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    Startseite » The Morning Show – Staffel 3
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    The Morning Show – Staffel 3

    Jan Wernervon Jan Werner13. September 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Die erste Staffel von The Morning Show war DAS große Starvehikel, mit dem Apple seinen Streamingdienst lancierte. Die zweite Staffel thematisierte dann die Corona-Pandemie und gefiel nicht jedem Fan der ersten Stunde. Wie geht es nun in Staffel 3 weiter?

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    Das Poster zu The Morning Show Staffel 3 zeigt die zwei Hauptfiguren Bradley und Alex.
    Das Banner zur dritten Staffel © Apple TV+

    The Morning Show – Staffel 3 – Die Handlungsangabe

    In der dritten Staffel von The Morning Show steht die Zukunft des Senders auf dem Spiel und die Loyalität wird auf die Probe gestellt, denn ein Tech-Investor zeigt Interesse an UBA. Unerwartete Allianzen werden geschmiedet, das Privatleben der Crew wird schnell zu einer Waffe und jeder muss seine eigenen Interessen auf die Probe stellen – in und außerhalb des Newsroom.

    Spoilerfreie Kritik

    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit allen Folgen der Staffel. Dementsprechend ist die Kritik darauf bezogen und soll dazu dienen, den Lesern vermitteln, ob Stärken der ersten Staffel ausgebaut, Fehler ausgebügelt und Überraschungen eingebaut wurden. Spoiler werden dabei selbstredend vermieden.

    Noch immer am Puls der Zeit?

    Die zweite Staffel mit dem Fokus auf der Corona-Pandemie war nicht unumstritten und auch der Umgang mit Steve Carells Mitch Kessler stoß auf Widerstand. Das Gute an einer Serie, die so sehr im Hier und Jetzt verhaftet ist – allein schon des Settings wegen – ist, dass man sich quasi mit jeder Staffel neu erfinden kann ohne sich selbst zu verleumden. Und das gelingt The Morning Show mit Staffel 3 auf erstaunliche Art und Weise. Das Schicksal von Mitch Kessler wird komplett wegignoriert und auch weitere Stränge der vorherigen Seriengeschichte werden zugunsten neuer Baustellen fallengelassen. Darin spiegelt die Serie die Materie des tagesaktuellen Journalismus auch in der eigenen Machart perfekt.

    Diesmal nimmt man wieder neue Themen, die Amerika auch in der Realität beschäftigen ins Visier und verfremdet sie genau soweit von den echten Sachverhalten und Vorbildern, dass der Ursprungsgedanke noch sichtbar bleibt. Ein Techinvestor, der mit eigenen Raketen in den Weltraum startet? Es sollte wohl kaum jemand einer Einordnung bedürfen, welche echten Prominenten hiermit referenziert werden könnten…

    Was sich jedoch in den beiden bisherigen Staffeln schon etabliert hat, ist neben dem Setting in der Medienwelt dessen Verquickung mit dem Privatleben der Akteure. Hier wiederum greift man doch auf vorangegangene Charakterentwicklungen zurück und führt diese weiter aus. Die Figuren sind sensationell geschrieben und werden zum Teil von Folge zu Folge noch besser. Hier knüpft man tatsächlich an das offenkundige Vorbild an, denn sowohl Charakteraufbau als auch Dialogdrehbuch könnten tatsächlich von Aaron Sorkin stammen. The Morning Show ist inzwischen der erhoffte, würdige Nachfolger der legendären Mediensatire und das Pendant anno 2023.

