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    Startseite » The Changeling
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    The Changeling

    Jan Wernervon Jan Werner1. September 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    LaKeith Stanfield ist inzwischen ein etablierter Darsteller. Sein Name soll nun Zuschauer auf die neueste Apple-Serie The Changeling aufmerksam machen, aber kann auch die Geschichte mit der Qualität der Darsteller mithalten?

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    Das Poster zu The Changeling.
    Das Poster zu The Changeling © Apple TV+

    The Changeling – Die Handlung

    Ein Märchen für Erwachsene. Eine Horrorgeschichte, eine Fabel übers Elterndasein und eine gefährliche Odyssee durch ein obskures New York.

    This fairytale begins in a library in Queens.

    2010: Nach etlichen Anläufen sagt Lilian endlich Ja auf die Frage, ob sie mit Apollo ausgesehen will. Schnell wird die Beziehung ernster, Lilian schwanger und letztlich das gemeinsame Kind spektakulär in einer liegengebliebenen U-Bahn zur Welt gebracht. Doch das Glück währt nicht lange. Denn die Mutter verhält sich seltsam, verschwindet und stürzt Apollos Leben ins Chaos.

    !!! Spoilerfreie Kritik !!!

    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit allen Folgen der Serie. Dementsprechend ist die Kritik darauf bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis des Gesamteindrucks ein Blick rentiert. Auf Spoiler wird nichtsdestotrotz verzichtet.

    Neue Serie, neues Buch

    Ein Großteil von Serienstoffen entstammen Romanvorlagen, das ist kein Trend sondern war schon immer so. Doch erst Apple scheint dies nochmals auf die Spitze zu treiben. Wie soll es also anders sein, entstammt auch die Geschichte von The Changeling der Feder eines Autoren, Victor LaValle. Und dieser ist hier sogar mehr als der Schöpfer des modernen Märchens, er ist auch der Off-Erzähler, der dem Ganzen zusätzlich den Märchen-Charme verleiht. Darüber hinaus kann man direkt festhalten, dass auch hier Apple wieder eine außergewöhnliche Story gefunden hat und damit nicht auf das große Massenpublikum sondern mehr auf eine Nische abzielt, wie sie es zuletzt schon immer wieder getan haben. Ob Shining Girls oder Ptolemy Grey – es waren alles zauberhafte, mysteriös aufgeladene Miniserien-Stoffe, die allesamt aber komplett unter dem Mainstream-Radar blieben. Ohne sich weit aus dem Fenster zu lehnen: Auch die neue Serie, die von Venom–Autorin Kelly Marcel adaptiert wurde, wird keine Massen ansprechen – und soll dies auch nicht. Aber werden diejenigen, die hier adressiert werden, gut unterhalten?

    Die Serie erfordert, soviel darf verraten werden (auch hier inzwischen fast ein Markenzeichen von Apple-Produktionen), von seinen Zuschauern doch anfangs etwas Geduld ab, denn bis man auch nur annähernd da ist, wo sich die eigentliche Story auftut, vergehen glatt zwei komplette Episoden. Durch Zeitsprünge zwischen der Jetztzeit der Handlung und verschiedenen Vergangenheitsebenen sowie mit dem hohen Produktionsstandard, der allein schon zum Verweilen in der Geschichte animiert, wird die Geduldsprobe aber einigermaßen erträglich gestaltet. Nichtsdestotrotz darf man hier nichts für Zwischendurch erwarten, denn The Changeling tangiert komplexe Themen, streut von Sekunde eins an Brotkrumen, die womöglich im späteren Verlauf von Belang sein werden.

