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    The Night Agent

    Jan Wernervon Jan Werner23. März 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    The Night Agent. Gabriel Basso as Peter Sutherland in episode 106 of The Night Agent. Cr. Courtesy of Netflix © 2023
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    Neues Jahr, neue Agenten. Diese Devise gilt wohl weiterhin bei fast allen Streamingdiensten. Nachdem sich gegen Jahresende Noah Centineo als junger Spion versuchen durfte, gibt sich nun Gabriel Basso in The Night Agent die Ehre. Ist noch Platz für ihn oder ist der Markt langsam gesättigt?

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    The Night Agent. Gabriel Basso as Peter Sutherland in episode 101 of The Night Agent. Cr. Dan Power/Netflix © 2023

    Die Handlung von The Night Agent

    In The Night Agent schiebt ein einfacher FBI-Agent im Keller des Weißen Hauses Telefondienst und wartet auf Anrufe, die nie kommen. Als das Telefon eines Abends wider Erwarten klingelt, findet er sich inmitten einer gefährlichen Verschwörung wieder, die bis ins Oval Office reicht.

    Die anspruchsvolle Actionthriller-Serie basiert auf einem Roman von Matthew Quirk.

    Erster Eindruck zu The Night Agent

    Dieser Beitrag beschäftigt sich nun ausschließlich mit den ersten beiden Folgen der Serie. Dementsprechend ist die Kritik auch nur auf den Auftakt bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis der ersten Eindrücke ein Blick rentiert.

    Mein Arzt sagt, ich soll eine gute Tat am Tag vollbringen.

    Der Beginn der neuen Serie weckt direkt Erinnerungen an einen „Kollegen“ aus Großbritannien: David Budd aus Bodyguard. Denn wie im britischen Pendant beginnt auch The Night Agent mit einer Szene in einem Zug. Der entscheidende Unterschied: in diesem Fall wird der junge Protagonist zwar nicht schwer verletzt oder getötet, den Anschlag kann er dennoch nicht aufhalten. Während also das Ausgangsereignis in der älteren Serie dem Helden den Weg an die Seite der Ministerin geebnet hat, führt das augenscheinliche Versagen von Peter Sutherland dazu, dass er erstmal in einer dunklen Kammer im Weißen Haus sein Dasein fristen muss. Dort ist er aber nicht auf dem Abstellgleis à la Slow Horses, sondern in der Pole Position der Lauerstellungen. Und so nimmt ein Genre-typischer Plot schnell seinen Lauf, als ein besagtes Telefon, das nicht klingeln sollte klingelt und Peter derjenige ist, der den Hörer abnimmt.

    Seriöse Verschwörungskiste mit Potenzial

    Was nach dem Anruf passiert, weckt ebenfalls bei Genre-geneigten Zuschauern die ein oder andere Erinnerung. Die ersten Kapitel von The Night Agent deuten darauf hin, dass man hier einen ganz klassischen Agenten-Thriller erwarten darf, bei dem ein recht unerfahrener Agent/FBI-Mitarbeiter in eine Sache verstrickt wird, die eigentlich über seiner Gehaltsklasse liegt. Ob Jack Ryan, die angesprochene Apple-Serie Slow Horses oder zuletzt The Recruit – in sehr vielen Agentenstoffen setzt man in ähnlicher Weise die Ereignisse in Gang und führt die Protagonisten ein und innerhalb der Story zusammen.

    Und obgleich man sich hier sehr auf ausgetretenen Pfaden zu bewegen scheint, hat die Inszenierung etwas an sich, was von Beginn an die Spannung sehr gut zu halten weiß. Viele der Figuren, die in der Pilotfolge eingeführt werden, wirken dubios und als Zuschauer hat man schnell den Eindruck, man könne hier niemandem vertrauen. Auch der Protagonist scheint diesen Verdacht zu teilen. Und so gelingt es sehr gut, Sutherland als Identifikationsfigur aufzubauen.

    Kann mir mal jemand sagen, was wirklich passiert?

    Im Gegensatz zu Noah Centineo in The Recruit ist Gabriel Basso für die meisten im Publikum sogar ein noch unbeschriebeneres Blatt. Er schafft es zwar nicht auf Anhieb zum Sympathieträger zu avancieren, aber vermutlich wäre dies seiner Charakterzeichnung auch nicht zuträglich. Das distanziert-unterkühlte Spiel und die fast schon verbissen-seriöse Attitüde seines Peter Sutherland sorgen dafür, dass man hier alles, was man dargeboten bekommt, zuerst einmal auch ernst nimmt. Im Gegensatz zu nahezu allen Agenten-Serien, der letzten Jahre, hat The Night Agent mit Abstand die trocken-humorloseste Gangart. Ob diese Tonalität über die ganze Staffel tragen kann, muss sich noch beweisen, aber der Ansatz ist irgendwie doch etwas Frisches.

    The Night Agent. Hong Chau as Diane Farr in episode 103 of The Night Agent. Cr. Dan Power/Netflix © 2023

    Wer sollte sich The Night Agent nicht entgehen lassen?

    Fans klassischer Spionage-Geschichten sollten sich auf jeden Fall mal den Piloten ansehen, denn vieles, was hier gesät wird, könnte innerhalb der 10 Folgen fesselnde Früchte tragen. Die Actionszenen samt Verfolgungsjagd in der Auftaktfolge sind überdurchschnittlich gut in Szene gesetzt, die Schauspielleistungen wissen zu überzeugen und da man am Ende der ersten Folge mit einem starken Cliffhanger zurückgelassen wird, kann man eigentlich gar nicht anders, als vorerst einmal dranzubleiben. Klar, das Genre wird nicht neu erfunden und einen kultverdächtigen Helden hat man zumindest in der ersten Episode auch noch nicht aufgebaut. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Das Potenzial scheint vorhanden. Neben den bereits genannten Referenzen, lässt sich die Pilotfolge tonal noch mit dem Affleck-Film The Accountant oder in Teilen auch der Bourne-Reihe vergleichen. Hoffentlich kann die Serie im Verlauf genug eigene Akzente setzen, um am Ende nicht als lauwarmer Genre-Aufguss im Netflix-Portfolio unterzugehen.

    Unser vorläufiges Fazit zu The Night Agent

    Wiedermal lassen sich nach einem vielversprechenden Pilotfilm noch wenig Rückschlüsse ziehen, ob die Serie auch das Niveau halten kann. Das, was der Auftakt jedoch andeutet, sorgt dafür, dass man auf jeden Fall wissen will, wie es weitergeht. Das ist Job eines guten Auftakts. Mission: erfüllt! Ob jedoch auch Peter Sutherland seinen Auftrag erfüllt und die Serie damit über 10 Episoden zu packen weiß, wird sich zeigen.

    The Night Agent ist ab dem 23. März komplett bei Netflix im Streamingabo abrufbar!

    All unsere Reviews und auch viele andere Videos findest du auch auf unserem YouTube-Kanal.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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