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    Startseite » Lawmen: Bass Reeves [Erster Eindruck]
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    Lawmen: Bass Reeves [Erster Eindruck]

    Jan Wernervon Jan Werner5. November 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Lauren E Banks as Jennie Reeves in Lawmen: Bass Reeves streaming on Paramount+, 2023. Photo Credit: Kwaku Alston/Paramount+
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    Die Taylor-Sheridan-Yellowstone-Welt wächst weiter: Mit Lawmen: Bass Reeves wird der Grundstein einer neuen Anthologie innerhalb des Western-Universums gelegt. Macht der Auftakt Lust auf mehr?

    David Oyelewo als Bass Reeves auf einem weißen Pferd
    David Oyelewo als Bass Reeves © Emerson Miller/Paramount+

    Lawmen: Bass Reeves – Die Handlung

    Der Sklave Bass hofft gegen Ende des Sezessionskrieges auf Freiheit und wird von seinem Herren George Reeves betrogen. Aus Wut setzt er sich zur Wehr und muss daraufhin fliehen. In einem Reservat gestrandet, bereitet er sich auf seine Zukunft vor. Zunächst steht einmal der nächste Kampf ins Haus. Doch schon bald wird er mehr als nur sein eigenes Leben verteidigen – und so Geschichte schreiben.

    Erster Eindruck zu Lawmen: Bass Reeves

    Der Beitrag befasst sich mit den ersten beiden Folgen der Serie und soll Anhaltspunkte liefern, ob der Auftakt genug bietet, um Zuschauer zum Dranbleiben zu motivieren.

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    Spin-Off? Nein, doch nicht.

    Hat man anfangs die neue Taylor-Sheridan-Serie tatsächlich als weiteres Puzzleteil im Yellowstone-Verse konzipiert und gebrandet, so ist inzwischen klar, dass es sich bei Lawmen um ein Anthologie-Format handelt, dass sich um reale Gesetzeshüter drehen wird, die in den Staaten Geschichte geschrieben haben. Die erste Staffel dreht sich dementsprechend um den titelgebenden Bass Reeves. Inwiefern die Serie aber doch irgendwie in der gleichen Welt wie 1883 und Co. angesiedelt ist, ist vor unklar. Wer aber war dieser Bass Reeves? Nun, der Held dieser Show war niemand geringeres als der erste afroamerikanische Deputy US Marshall westlich des Mississippi. Reeves lebte von 1838 bis 1910 und wird nun von David Oyelowo gespielt. Es ist übrigens auch nicht die erste filmische Aufarbeitung des Lebens Reeves. Zuletzt kam die Person im Western-Actionfilm The Harder They Fall bei Netflix vor und wurde dort von Delroy Lindo verkörpert.

    Bei Western macht Paramount keine halben Sachen

    Selbst diejenigen, die das ganze Western-Genre für ein Relikt der Vergangenheit halten, werden nicht leugnen, dass man bei den aktuellen Produktionen von Paramount in technischer Hinsicht absolut auf der Höhe unserer Zeit ist. Wie schon bei den beiden Yellowstone-Prequels schafft es auch diese Serie wieder durch eine extrem hochwertige Ausstattung und das dementsprechende Know-how in Sachen audiovisueller Umsetzung eine wahnsinnig lebendige Welt von Minute eins an zu kreieren. Auch Lawmen: Bass Reeves hat Kinoqualität und in Kombination mit dem Sklaverei-Thema werden sich viele im Publikum an den Look von 12 Years a Slave erinnert fühlen. Bereits die kleine Schlachtszene zum Auftakt deutet an, dass hier eine weitere Ausnahmeproduktion ins Haus steht.

