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    Startseite » Erster Eindruck zu Dr. Brain
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    Erster Eindruck zu Dr. Brain

    Jan Wernervon Jan Werner4. November 2021Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Sewon auf einer Liege mit dem Apparat zur Gedankensychronisation auf dem Kopf
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    Apple bringt seinen Streamingservice Apple TV+ nach Südkorea. Um den Dienst dort noch einen zusätzlichen Schubs zum Start mitzugeben startet am selben Tag auch die erste koreanische Exklusivproduktion des Konzerns. Macht also der Auftakt zu Dr. Brain Lust darauf dranzubleiben?

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    Das Poster zu Dr. Brain zeigt den Protagonisten in Großaufnahme mit einer Apparatur auf dem Kopf, von der Linie Kabel ausgehen.
    Das Poster zur Serie Dr. Brain© Apple TV+

    Dr. Brain – Die Handlung kompakt

    Der brillante Hirnforscher Sewon (Lee Sun-kyun) erleidet eine schreckliche persönliche Tragödie: Als seine Familie einem mysteriösen Unfall zum Opfer fällt, will er um jeden Preis herausfinden, was passiert ist und greift hierfür zu außergewöhnlichen Methoden. Er führt ein neues Verfahren von „Gehirnsynchronisationen“ mit den Toten durch, um auf deren Erinnerungen zugreifen zu können, mit der Hoffnung, das tragische Rätsel zu lösen….

    Erster Eindruck zu Dr. Brain

    (Dieser Beitrag beschäftigt sich ausschließlich mit ersten von sechs Folgen der Serie, da die Folgen auch im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht werden. Dementsprechend ist die Kritik auch auf die Pilotepisode bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis der ersten Eindrücke ein Blick rentiert. Anhand des ein oder anderen Vergleichs wird versucht eine Einschätzung zu wagen, für welches Zielpublikum sich das Dranbleiben lohnen könnte.) 

    Charaktereinführung mit Blick in die Vergangenheit

    Die Serie steigt mit einem Rückblick zu einem traumatischen Ereignis in der Kindheit des späteren Hirnforschers Sewon ein. Damals musste er den Verlust seiner Mutter verkraften. Doch schon in den ersten Einstellungen wird sehr deutlich, dass Sewon sich mit Gefühlsregungen jeglicher Art schwertut. Wir erfahren kurz darauf, dass der Junge nicht nur eine Autismus-Spektrum-Störung hat, sondern sein außergewöhnliches Gehirn auch das Interesse eines renommierten Wissenschaftlers erregt.

    Nach einem Zeitsprung ist Sewon inzwischen selbst unter die Forschenden gegangen und arbeitet an einem Prozess, um auf die Gedankenprozesse von Toten zugreifen zu können. Gleichzeitig sieht man, dass sein Privatleben jedoch in Scherben liegt. Sein Sohn, so scheint es, wurde bei einer Gasexplosion in einem Ferienhaus getötet, seine Frau hat dieses Unglück nicht verkraftet und im Anschluss versucht, sich selbst zu töten. Als wäre das nicht genug, steht plötzlich die Polizei vor Sewons Tür und verhört ihn bezüglich eines weiteren Toten: Der mutmaßliche Liebhaber seiner Frau hatte einen tödlichen Unfall. Für die Ermittler ist klar, dass dies kein Zufall sein kann, so kurz nach dem Tod der Geliebten. Sewon ist der offensichtliche Hauptverdächtige.

    Plötzlich steht jedoch ein Privatermittler vor der Tür des Forschers, der ihn überzeugt, dass die Wahrheit eine andere ist, als die, die man ihm glauben lassen will. In der Hoffnung, dass vielleicht sein Sohn gar nicht tot ist, wagt der Wissenschaftler es, seine „Gehirnsynchronisation“ bei sich selbst zu erproben – jedoch nicht ohne Nebenwirkung.

    Zwei Männer hocken im Dunkeln auf einer Wiese und schauen jeweils erstaunt auf etwas außerdem des Sichtbereichs. Dr. Brain
    Sewon mit einem Privatdetektiv © Apple TV+

    Wissenschaftsthriller…

    In erster Linie ist Dr. Brain ein waschechter Thriller, bei dem eine Verschwörung im Mittelpunkt steht, die es aufzuklären gilt. Die Frage lautet: Wer hat den Liebhaber von Sewons Frau auf dem Gewissen? Doch wie so oft in Filmen und Serien dieser Art werden schnell Verstrickungen auf verschiedenen Ebenen offenbart, die die Zuschauenden wie die Figuren in der Serie zweifeln lassen, ob man dem, was man zu sehen bekommt, vertrauen kann. In diesem Fall gibt es einige Mysterien, die in der Pilotfolge aufgebaut werden. So wird ziemlich schnell klar, dass hinter dem augenscheinlich kleinen Verbrechen eine viel größere Verschwörung lauert.

