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    Arthur der Große

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen1. April 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Ein Hund sitzt links neben einem Mann in Sportkleidung. Es ist der Schauspieler Mark Wahlberg neben dem Hund aus dem Film Arthur der Große
    Arthur ist das Maskottchen vom Team Light (u.a. Mark Wahlberg) - und noch mehr ©Leonie
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    Regisseur Simon Cellan Jones verfilmt die wahre Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen einem Extremsportler und einem Hund. Ob Arthur der Große auch großartig geworden ist, erfahrt ihr in unserer Kritik.

    Ein Mann mit Sportshirt hat an seiner rechten Hand einen Hund. Im Bildhintergrund ist eine tropische Landschaft zu sehen. Es ist der Schauspieler Mark Wahlberg und das Bild ist das Kinoposter zum Film Arthur der Große.
    Das Kinoplakat zu Arthur der Große © Leonine

    Die Story von Arthur der Große

    Der Profi-Athlet Michael Light (Mark Wahlberg) nimmt mit seinem Team an der Adventure Racing World Championship teil, doch sein Ego verhindert wie schon zuvor einen Erfolg. Als er einige Zeit später seine letzte Chance wittert,  in der Dominikanischen Republik einen großen Wettkampf zu gewinnen, stellt er erneut ein Team zusammen. Zu den bekannten Teamkollegen Leo (Simu Liu) und Chik (Ali Suliman) kommt die junge Olivia (Nathalie Emmanuel) hinzu. In zehn Tagen muss das Team 435 Meilen zurücklegen und gerät an seine Grenzen, sowohl physisch als auch menschlich. Als die Gruppe einen Hund aus den Slums kennenlernt, tauft Michael ihn auf den Namen Arthur. Doch Arthur ist nicht bloß ein Team-Maskottchen, sondern auch einen Begleiter auf ihrem herausfordernden Weg zum möglichen Sieg…

    Ein Mann hat einen Fahrradhelm und Sportkleidung an. Er hängt an einem Seil und hat an sich sein Trekking-Bike geklippt. Eine Szene aus dem Film Arthur der Große.
    Beim Adventure Race kann alles passieren- auch das Bike braucht mal Pause… © Leonie

    Family-Entertainment

    „Basierend auf einer wahren Geschichte“ – ein mittlerweile gern genutztes Label, um Authentizität zu behaupten. Im Fall von Arthur der Große gibt es eine Buchvorlage, allerdings ist aus dem schwedischen Mikael der Amerikaner Michael geworden. Weil zudem kein klassischer Roman mit einer Dramaturgie adaptiert wurde, gehen Autor Michael Brandt und Regisseur Simon Cellan Jones auf Nummer sicher, wenn sie so ziemlich jedes Sportler-Film-Klischee vom Rivalen bis zum Zwist innerhalb des Teams abhaken. So weist der Film am Ende zwar eine weitestgehend überraschungsarme und vorhersehbare Handlung auf, doch erstaunlicherweise stört dies gar nicht so sehr. Denn Jones schafft etwas, was seltsamerweise in Hollywood nicht mehr allzu häufig gelingt oder aber eher bemüht wirkt: einen Familienfilm zu schaffen, der auch tatsächlich für die gesamte Familie ist.

    Es passiert letztlich nichts herausragend Böses und das menschliche Drama ist kein wirkliches, da die Konflikte meist nicht allzu lang andauern. Auch auf einen richtigen Antagonisten verzichten die Macher:innen. Stattdessen fokussiert sich vieles auf den menschlichen Star sowie den tierischen Nebendarsteller. Mark Wahlberg macht dabei zumindest einen etwas investierteren Eindruck als in einigen Produktionen zuvor, doch er kann gegen seinen vierbeinigen Kollegen kaum etwas ausrichten. Ukai, Arthurs Hundedarsteller, wird noch den größten Hundehasser bekehren, weil er nicht ausschließlich süß inszeniert wird. Stattdessen gibt er den im wahrsten Sinne des Wortes geprügelten Hund und ist vom Fleck weg der zweite Star des Films. Die in den weiteren Rollen besetzten Simu Liu oder Nathalie Emmanuel machen ihre Sache zwar ordentlich, allerdings gibt ihnen das Drehbuch auch nicht sonderlich viel Zeit und Raum, um wirklich etwas Nennenswertes beizutragen.

    Ein Hund sitzt links neben einem Mann in Sportkleidung. Es ist der Schauspieler Mark Wahlberg neben dem Hund aus dem Film Arthur der Große
    Arthur ist das Maskottchen vom Team Light (u.a. Mark Wahlberg) – und noch mehr ©Leonie

    Altmodische, aber effektive Inszenierung

    Ähnlich verhält es sich mit der Regie. So gibt es zwar zwei durchaus spannungsgeladene Szenen, eine davon bei der Luftüberquerung einer Schlucht, doch werden diese Momente nicht effekthaschend oder besonders spektakulär inszeniert. In etwas kompetenteren Händen wäre allerdings noch ein wenig mehr an Spannung und Finesse möglich gewesen. Dennoch gelingen durchaus beeindruckende Szenen, weil man stets das Gefühl hat, dass an Originalschauplätzen gedreht und wenig am Computer getrickst wurde. Dem Extremsport Adventure Racing wird Arthur der Große vermutlich keinen Boom bescheren, aber den Zuschauer:innen gibt Jones genug an die Hand, damit sie den (nicht allzu komplizierten) Sport und dessen Regeln recht zügig verstehen.

    Und auch, wenn die bereits erwähnte simple gehaltene Story keine Überraschungen großer Art präsentiert, ist man am Ende doch gebahnt und möchte wissen, ob das Team von Light zum einen ihr Maskottchen Arthur dem gesamten Weg begleitet (oder umgekehrt?), und zum anderen den Sieg beim World Cup davontragen kann, trotz kleinerer Zwistigkeiten und dem einen oder anderen Hindernis auf dem Weg zur Spitze. Dass diese Konflikte innerhalb des Teams ebenfalls aus der Drehbuch-Mottenkiste stammen, trübt das Erlebnis ein wenig. Die angedeutete One-Man-Show und die Ego-Probleme Lights reißt Jones nur an, ohne sie wirklich vertiefen zu wollen. Hier hätte noch ein wenig mehr Konfliktpotenzial und Drama gut getan.

    Unser Fazit zu Arthur der Große

    Ricky Gervais hat einst gesagt, dass der Film Cats das Schlimmste sei, was Katzen je passiert wäre, seit es Hunde gäbe. Insofern ist Arthur der Große das Paradebeispiel für einen Hunde-PR-Film. Denn der MVP des Films ist ganz klar Arthur, der das Potenzial besitzt, am Familientisch die Diskussion „Wann bekommen wir einen Hund?“ erneut zu entfachen. Zwar ist Mark Wahlberg noch immer der klare Star des Films, doch sein tierisches Pendant hechelt ihn beinahe an die Wand, weil die Geschichte es erlaubt, in ehrlichen Kitsch abzugleiten, ohne es peinlich oder berechnend erscheinen zu lassen. Die Figuren selbst sind zwar allesamt vom Reißbrett, genügen aber für die Handlung allemal. So ist Simon Cellan Jones ein im besten Sinne altmodischer Familienfilm gelungen, der in ein bis zwei Szenen gute Spannungsmomente liefert, ohne zum Nägelkauer zu werden.

    Arthur der Große startet am 25. April 2024 in den deutschen Kinos.


    © Leonine
    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

    • Timo Asmussen
      https://www.filmtoast.de/author/timo-asmussen/
      Mickey 17
    • Timo Asmussen
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