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    Monarch: Legacy of Monsters – Staffel 1

    Jan Wernervon Jan Werner13. Oktober 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Vier Filme gibt es inzwischen in der neuesten US-Adaption von Godzilla a.k.a. dem Monsterverse, der fünfte steht vor der Tür. Da hat sich Apple gedacht: Das nutzen wir doch mal, um eine High-Budget-Serie in einem bestehenden Film-Universum zu platzieren! Geht der Plan mit Monarch: Legacy of Monsters auf?

    Monarch: Legacy of Monsters
    Monarch: Legacy of Monsters © Apple TV+

    Monarch: Legacy of Monsters – Die Story

    Ein schockierendes Geheimnis erschüttert Cate, die zu den Überlebenden des Angriffs von Godzilla auf San Francisco gehört. Inmitten wahrhaft monströser Bedrohungen begibt sie sich auf eine abenteuerliche, weltumspannende Reise, um die Wahrheit über ihre Familie und eine mysteriöse Organisation zu erfahren, die als Monarch bekannt ist.

    Erster Eindruck zu Monarch: Legacy of Monsters

    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den ersten drei Folgen der Serie. Auf Spoiler wird weitestgehend verzichtet, damit keinem die Wendungen und Überraschungsmomente vorweggenommen werden.

    Mehrere Zeitebenen, verschiedene Handlungsorte, unzählige Monster

    Monarch: Legacy of Monsters setzt direkt da an, wo sich bei der Monsterverse-Reihe die Geister scheiden: Alle, die daran schon immer bemängelten, dass ihnen die menschlichen Schicksale und Geschichten egal sind und dadurch die Screentime der Kaijus leidet, die sollten einen weiten Bogen um die Apple-TV+-Show machen. Denn auch wenn es hier tolle Monster in zig Ausführungen gibt, die Effekte fantastisch sind und eigentlich auf die Leinwand gehören und auch die Horror-Elemente nicht zu kurz kommen, stehen doch die menschlichen Akteure im Mittelpunkt. Die Serie setzt eigentlich ziemlich da an, wo der erste neue Godzilla sein Publikum zurückgelassen hat, mit den Nachwehen des Clashs in San Francisco. Man lernt zwar neue Charaktere kennen, aber das Wissen, was bislang in der Reihe passiert ist, sollte man definitiv mitbringen. Denn die neuen Figuren haben Verbindungen – die an dieser Stelle besser nicht verraten werden – zu wichtigen Protagonisten der Filme.

    Der Clou der Produktion ist die Verpflichtung der beiden Russells – Vater Kurt und Sohn Wyatt – für die gleiche Rolle. In beiden Zeitebenen, also sowohl in den späten 50ern als auch der Quasi-Jetztzeit, hat man damit einen namhaften Star, der jeweils auch noch viel Spielfreude und Präsenz mitbringt und die ansonsten doch unbekannteren Akteure, vielfach mit asiatischen Wurzeln, unterstützt. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, lockern die Russells – ob Papa oder Sohnemann – die Situation oft auf, ohne zur Witzfigur zu werden. Die Serie ist tonal deutlich näher an den Godzilla-Filmen als an Kong: Skull Island dran und hebt sich mit seiner recht geradlinigen „Generationen-übergreifende Geheimoperation einer mysteriösen Wissenschaftsorganisation meets Familiendrama/-abenteuer“-Geschichte von der großen Monster-Balgerei ab.

    Funktioniert durch Cast und Spannungsaufbau trotz fehlendem Wow-Effekt

    Kurt und Wyatt sind zwar die Szenendiebe, aber die Handlung allein auf ihren Schultern müssen sie nicht. Speziell die Newcomer Anna Sawai, Kiersey Clemons und Ren Watabe werden in kurzer Zeit zu Protagonisten mit nachvollziehbaren Motiven und Handlungen. Anders Holm und Joe Tippett sind ein weiteres Mal zwar nur Nebenfiguren, aber dank Wiedererkennungswert eine Bereicherung für die Besetzung. Insgesamt muss man sich mit den menschlichen Schicksalen einigermaßen identifizieren können, um der Serie etwas abzugewinnen, denn ohne dieses Andocken wird man von der doch recht konventionellen Geschichte kaum Neues serviert bekommen.