    Der Protagonist muss nicht nur seine Unschuld beweisen, sondern will mit aller Macht auch sein Kind retten, da er überzeugt ist, dass es noch lebt. Aber lebt sein Sohn wirklich noch? Auch diese offene Frage animiert direkt zum Dranbleiben. Außerdem ist die Art und Weise, wie man die „Gehirnsynchronisation“ visualisiert, extrem ansprechend. Davon will man ebenfalls mehr sehen. Ein weiteres starkes Argument ist die sehr flotte Inszenierung, die jedoch genauso düster und hart daherkommt, wie man es von einer Produktion aus Südkorea erwartet.

    … mit Drama und Horror

    Auf der emotionalen Ebene überzeugt die dramatische Geschichte Sewons ebenfalls auf Anhieb. Das liegt am fantastischen Schauspiel von Lee Sun-Kyun, der seit Parasite auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Er stellt hier sehr authentisch die autistischen Züge seines Charakters dar, sodass man einerseits sieht, wie schwer es ihm fällt, in manchen Situationen so zu reagieren, wie es erwartet wird. Andererseits kann er aber perfekt den Forscher mimen, der wie ein besessener in seinem Projekt versinkt.

    Der Auftakt hat aber nicht nur einige Momente, die ans Herz gehen, sondern auch Szenen, die eindeutig dem Horror-Genre zuzuordnen sind. Es wird sehr massiv mit einem Soundtrack gearbeitet, der mit Nachdruck den Spannungsaufbau vorantreiben soll, was zum Teil fast etwas zu sehr in den Vordergrund rückt. Der ein oder andere Jump-Scare-Moment ist jedoch gut platziert und wird bei Zuschauenden den Puls mehrfach hochschnellen lassen. Alles in allem überzeugt in der ersten Folge der Genre-Mix. Ob das Konzept aber über die ganzen sechs Episoden aufgeht oder ob in einem tonalen Gewirr womöglich der Fokus irgendwann auf der Strecke bleibt, wird sich zeigen.

    Eine Frau schaut erschrocken durch einen Türspalt. Dr. Brain
    © Apple TV+

    Unser Fazit zum Auftakt von Dr. Brain

    Der Start in den Sechsteiler Dr. Brain macht definitiv genug richtig, um Lust auf die weiteren Folgen zu machen. Das Konzept der „Gehirnsynchronisation“ bietet viel Potenzial, da die Macher offenbar verstehen, wie man dieses Gimmick einsetzen muss. Von den albtraumhafte Halluzinationen darf ruhig noch mehr kommen, denn die Highlights von Folge 1 sind die, in denen man in Richtung Sci-Fi-Horror abgleitet. Doch auch der Protagonist und einige andere Personen scheinen Geheimnisse zu haben, die erstmal nur angedeutet wurden.

    Tonal fühlt sich Dr. Brain stellenweise an wie eine Mischung aus Shutter Island und Der Unsichtbare und auch Stephen-King-Einflüsse kann man nicht verleugnen. Wer also mit düsteren Thrillern, die sich mit Science-Fiction-Themen beschäftigen, etwas anfangen kann, sollte der neuen Apple-TV+-Serie eine Chance geben. Denn schon der Pilot deutet an, dass der Wissenschaftsaspekt hier wesentlich organischer in die Handlung eingewoben wird, als etwa in der deutschen Netflix-Serie Biohackers.

    Hinter der Serie steckt übrigens kein Unbekannter, denn Regisseur Kim Jee-woon hat unter anderem mit Bittersweet Life, A Tale Of Two Sisters und I Saw The Devil maßgeblichen Anteil am Hype, der nicht erst seit Parasite um Thriller aus Südkorea besteht. Apple macht also auch mit seinem Debüt einer asiatischen Eigenproduktion keine halben Sachen und hat vor und hinter der Kamera Namen versammelt, die für eine hohe Qualität stehen.

    Dr. Brain ist startet am 4. November bei Apple TV+ mit der ersten Folge und danach geht es im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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