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    Startseite » Winchester – Haus der Verdammten
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    Winchester – Haus der Verdammten

    FilmFreundvon FilmFreund3. September 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Schafft es Winchester – Haus der Verdammten, das Rad neu zu erfinden, oder bekommen wir hier bloß einen weiteren Spukhaus-Horrorfilm vom Fließband? Die Antwort darauf erfahrt ihr im Folgenden.

    Helen Mirren als Witwe Sarah Winchester in Winchester - Haus der Verdammten. © Splendid Film
    Helen Mirren als Witwe Sarah Winchester in Winchester – Haus der Verdammten. © Splendid Film

    Die Story von Winchester – Haus der Verdammten:

    Wir schreiben das Jahr 1906. Nach dem Tod ihres Ehegatten ist Sarah Winchester (Helen Mirren) nun die alleinige Erbin eines riesigen Familien-Imperiums. Dieses Imperium bezieht seinen Reichtum aus der gleichnamigen Schusswaffe Winchester, die eine enorme Mann-Stopp-Wirkung vorzuweisen hat. Schon viele arme Seelen fanden durch diese Waffe den Tod. In ihrer Trauer und Einsamkeit beginnt Sarah in dem verwinkelten Anwesen die Geister der durch die Winchester getöteten Menschen zu sehen. Diese ruhelosen Geister suchen sie nun heim und lechzen danach, auch ihr etwas zu nehmen. Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird entsandt, um den Geisteszustand der alten, schrulligen Dame zu beurteilen. Schnell bemerkt auch er, dass sich in dem Gemäuer etwas Seltsames abspielt und auch er sieht sich bald mit den rachsüchtigen Geistern der Vergangenheit konfrontiert.

    Winchester – Haus der Verdammten: Der Mythos

    Dr. Eric Price (Jason Clarke), der in Winchester - Haus der Verdammten von seiner verstorbenen Frau heimgesucht wird. © Splendid Film
    Dr. Eric Price (Jason Clarke), der in Winchester – Haus der Verdammten von seiner verstorbenen Frau heimgesucht wird. © Splendid Film

    „Wenn man Profit schlägt aus etwas wie Gewalt und Tod, dann ist das eine Bösartigkeit und sie folgt einem wie ein Schatten.“

    Das Haus der Winchesters ist mit der Hauptdarsteller des Films und der Mythos dahinter ist sehr interessant. Von vornherein existierte kein wirklicher Bauplan, was letztlich dafür sorgte, dass das Anwesen von Außen beinahe wie ein Krebsgeschwür wirkte, das in alle Richtungen zu wuchern schien. So gibt es zum Beispiel Treppen, die sieben Stufen hinab führen, um dann wieder elf Stufen hinauf zu führen. Auch existieren mehrere Türen, hinter denen sich lediglich eine nackte Wand verbirgt. Trotzdem besaß das Haus über 100 Zimmer. Diese schier unglaubliche Vielzahl an Zimmern soll laut des Volksmundes daher rühren, dass Sarah Winchester aus Angst vor Geistern in jeder Nacht in einem anderen Zimmer übernachtet haben soll. Kein Wunder, dass selbst Stephen King sich bei dem Mythos bediente und sich Inspiration für sein Werk Haus der Verdammnis suchte.

    Diese Vorlage bietet also guten Stoff für einen Gruselfilm! Doch reizt Winchester – Haus der Verdammten seine Möglichkeiten auch aus?

    Gänzlich konventioneller Spukhaus-Horror in Winchester – Haus der Verdammten

    Marion Marriott (Sarah Snook) wagt sich, es in Winchester - Haus der Verdammten mit den Geistern aufzunehmen. © Splendid Film
    Marion Marriott (Sarah Snook) wagt sich, es in Winchester – Haus der Verdammten mit den Geistern aufzunehmen. © Splendid Film

    Winchester – Haus der Verdammten bietet absolut nichts Neues im Spukhaus-Horrorbereich und bedient alle Erwartungen, die man an einen solchen Genrestreifen haben kann. Das Setdesign gestaltet sich sehr detailfreudig, leider nur wirkt dieses teilweise viel zu steril für ein Gruselhaus und in Großaufnahmen ist der Einsatz von CGI mitunter deutlich zu erkennen. Auch die Kamera reizt ihr Potenzial leider nicht so weit aus wie sie es hier gekonnt hätte, was wirklich bedauernswert ist. Mit dem verzweigten Anwesen hätte man nämlich eine hervorragende Spielwiese für ein fieses Spiel mit Kameraeinstellungen bieten können.
    Der Streifen verfällt, was seine Schocker angeht, immer wieder in dieselben vorhersehbaren Muster, die kaum etwas an Atmosphäre aufbauen. Jumpscares in Dauerschleife erzeugen eben noch lange keinen guten Grusel. Lediglich eine Szene, in der ein Spiegel involviert ist, blieb mir dabei positiv im Hinterkopf. Alles andere ist dann doch eher Mittelmaß, wenn auch kurzweilig effektiv.

    Mein Fazit zu Winchester – Haus der Verdammten:

    Winchester – Haus der Verdammten bricht absolut keine Genre-Konventionen und bei alteingesessenen Genre-Hasen dürfte sich hier wohl eher Langeweile breit machen. Zum Teil sehenswert ist der Streifen allerdings durch sein schönes Setdesign, den einen oder anderen wirklich gut sitzenden Schocker, sowie den hier stark aufspielenden Jason Clarke. Darüber, dass sich der Horror hier in alles andere als subtilen Tönen einschleicht, sollte man sich besonders bewusst sein. Ansonsten hat das Spukhaus vor allem anfangs und zum Ende hin mit diversen Längen zu kämpfen, was der Einfalls- und Überraschungslosigkeit des Plots geschuldet ist. Für einen wirklich seichten Einstieg in einen Gruselabend bleibt der Streifen allerdings zu empfehlen.

    Sarah Winchester (Helen Mirren) und Dr. Eric Price (Jason Clarke) in Winchester - Haus der Verdammten. © Splendid Film
    Sarah Winchester (Helen Mirren) und Dr. Eric Price (Jason Clarke) in Winchester – Haus der Verdammten. © Splendid Film

    © Splendid Film

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