    Auch der Cast ist ein Fingerzeig. Es ist nach einem Bruchteil der Gesamtlänge noch zu früh, um hier ein Urteil zu fällen. Dennoch nimmt einen die Performance von David Oyelowo komplett ein. In Folge eins spielt er – noch als Sklave – gegen Shea Whigham Poker, wobei ihm sowohl die Unterwürfigkeit als auch der wütende Exzess glaubhaft zu spielen gelingt. Vielleicht ist dieser Beginn ein bisschen plakativ, um den Charakter einzuführen, der später zu einer Art Ikone werden wird, doch durch die Darstellung Oyelowos nimmt man dies gern in Kauf.

    Fokus voll auf dem Hauptakteur

    Die weiteren großen Namen der Besetzungsliste tauchen zu Beginn erstmal noch nicht auf. Auch das ist in gewisser Weise ein Muster, das man von den anderen genannten Serien kennt, denn auch dort waren die Auftritte einiger Hochkaräter auf wenige, dafür aber einprägsame Momente reduziert. In diesem Fall hat es aber zur Folge – und das ist dann doch einmal ein großer Unterschied zu den Ensemble-zentrischen Yellowstone-Serien, dass der persönliche Eindruck noch mehr vom Mitfiebern und Sympathisieren mit einer einzelnen Person abhängt. Es wird also direkt mit offenen Karten gespielt und nicht verheimlicht, dass die Verfilmung der biografisch angelegten Romane auch eine eher personenzentrische Reise abbildet und nur selten den Blick rechts oder links vom Weg des Protagonisten anreißen soll.

    Darauf muss man sich definitiv einlassen können, denn diese Zentrierung bedingt ein Tempo, das immer wieder einen gewissen Leerlauf hat und für Fans Action-reicher Western eine Enttäuschung sein kann. Wenn es mal zur Sache geht, ist das Gebotene aber packend dargestellt und dank eines effektiven Scores auch ungemein immersiv. Die ruhigen Phasen haben aber auch in den ersten Folgen zur Folge, dass man, ohne schon viel Zeit mit den Figuren verbracht zu haben, bereits eine emotionale Bindung aufgebaut hat und dementsprechend die Schicksale schnell zu Herzen gehen.

    Forrest Goodluck als Billy Crow.
    Forrest Goodluck als Billy Crow © Kwaku Alston/Paramount+

    Wer sollte sich Lawmen: Bass Reeves nicht entgehen lassen?

    Die beiden Folgen, die zu Beginn veröffentlicht wurden, machen klar, dass man hier eine biografische Abhandlung mit fiktionalisierten Elementen vor sich hat, die zwar theoretisch auch in der Yellowstone-Welt spielen könnte, aber doch komplett losgelöst von allen bisherigen Stoffen gesehen werden kann. Vielmehr als nur an die Kenner der Dutton-Clan-Geschichte richtet sich Lawmen: Bass Reeves damit an alle, die sich für die amerikanische Geschichte rund um die Jahrhundertwende interessieren und dies in einer dramatisierten, aber dennoch bodenständig-authentischen Form vertiefen möchten. Sklaven-Dramen, Underdog-Geschichten, Erzählungen von Pionieren in jedweder Form – hier kommen nahezu alle auf ihre Kosten, die kein hohes Tempo brauchen und vielleicht auch hin und wieder noch einen Anreiz zur Vertiefung der Themenrecherche vertragen.

    © Paramount+

    Unser vorläufiges Fazit zu Lawmen: Bass Reeves

    3.0 Okay

    Lawmen: Bass Reeves ist nicht die beste Serie, aber wohl die beste, die man aus dieser recht stringenten Geschichte von Heldenmut und Nehmerqualitäten machen konnte. Auch wenn Sheridan nicht unmittelbar beteiligt war, merkt man seine Einflüsse. Das tut dem Erzählfluss gut und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Ob man dann über acht Folgen hinweg genauso gebannt dranbleiben wird, muss sich noch zeigen, aber der Auftakt ist vielverheißend.

    Lawmen: Bass Reeves läuft bei Paramount+.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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      Was ist die beste Serie von Taylor Sheridan?
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