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    Serien

    Gänsehaut um Mitternacht

    Patrick Krämervon Patrick Krämer7. Oktober 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    The Midnight Club. (L to R) Adia as Cheri Ian, Igby Rigney as Kevin, Annarah Cymone as Sandra, Iman Benson as Ilonka, Aya Furukawa as Natsuki, Ruth Codd as Anya, Sauriyan Sapkota as Amesh, Chris Sumpter as Spencer in episode 102 of The Midnight Club. Cr. Eike Schroter/Netflix © 2022
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    Mit Gänsehaut um Mitternacht schickt Netflix die nächste Serie von Showrunner Mike Flanagan ins Rennen. Ob die Adaption des gleichnamigen Buchs von Jason Pike überzeugen kann, das und alles Wissenswerte zur Serie, lest ihr hier.

    https://www.youtube.com/watch?v=6A7uPNk3RzU

    Die acht jungen Hauptdarsteller sitzen an einem großen Tisch und im Hintergrund brennt ein Kamin in Gänsehaut um Mitternacht.
    Der titelgebende Midnight Club © 2022

    Worum geht’s in Gänsehaut um Mitternacht?

    In Gänsehaut um Mitternacht begleiten wir acht junge Menschen, die allesamt ein schreckliches Schicksal teilen. Sie sind unheilbar krank und werden in naher Zukunft sterben. Um die Zeit bis zum Unausweichlichen so schön und ausfüllend wie möglich zu gestalten, bewohnt die Gruppe das von Dr. Georgina Stanton (Heather Langenkamp) geleitete Hospiz Brightcliffe. 

    Doch das altehrwürdige Anwesen hat nicht nur eine reichhaltige Geschichte und opulente Architektur zu bieten. Etwas scheint in den weit ausladenden Gängen zu lauern.

    Ein junges Mädchen schreit auf und im Vordergund sind vermummte Gestalten zu sehen in Gänsehaut um Mitternacht.
    Was geht vor in Brightcliffe? © Netflix

    Flanagan und Netflix – eine Liebeshochzeit?

    Bis zum Jahr 2018 war der Name Mike Flanagan vor allem Horrorfilm-Fans ein Begriff. Mit seinen Regiearbeiten zu Ouija: Ursprung des Bösen, Still und Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen konnte sich der US-Amerikaner eine bemerkenswerte Reputation als Genre-Regisseur erarbeiten. 

    Seit nunmehr vier Jahren schickt er sich an, im Serienkosmos eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu etablieren. Mit Spuk in Hill House lieferte er 2018 einen der Überraschungshits im Backkatalog von Netflix ab und ließ in den Folgejahren die nicht minder erfolgreichen Serien Spuk in Bly Manor und Midnight Mass folgen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist nun Gänsehaut um Mitternacht (im Original: The Midnight Club) erschienen. In unserer Rezension lest ihr, ob auch sein neuestes Serienprojekt überzeugen kann.

    Zach Gilford als Pfleger Mark in Gänsehaut um Mitternacht.
    Ein freudiges Wiedersehen mit Zach Gilford © Netflix

    Teamarbeit

    Doch wenn man Gänsehaut um Mitternacht auf die Person Mike Flanagan reduziert, dann tut man einem großen Team vor wie hinter der Kamera unrecht. An der Seite von Flanagan fungiert Leah Fong als Showrunnerin, die auch für zwei der Episoden das Drehbuch geschrieben hat. Während exakt diese Episoden von Flanagan selbst inszeniert wurden, verteilen sich die restlichen acht Folgen auf fünf weitere Regisseurinnen und Regisseure. Auch Flanagans langjähriger Kameramann Michael Fimognari hat bei einer Folge auf dem Regiestuhl platzgenommen.

    Vor der Kamera glänzen vor allem Iman Benson, Igby Rigney, Ruth Codd und die restlichen Mitglieder des titelgebenden Mitternachtsclubs mit sehr überzeugenden Darbietungen. Und das ist auch immens wichtig, denn wie auch schon in Midnight Mass erzählt Gänsehaut um Mitternacht eine charaktergetriebene Geschichte und nimmt sich dementsprechend viel Zeit für seine Figuren, deren Entwicklungen und Beziehungen.

    Nebenher gibt es ein erfreuliches Wiedersehen mit Zach Gilford (einem der Hauptdarsteller aus Midnight Mass), der hier den sich sehr herzlich um die Bewohner kümmernden Pfleger Mark spielt.