    Stark gespieltes Fantasy-Rätselraten

    Der Mystery-Faktor lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten, die Antworten auf die zahllosen Fragen hingegen schon. Es ist eine typische, fast formelhafte Art, die Apple inzwischen für seine abgeschlossenen Miniserien etabliert hat. Die Reise in die Vergangenheit und die damit verbundenen Erkenntnisse hat man ebenfalls schon in anderen Serien so mitverfolgen können, aber natürlich sind es hier die individuellen Schicksale, die entscheiden, ob man emotional zur Selbstinvestition bereit ist. Das hängt oft von der Darstellerqualität ab. Hier lässt sich Apple nicht lumpen und hat sowohl mit LaKeith Stanfield und Clark Backo aber auch den Nebenrollen den eigenen Qualitätsanspruch erfüllt. Insbesondere die verschiedenen psychischen Verfassungen zu den unterschiedlichen Zeitpunkten machen die Rollen jeweils anspruchsvoll, aber die Stars meistern diese Aufgabe: Einige Monologe gehen unter die Haut und insbesondere das, was LaKeith Stanfield mit seinem Blick anstellen kann, ist von außergewöhnlicher Güte.

    It’s not a Baby!

    Doch um was geht es eigentlich in The Changeling? Hierauf kann nicht im Detail eingegangen werden, ohne ein Stück weit die Seherfahrung zu unterminieren. Denn die Serie lebt vom Miträsteln und dem schwelenden Mystery-Faktor. Was zumindest verraten werden kann, ist, dass die Themen, die hier im Subtext verhandelt werden und die durchaus Platz für Interpretation lassen, durchaus das Publikum unterschiedlich aufwühlen werden. Es geht um Depressionen, Kindheitstraumata, Mutterschaft, Familie. Das alles wird in diese albtraumhafte Odyssee verpackt, die mal was von Lovecraft und mal was von King hat – und dann aber auch Haken schlägt, die polarisieren sollen und werden. Der Titel lässt jedoch schon Rückschlüsse zu, in welch übernatürlich, mythische Richtung es eventuell gehen wird, kann man „Changeling“ doch mit Wechselbalg übersetzen…

    Lakeith Stanfield und Clark Backo in einer U-Bahn in The Changeling. Sie ist schwanger und trägt ein grünes Kleid.
    Hochschwanger und dann bleibt die U-Bahn im Tunnel stehen… © Apple TV+

    Wer sollte sich The Changeling nicht entgehen lassen?

    Eine weitere abgeschlossene Miniserie bei Apple TV +, die auf eine gelobte, aber nicht komplett im Mainstream angekommene Buchvorlage setzt: The Changeling ist Klientelpolitik im Serienformat, ergo sollten insbesondere die Abonnenten auf ihre Kosten kommen, die Surface, Shining Girls und Co. beim Streamingdienst schon mochten und eine weitere Geschichte nach gleichem Schema vertragen können. Wer hingegen diese Schablonen-Mystery-Shows inzwischen satt hat, der sollte einen Bogen um die Adaption machen. Auch der Vergleich mit Lovecraft Country drängt sich auf, denn hier wie dort wird auch mit großen Gesellschaftsthemen changiert, nur werden diese hier noch beiläufiger eingewoben, während in Lovecraft Country oder beispielsweise auch Underground Railroad oder Them bei Amazon Prime das Rassismus-Thema zentral ist.

    Unser Fazit zu The Changeling

    The Changeling ist eine solide Mysteryserie, die vor allem produktionstechnisch an die Stärken anderer Apple-Miniserien anknüpft. LaKeith Stanfield spielt stark auf und die Geschichte wandelt auf fantastischen Märchenpfaden mit einem Abwechslungsreichtum, der die große Schwäche der Serie streckenweise kompensieren kann. Dieses Manko ist eindeutig die Länge. Denn immer wieder leidet der Fluss unter fehlendem Pacing und einem Fuß auf der Bremse. Acht Folgen sind für diese Geschichte im Endeffekt mindestens zwei zu viel. Nichtsdestotrotz ist diese Serie nicht schlecht. Ganz im Gegenteil: Wer diese Art von Mystery meets Krimi meets Familiendrama mag, der wird hier eine gute Zeit haben.

    The Changeling startet am 8. September bei Apple TV+ mit drei Folgen und geht danach im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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