    It is your family business.

    Das Switchen zwischen den beiden Ebenen ist exzellent gelöst, die Übergänge jeweils gut gesetzt, sodass man nicht selten mit einem Mini-Cliffhanger von der Vergangenheit in die Gegenwart geschickt wird oder andersherum. In beiden Zeiten baut man gut Spannung auf, auch mit tollem Score und smart fotografierten Bildern. Der Mystery-Faktor mag recht gering sein, der Nervenkitzeln hingegen ist garantiert! Speziell ab der dritten Episode, wenn die Teams in den beiden Zeiten endlich komplett zusammenarbeiten und der Abenteueraspekt noch vordergründiger wird, ist man voll drin und will die Rätsel aufgelöst wissen.

    Wer sollte sich Monarch: Legacy of Monsters nicht entgehen lassen?

    Monarch: Legacy of Monsters ist das, was Serien wie Falcon and the Winter Soldier im Marvel Cinematic Universe: eine Ergänzung in der Tiefe für ein Filmuniversum, das man damit entweder ausschlachten oder in Ecken erforschen kann, in die die großen Blockbuster mangels Zeit nicht vordringen können. Was sich nach dem Auftakt der Monsterverse-Serie sagen kann ist, dass man sich hier eindeutig mit den besseren Disney-Plus-MCU-Beiträgen messen kann. Die emotionalen Momenten verpuffen nicht, wirken nicht deplatziert und, wie mehrfach betont, ist die Produktionsqualität bei Apple ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Wer tiefer ins Monsterverse eintauchen will, MUSS die Serie sehen!

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    Generell ist die Show aber auch ein überdurchschnittliches Abenteuer und eine weltumspannende Schnitzeljagd, erinnert an die starken Momente der Jurassic-World-Trilogie. Wer sich also vor allem im dritten Teil der Chris-Pratt-Show nur noch über dessen Getue aufgeregt und die IT-Mogul-Kritik zu platt fand, darf hier auch einen Blick riskieren, denn auch wenn man hier, wie es sich für Godzilla gehört, natürlich auch zwischen den Zeilen und in Metaphern mehr als die reine Monsterjagd erzählt, so ist die politische/kritische Dimension hier nicht so plump.


    © Apple TV+

    Unser vorläufiges Fazit zu Monarch: Legacy of Monsters

    4.0 Stark

    Das erste Mal setzt sich Apple-TV+ quasi ins gemachte Nest und steigt in ein bestehendes Filmuniversum ein. Und auch wenn kritische Stimmen der Serie sicherlich wieder - ohne überhaupt reingeschaut zu haben - ihre Daseinsberechtigung absprechen werden. So kann man nach drei Folgen denen nur vehement den Wind aus den Segeln nehmen! Monarch: Legacy of Monsters hat die Kinoschauwerte, hat mehr als ein halbes Dutzend tolle Charaktere mit Motivation und hat mit der Struktur der zwei Zeitebenen einen Aspekt, der frischen Wind ins Metier bringt. Dass man hier wahrscheinlich keine riesigen Plot-Twist erwarten sollte, sollte qua Genre eigentlich klar sein. Nichtsdestotrotz bietet die Serie einen mehr als soliden Spannungsaufbau und ist ein weiteres Argument, Apple zum Gewinner des Streaming-Battles der letzten Jahre zu erklären!

    Monarch: Legacy of Monsters - Staffel 1 streamt bei Apple TV+, Staffel 2 wird wohl im Frühjahr 2026 folgen.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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