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    Startseite » The Curse
    Serien

    The Curse

    Jan Wernervon Jan Werner18. November 2023Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Nathan Fielder as Asher in THE CURSE, Season 1. Photo Credit: Beth Garrabrant/A24/Paramount+ with SHOWTIME.
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    Im vergangenen Jahr schaffte Nathan Fielder mit The Rehearsal einen Überraschungshit und einen echten Geheimtipp unter allen Serienstarts. Jetzt folgt der nächste Aufschlag The Curse und dafür hat er sich Verstärkung von Emma Stone geholt. Ist auch dieses Format wieder eine Empfehlung wert?

    Nathan Fielder und Emma Stone in The Curse
    Nathan Fielder und Emma Stone in The Curse © WhitneyBeth Garrabrant/A24/Paramount+ with SHOWTIME.

    The Curse – Die Handlung

    Nathan Felder und Emma Stone spielen ein Pärchen, das sich in seiner neuen eigenen Fernsehsendung mit einem angeblichen Fluch, der auf ihrer Beziehung liegen soll. Außerdem versuchen sie, ein Baby zu bekommen. Benny Safdie tritt als Produzent der Show auftritt, die den schönen Titel „Flipanthropy“ trägt.

    Erster Eindruck zu The Curse

    Der Beitrag befasst sich mit der ersten Folge der Serie und soll Anhaltspunkte liefern, ob der Auftakt genug bietet, um Zuschauer zum Dranbleiben zu motivieren.

    Neues vom God of Meta

    Mit The Rehearsal hat Nathan Fielder im Jahr 2022 eine HBO-Serie kreieren dürfen, die sich sämtlichen Konventionen und Trends widersetzte, Reality- und Fictional-Komponenten nach Belieben mischte und den Zuschauer mit auf eine Reise der Selbstreflexion und unzähliger unerwarteter Momente nahm. Wusste man am Ende des Vorgängerwerks also irgendwann nicht mehr, was hier geskriptet, improvisiert, was echte Menschen, was Darsteller:innen waren, so ist The Curse doch eindeutig dem fiktionalen Metier zuzuordnen. Das bedeutet einerseits, dass diese Serie zugänglicher und durchsichtiger ist. Andererseits aber auch, dass es sich im direkten Vergleich fast wie ein Rückschritt anfühlt – je nachdem, was man eben nun erwartet hat.

    Es bedeutet jedoch keineswegs, dass man es hier nun mit konventionellem Serien-Erzählen zu tun hat. Auch in der neuen Produktion geht es oftmals auf eine Meta-Ebene und erneut lässt sich das ganze Produkt auch als Kommentar auf Konventionen des Fernsehens und Erzählens verstehen – und natürlich als Breitseite gegenüber dem Reality-TV und dessen Anhängern. Eine Geschichte über Dreharbeiten zu machen ist immer etwas riskant, da man mit Entmystifizierung spielt, aber eigentlich das selbe Spiel nur auf eine weitere Ebene verlagert. Weiß man dies alles schon vorab, kann man sich auch gut auf die neue Paramount+-Sendung einlassen und kann sich über allerlei skurrile Momente und Einfälle freuen, die jedoch nicht den Biss von The Rehearsal ausstrahlen und mehr davon leben, dass man hier vor allem mit Emma Stone eine Darstellerin einmal in einer komplett anderen Rolle beobachten darf.

    Von Flüchen und Kirschtomaten

    Die entlarvenden Momente, die sich einstellen, wenn die Kamera innerhalb der Serie nicht läuft, sind wirklich gut gemacht und zum Großteil nicht nur skurril, sondern auch witzig. Da geht ein Plan, sich als Wohltäter inszenieren zu lassen vollkommen in die Hose – und löst dann eine Kettenreaktion aus, die andeutet, dass man sich womöglich gar auf Horror-Momente freuen könnte. Wenn dann aber ein Schwiegervater-Schwiegersohn-Gespräch in einer Analogie von Tomatengröße und Penislänge endet, dann weiß man irgendwie nicht, ob das jetzt noch lustig oder schon geschmacklos ist. Grenzen auszuloten ist aber grundsätzlich gut und dementsprechend sollen diese Szenen erstmal noch nicht negativ gewertet werden, vielleicht zahlen sich auch diese Momente später aus.

    Emma Stone als Whitney
    Emma Stone als Whitney © John Paul Lopez/A24/Paramount+ with SHOWTIME.

    Wer sollte sich The Curse nicht entgehen lassen?

    Irma Vep war im vergangenen Jahr das, was nun The Curse ist/sein will. Ein Blick hinter die Kulisse von Serienproduktionen, bei dem die Grenzen verschwimmen und man als Zuschauer:in immer ein Stück weit hinter den Machern hinterherhinkt. Wer also generell Meta-Formate mag und mit eigenwilligem Humor warm wird, der darf gern den Auftakt dieser Serie einmal eines Blickes würdigen.

    © Paramount+

    Unser vorläufiges Fazit zu The Curse

    3.5 Sehenswert

    Nischig, schrullig, experimentell - The Curse ist nicht für den Otto-Normal-Serienjunkie. Aber es ist ohne Zweifel eine weitere Auslotung von Konventionen durch einen spannenden Serienmacher, der viel Mut beweist, wenngleich nicht jeder Einfall aufgeht. Nach der Pilotfolge ist noch vieles im Unklaren. Vielleicht fügt Fielder, wie schon bei The Rehearsal, seinem Werk im weiteren Verlauf noch weitere Ebenen hinzu, die völlig aus dem Nichts kommen. Stand jetzt ist die Neugier da, aber die Skepsis, ob sich das Dranbleiben lohnen wird, ist nicht ganz zu leugnen.

    The Curse läuft bei Paramount+.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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