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    Startseite » Fubar
    Serien

    Fubar

    Jan Wernervon Jan Werner25. Mai 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Fubar. (L to R) Travis Van Winkle as Aldon Reece, Fortune Feimster as Roo Russell in episode 104 of Fubar. Cr. Courtesy of Netflix © 2023
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    In Fubar betritt Legende Arnold Schwarzenegger in seinem zweiten (oder dritten) Karrierefrühling endlich die Serienbühne und haut dabei ordentlich auf die Kacke. Kann der Ex-Terminator noch in Action-Rollen überzeugen?

    https://www.youtube.com/watch?v=dQcopTh9JB0

    Arnold Schwarzenegger in Fubar. Er trägt einen Anzug und läuft vor einem brennenden Müllcontainer
    Arnold Schwarzenegger als Luke Brunner © Netflix

    Darum geht’s in Fubar

    Ein CIA-Agent kurz vor der Rente deckt ein Familiengeheimnis auf und lässt sich auf eine allerletzte Mission ein. In der actiongeladenen, humorvollen Serie dreht sich alles um Familiendynamiken – nicht nur in der Welt der Spionage.

    Erster Eindruck zu Fubar

    Der Beitrag befasst sich mit den ersten beiden Folgen der Netflix-Serie und soll Anhaltspunkte liefern, ob der Auftakt genug bietet, um Zuschauer zum Dranbleiben zu motivieren.

    08/15-Agenten-Action-Quark im Netflix-Korsett

    In den vergangenen Monaten haben schon einige Darsteller, die bislang noch nie oder selten in Serien zu sehen waren, den Weg in eine Streaming-Produktion gefunden. Ob nun Harrison Ford in gleich zwei Formaten oder der direkte 80er-Jahre-Konkurrent Schwarzeneggers Sylvester Stallone in Tulsa King – Action-Altstars trauen sich im hohen Alter nochmal in neue Gewässer vor. Der Terminator aus Österreich hat nun aber im Gegensatz zu seinen Altersgenossen die Hypothek mit dem roten N im Gepäck, denn im Gegensatz zu Apple und Paramount, die noch recht frisch im Streaming-Markt sind und daher noch in der Aufbauarbeit stecken, hat Netflix Ruf in den vergangenen Jahren etwas gelitten – vor allem in puncto Originalität im Actionbereich.
    Meine Tochter ist in der CIA???
    Die Frage, die sich einem Im Fall von Fubar unweigerlich stellt lautet: Wie hat man Schwarzenegger für diese Produktion gewinnen können? Geld kann für den Business-Man eigentlich kein Motiv sein. Vielleicht schon eher das gekitzelte Ego, dass die „alten“ Rivalen nochmal, trotz Alters, ins Action-Geschäft zurückgekehrt sind. Vielleicht – und so war die Hoffnung vor allem der recht neutralen Abonnenten – hat den Ex-Gouverneur auch das Skript vom Hocker gehaut. Nun, zumindest nach den ersten Folgen scheint diese Motivation so gut wie ausgeschlossen, denn generischer und austauschbarer kann ein Drehbuch in diesem Subgenre eigentlich kaum sein. Fubar ist tatsächlich ein weiteres Paradebeispiel für die Unterstellung eines nahezu algorhitmischen Screenwritings bei Netflix.

    Verschenkter Arnie und unbeholfene Selbstironie

    War es vielleicht einfach die Aussicht, so richtig Dampf ablassen und mit dem eigenen Nimbus spielen zu dürfen, die Schwarzenegger gelockt hat? Falls ja, dann merkt man es zwar stellenweise, aber im Vergleich mit anderen „Alterswerken“ von Ex-Actionikonen steht man hier auch verhältnismäßig viel zu lange auf der Bremse. Ja, auch Schwarzenegger spielt immer wieder gekonnt mit seinem Image als überlebensgroßer Macher, aber schauspielerisch ist er doch irgendwie gehemmt, in die Vollen zu gehen. Vergleicht man direkt mit Sly in Tulsa King dann fällt doch erschreckend auf, wie gut Stallone dort weiß sein Alter subtil in seine Charakterzeichnung einfließen zu lassen und sich so nochmal quasi neu zu erfinden. Arnie hingegen traut sich nicht wirklich die Fragilität des Alters zu thematisieren und wenn dann so klamaukig, dass er sich fast zur Lachnummer macht.
    Trotz dieser Kritik kann man dem Altstar nicht abreden, immer noch eine Strahlkraft zu haben und zumindest seiner Aura gerecht zu werden. Er trägt die Serie und schöpft den Rest an Originalität bei aller Formelhaftigkeit im Sujet routiniert ab. Wer also wegen Schwarzenegger einschaltet, wird auch Schwarzenegger in gewohnter Weise bekommen. Nur eben nicht frisch und selbstironisch sondern in bewährter Manier.
    Milan Carter als Barry Putt und Aparna Brielle als Tina Mukerji in einem Überwachungsraum vor zahlreichen Bildschirmen sitzend auf Bürostühlen. Fubar
    Milan Carter als Barry Putt und Aparna Brielle als Tina Mukerji © Netflix

    Als Parodie zu unlustig, als Thriller zu unspannend

    Wer hingegen ein Action-Feuerwerk erwartet wird enttäuscht werden. Genauso wie auch diejenigen eher ernüchtert zurückbleiben werden, die auf Basis der Arnie-zentrischen Promo eine pausenlose Aneinanderreihung von Agentenfilm-parodistischen Momenten erwarten. Die Geschichte hat mitunter sogar ein paar gute Spannungsmomente, krankt aber aufgrund ihrer Vorhersehbarkeit an Überlänge. Die Dynamik zwischen dem Topstar und seiner Filmtochter bietet ebenfalls ein paar starke Szenen und funktioniert überaus gut. Auch die Sidekicks sorgen für gute Momente, wenngleich man diese Figuren, die im Hintergrund von Spionagemissionen agieren, auf diese Art inzwischen zu oft gesehen hat.

    Unser Fazit zu Fubar

    Arnie überzeugt mit Abstrichen, die Geschichte packt zumindest ansatzweise und die Comedy-Momente sind nicht alle Rohrkrepierer. Klingt nach Mittelmaß? Ist Mittelmaß. Trotz Schwarzenegger, überzeugenden Co-Stars und viel Marketing-Buhei, ist Fubar nur eine weitere belanglose Ergänzung im ohnehin übervollen Agenten-Action-Genre. Die neue Netflix-Serie unterstreicht – dicker wie es kaum geht – dass Streamingdienste endlich von ihrer Strategie abrücken müssen, statt mit intelligenten Geschichten Mut zu beweisen auf große Namen und Publikumsmagneten zu setzen. Wer also Arnie in den letzten Jahren vermisst hat, der kann sich die 8 Folgen schon ansehen. Wer jedoch zeitgemäße und gute Action im Agentengenre sucht, der sollte bei Netflix eher The Recruit oder The Night Agent schauen – zwar ohne Megastar, dafür aber mit viel mehr erzählerischem Fokus.

    Fubar ist ab dem 25. Mai 2023 bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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