    Ein ganz besonderes Schmankerl hat der Cast für alteingesessene Horror-Fans im Angebot. Denn als Leiterin von Brightcliffe, Dr. Georgina Stanton, gibt es ein Wiedersehen mit Heather Langenkamp, die man unter anderem als Nancy aus A Nightmare on Elm Street kennen dürfte.

    Dabei ist auch die Struktur der Erzählweise interessant. Denn immer wenn sich die Jugendlichen nachts im Kaminzimmer treffen, um sich im Rahmen des titelgebenden Midnight Clubs Gruselgeschichten zu erzählen, werden diese Geschichte innerhalb der Serie ausgespielt. Damit beinhaltet jeder der zehn Folgen neben der Rahmenhandlung auch in sich geschlossene Geschichten und man könnte Gänsehaut um Mitternacht fast schon als Anthologie-Serie betiteln.

    Ein Jugendlicher sitzt nachts auf der verlassenen Straße in Gänsehaut um Mitternacht.
    Der Horror kommt nicht zu kurz © Netflix

    Atmosphäre

    Mit Gänsehaut um Mitternacht adaptieren Flanagan und Fong den gleichnamigen Young-Adult-Horrorroman von Jason Pike und reichern die Geschichte um Versatzstücke aus weiteren seiner Werke an. In Summe erzählt die Serie damit eine bemerkenswerte Mischung aus Coming-of-Age-Drama und Horror und schafft gleichzeitig eine wichtige und ernste Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, vor allem aus den Augen junger Menschen. Dabei wird das Kunststück vollbracht, diese Mischung über fast die gesamten zehn Folgen (je circa 60 Minuten) im Gleichgewicht zu halten. Lediglich in ein oder zwei Folgen überwiegt einer der genannten Aspekte ein wenig zu stark. Das ist aber, ob parallel stattfindender Entwicklungen in der Geschichte, vermutlich auch nicht besser darstell- und damit gut verschmerzbar.

    Sofern man eine der letzten drei Serien Flanagans gesehen hat, kann man es vermutlich bereits erahnen: Atmosphärisch ist Gänsehaut um Mitternacht ein massives Brett geworden. Die fast gänzlich auf das Brightcliffe-Anwesen und die nähere Umgebung beschränkten Handlungsorte sind stimmig in Szene gesetzt und zahlen mit dem übersichtlichen Cast auf die fast schon kammerspielartige und stets dichte Atmosphäre ein. Dabei darf auch der ein oder andere Jump-Scare nicht fehlen. Die wirken jedoch nie deplatziert und können ein ums andere Mal effektiv aus dem Fernsehsessel reißen.

    Es ist Nacht und alle Mitglieder des Midnight Club lesen in einem alten Buch in Gänsehaut um Mitternacht.
    Auf der Suche nach der Wahrheit © Netflix

    Schwermut

    Wie aus der Prämisse der Serie leicht ableitbar ist, spielt der (viel zu frühe) Tod eine elementare Rolle als Kern der Geschichte. In diesem Zuge erzeugt die Serie natürlich auch viele emotionale Momente, in die man sich nur ungern hineinversetzen lässt, da man sich so der eigenen Vergänglichkeit bewusst wird. An dieser Stelle sei aber attestiert, dass das Drehbuch, wohl auch dank der Vorlage und des nuancierten Schauspiels, mit all den damit einhergehenden Situationen und Themen sehr gewissenhaft umgeht und damit interessante und lange nachhallende Denkanstöße bieten kann.

    Wer jedoch erwartet, dass zum Ende hin jedes kleine Mysterium aufgelöst wird und jede nebenzweigige Geschichte ihren Abschluss findet, der könnte von den finalen Stunden etwas enttäuscht zurückgelassen werden.

    Eine Jugendliche hat ein Zeichen auf dem Boden entdeckt. Im Hintergrund sieht man einen Jugendlichen im Aufzug stehen. In Gänsehaut um Mitternacht.
    Die Inszenierung ist enorm stimmungsvoll © Netflix

    Unser Fazit zu Gänsehaut um Mitternacht

    Gänsehaut um Mitternacht ist in vielerlei Hinsicht genau das geworden, was man sich als Fan des Schaffens von Mike Flanagan erhofft hat. Eine bis ins Detail stimmungsvoll inszenierte, toll geschriebene und aufwühlende Geschichte im Korsett einer gruseligen Coming-of-Age Serie. Definitive Empfehlung!

    Gänsehaut um Mitternacht ist seit dem 7. Oktober 2022 bei Netflix zu sehen!


    © Netflix
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