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    Beschütze Sie

    Jan Wernervon Jan Werner12. April 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Eine weitere Miniserie, die Krimi- und Drama-Elemente kombiniert, kommt zum Streamingdienst von Apple. Beschütze Sie hat Stars an Bord und eine spannende Vorlage zugrunde. Doch reiht sich die Geschichte damit in die Reihe guter Apple-Produktionen ein?

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    Nicolaj Coster-Waldau und Jennifer Garner eng an eng auf einer Couch.
    Da war die Welt noch in Ordnung © Apple TV+

    Beschütze Sie – Die offizielle Handlungsangabe

    Beschütze Sie erzählt die Geschichte von Hannah, die nach dem Grund für das mysteriöse Verschwinden ihres Mannes sucht. Dabei baut sie unverhofft eine Beziehung zu ihrer 16-jährigen Stieftochter Bailey auf.

    Spoilerfreie Kritik

    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit allen Folgen der Serie. Dementsprechend ist die Kritik darauf bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis des Gesamteindrucks ein Blick rentiert. Spoiler werden selbstredend vermieden.

    Auf starken Auftakt folgt langatmiges Familiendrama

    Die neue Literaturverfilmung beginnt durchaus vielversprechend. Die Einführung der Hauptfiguren gelingt gut und auch die Distanz zwischen den beiden Protagonistinnen, Hannah und ihrer Stieftochter Bailey, ist sicht- und spürbar. Zudem hat die besondere Wohnsituation und die Location mit den Hausbooten ihren Reiz und ist für viele sicherlich auch ein gern gesehene Abwechslung zur Vielzahl ähnlicher Stoffe, die eher in Großstädten, wie New York, San Francisco oder London angesiedelt sind. Spätestens wenn sich zum Beginn der Auftaktfolge der Titel der Serie erklärt, dann ist man eigentlich am Haken.

    Leider gelingt es nicht über die gesamte Länge die Spannung aufrecht zu halten. Ja, die Krimi-Elemente, die hier fein dosiert eingesetzt werden, funktionieren auch jeweils gut, aber im Kern dominiert dann doch der Drama-Aspekt in den sieben Folgen. Dabei ist die Dynamik zwischen Garner und Rice und die Entwicklung ihrer Beziehung Dreh- und Angelpunkt und damit auch maßgeblich dafür verantwortlich, ob man mit der Geschichte warm wird. Die Hintergründe des Verschwindens von Hannahs Mann und Baileys Vater fordern den beiden Frauen einiges ab. Die Schauspielerinnen schaffen dies glaubhaft rüberzubringen und speziell Angourie Rice beweist nach schon starken Auftritten in The Nice Guys und Mare of Easttown, dass sie trotz des jungen Alters genau weiß, wie sie mit ihrer Mimik ihr Gefühlsleben nach außen transportieren kann.

    Mit Rückblenden peu à peu zur Wahrheit

    Die Miniserie arbeitet viel mit Rückblenden, um das Verschwinden und die Umstände über die Vergangenheit von Owen ans Tageslicht zu transportieren. Es wird zwar mit Twists gearbeitet, die großen Aha-Momenten halten sich jedoch in Grenzen. Auch hier hängt es mehr davon ab, ob man sich in die Figuren einfühlen kann und damit die Schicksale an sich heranlässt. Alles in allem ist das, was dahintersteckt – ohne zu viel zu verraten – sicherlich nicht von Beginn an ersichtlich und schon gar nicht lapidar. Einen richtig großen Knall oder Skandal darf man aber nicht erwarten. Schön ist, dass die Serie dies auch gar nicht erst suggeriert. Die Story ist geradlinig in ihrer tonalen Erzählung, konsequent in der Charakterzeichnung und überaus emotional ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Mit den richtigen Erwartungen mit Sicherheit eine Serie, die gefallen kann.

    Die Protagonistinnen von The Last Thing He Told Me in einem Stadion.
    Angourie Rice und Jennifer Garner © Apple TV+

    Wer sollte sich Beschütze Sie nicht entgehen lassen?

    Familiendramen, die ihren Lauf nach einem schockierenden Ereignis nehmen, das mit der Vergangenheit oder einem Geheimnis eines Familienmitglieds zu tun haben, gibt es wie Sand am Meer. Trotz der Tatsache, dass es so viele Vertreter solcher Geschichten gibt, ist es die nachvollziehbare Lebensrealität, die hier nur selten Langeweile befördert. Viele dieser Formate steigen mit einem signifikanten Knall ein. Hier ist es das Verschwinden von Ehemann und Vater, in The Undoing ist es der plötzliche Verdachtsmoment gegen den unbescholtenen Sauber-Ehemann, gespielt von Hugh Grant. In Little Fires Everywhere ist es die neue Mitbewohnerin, die Vieles, was etabliert war, infrage stellt. Und in Mare of Easttown ist des die Verquickung von Privat- und Berufsleben der von Kate Winslet gespielten Ermittlerin. Wer mit den genannten Serien jeweils etwas anfangen konnte, wird auch mit neuen Apple-TV-Serie eine gute Zeit haben.

    Unser Fazit zu Beschütze Sie

    Beschütze Sie ist im Apple-TV-Katalog ein weiterer starker Titel, der sich jedoch eher an eine Nische des gesamten Publikums richtet. Diese Zielgruppe wird mit dem Krimi-Drama das bekommen, was man erwarten darf: Emotionen, ein paar kleinere Überraschungen und starkes Charakterspiel. Verglichen mit Surface, einer Serie, die beim selben Anbieter im vergangenen Sommer gestartet ist, ist die Miniserie nach der Vorlage von Laura Dave bodenständiger und realistischer, leider aber auch etwas langatmiger. Die sieben Folgen sind insgesamt zwar überschaubar, dennoch hätte diese Geschichte wohl im Filmformat etwas mehr drive bekommen.

    Beschütze Sie startet am 14. April bei Apple TV+ mit zwei Folgen und geht danach im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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