    Raketenstart mit alten und neuen A-List-Stars

    Schon der Staffelauftakt legt ein Wahnsinnstempo vor, inklusive Raketenstart – und das im Wortsinn! In dieser Staffel liegt der Fokus auf der sich anbahnenden Übernahme durch die neu eingeführt Jon-Hamm-Figur zum einen und zum anderen auf den neuen Bedrohungen für die Geheimnisse der Protagonistinnen. Witherspoon und Aniston sind dabei weiterhin die zwei Darstellerinnen, auf deren Schultern gefühlt die Zukunft der ganzen Medienwelt abgeladen wird. Aber wie schon in den ersten beiden Staffeln verlässt sich die Show nicht nur auf die Leads sondern weiß mit einer Ensemble-Performance der Extraklasse zu punkten. Sämtliche Nebenfiguren haben Ecken und Kanten und werden in den verschiedensten Konstellation zur Höchstleistung getrieben. Dabei ist erstaunlich, wie gut es gelingt, zu zeigen, wie unterschiedlich verschiedene Persönlichkeitstypen mit Herausforderungen umgehen und wo die Belastbarkeitsschwellen und Schwachstellen liegen.

    Hamm hat zwar immer noch den Don-Draper-Charme in seinem Auftritt, aber ansonsten hat seine Figur hier wenig mit dem Mad Man gemein. Der Schauspieler darf glänzen und sich in das große Ganze einfügen. Größtes Lob aber verdienen die inzwischen zu Hauptdarstellern aufgestiegenen Nebenrollen. Karen Pittman, Billy Crudup, Mark Duplass und speziell Greta Lee strahlen eine derartige Souveränität aus, dass man meinen könnte, man habe die jeweiligen Rollen nur für sie erfunden. Und wahrscheinlich hat man sie ihnen tatsächlich auf den Leib geschneidert.

    Jon Hamm im schwarzen Jackett an einem Tisch sitzend. The Morning Show
    Jon Hamm ist neu dabei in Staffel 3 © Apple TV+

    Quo Vadis Morning Show?

    Ob der 6. Januar samt Capitol-Sturm in Washington, der Ukraine-Konflikt, das Gebaren der Tech-Milliardäre, die aktuelle Abtreibungsdebatte in den Staaten oder drohende Cyber-Attacken – in der neuen Staffel wird wieder jede Menge Zeitgeschehen eingewoben und dabei zum Großteil ein differenziertes Bild gezeichnet und der richtige Ton getroffen. Darüber hinaus funktionieren auch die mediensatirischen ausnahmslos gut und noch besser sogar, wenn man selbst in der Branche arbeitet oder gut informiert ist und die subtilen Anspielungen verstehen kann.

    Leichte Abnutzungserscheinungen zeigen jedoch ausgerechnet die beiden Hauptfiguren. Alex Levy und Bradley Jackson wirken auserzählt, ihre Arcs drehen sich manchmal gefühlt im Kreis. Die Impulse durch neue Figuren kaschieren dies gut, schaffen aber nicht ganz darüber hinwegzutäuschen, dass es vielleicht Zeit wird, den Staffelstab komplett weiterzureichen. Schon vor Start der neuen Folgen steht nämlich fest, dass eine vierte Staffel kommen wird. Die Realität wird auch dort die Themen nahezu von selbst diktieren, aber es liegt ein Stück weit in der Verantwortung der Macher die richtigen Schlüsse zu ziehen und über weiterhin spannende Charaktere auch eine unterhaltsame Version dieser Parallelwelt zu vermitteln.

    Unser Fazit zu The Morning Show – Staffel 3

    Der Blick hinter die Kulissen des Nachrichtensenders ist auch 2023 eine pointierte, rasante und emotionale Achterbahnfahrt für Freunde des anspruchsvollen Dialog-Fernsehens. Darüber hinaus sieht The Morning Show sensationell aus, ist beeindruckend gut gespielt und trotz aller Aktualität im Kern doch zeitlos. Von Anfang an war diese Serie für ein bestimmtes Publikum gedacht. Das hat man mit Staffel zwei notgedrungen durch die Corona-Zeit etwas aus den Augen verloren, aber nun wiedererkannt. Intrigen, Machtspiele, persönliche Schicksale – es bleibt die wohl wichtigste der Apple-TV+-Produktionen. Da kann man auch mal über die ein oder andere zu plumpe Anspielung hinwegsehen.

    The Morning Show – Staffel 3 startet am 13. September bei Apple TV+  und geht danach im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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