr sieht man doch auch an Möglichkeiten, die dieses Experiment ermöglicht. Zuschauer:innen ohne weitreichende Kenntnis werden eine gute Zeit haben, denn auch wenn die Story, wie gesagt, nicht sonderlich viel zu erzählen vermag, so ist das ganze als filmische Geisterbahn mit Marvel-Bezug eine kurzweilige und runde Sache geworden, was nicht zuletzt auch am Gespür für eine rhythmisch, fast Musikvideo-artige Inszenierung des Regisseurs liegt, der eigentlich für die Musik in Filmen wie The Batman zuständig ist und dementsprechend hier eher wie ein Komponist als wie ein Filmemacher ans Werk ging.

    Wer jedoch etwas über die Hintergrundgeschichten, die hier angeschnitten werden, weiß, der sieht, dass hier ein ganz neuer Bereich des reichhaltigen Comic-Fundus von Marvel eröffnet wird. Monsterjäger, Werwölfe, Vampire – wenn man weiß, welche Projekte demnächst anstehen, kann sich eventuell auch ausmalen, welche Charaktere aus diesem Kurzfilm nochmal wo in Erscheinung treten können. Es wäre nämlich allzu schade, wenn es bei diesem Soloauftritt von Bernal und Donnelly bleibt. Die beiden haben als Jack Russell und Erbin der Bloodstone-Dynastie herausragend funktioniert und das Ende lässt eine Wiederkehr ja auch offen…

    Unser Fazit zu Werewolf by Night

    Werewolf by Night ist eine frische Brise im MCU oder besser gesagt ein kalter Schauer, denn ja, der Film ist tatsächlich ein waschechtes Schauermärchen im Stile von Edgar Wallace und Co.. Inhaltlich ist der kurze Ausflug in die Welt der Monster innerhalb der Comicwelt von Marvel auch nicht uninteressant. Viel interessanter sind jedoch die angedeuteten Optionen für künftige Projekte. Wer also nun schwarzweiße Werwolfblut geleckt hat, der darf gerne mal in der reichhaltigen Historie der vorkommenden Figuren recherchieren und sich zusammenreimen, wo man bald ein Wiedersehen mit Elsa oder Jack erwarten könnte.

    Werewolf by Night ist seit dem 7. Oktober 2022 Disney+  zu sehen!


    © Marvel Studios 2022. All Rights Reserved.

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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