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    Clifford der große rote Hund

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen20. März 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein riesiger, roter Hund im Bildvordergrund, dahinter ein Erwachsener, ein Junge und ein Mädchen
    Emilys Onkel Casey (Jack Whitehall) versucht alles, um Clifford auf Normalgröße zurückzubringen. © Paramount Pictures.
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    Kürzlich erschien Clifford der große rote Hund für die heimischen Bildschirme digital und auf DVD sowie Blu-ray. Ob sich ein Blick in die Verfilmung der in den USA berühmten Kinderbuchreihe lohnt, erfahrt ihr in unserer Kritik.

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    Das Cover des Films Clifford der große rote Hund zeigt einen riesigen roten Hund mit einem Gullideckel im Maul
    Das Cover von Clifford der große rote Hund ©Paramount Pictures

    Die Story von Clifford der große rote Hund

    Als die quirlige Emily (Darby Camp) von dem undurchsichtigen Mr. Bridwell (John Cleese) einen kleinen roten Hundewelpen geschenkt bekommt, ahnt sie nicht, welch großes Geschenk ihr tatsächlich gemacht wurde: Denn aus dem kleinen wird über Nacht ein fast drei Meter großer Hund. Fortan sorgt Clifford für allerlei Trouble. Wie kann Emily solch ein großes Tier in dem Appartement behalten? Und wie erklärt sie das alles ihrer abwesenden Mutter?

    Ein Kinderfilm ohne Herz und Seele

    Die Frage, die sich vor allem Eltern stellen: Ist Clifford der große rote Hund etwas für die Kleinen? Die Antwort ist simpel: Ja, der Film ist für ein sehr junges Publikum gedacht. Dies merkt man an vielerlei Dingen. Zum einen liefert der Film eine vorhersehbare und überraschungsarme Geschichte, die Kinder zufriedenstellen dürfte, aber für die erwachsenen Begleiter:innen wenig reizvoll ist. Was die fünf (!) Drehbuchautor:innen aus der Vorlage von Norman Bridwell geschaffen haben, kann man getrost als Kinderfilm vom Reißbrett bezeichnen.  Die 08/15-Story ist so dermaßen langweilig und generisch, dass es schon fast schmerzt. Hinzu kommt der kindgerechte, sehr häufig aus Slapstick-Elementen bestehende Humor. Auch dieser dürfte vor allem Kindern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, während Erwachsene vorgewarnt seien, wenn sie mit dieser Art des Humors nichts anfangen können. Hat Regisseur Walt Becker vielleicht noch ein Ass im Ärmel und zeigt uns liebenswerte Figuren?

    Ein riesiger, roter Hund im Bildvordergrund, dahinter ein Erwachsener, ein Junge und ein Mädchen
    Emilys Onkel Casey (Jack Whitehall) lässt Clifford ärztlich untersuchen.  © Paramount Pictures.

    Figuren aus der Mottenkiste und ein Bösewicht zum Vergessen

    Die eindimensionalen Figuren stammen aus dem Handbuch für Drehbuchschreiber:innen, bekommen so gut wie keine Backgroundgeschichten und sind zu keiner Zeit glaubhaft. Vor allem Jack Whitehall als Onkel Casey wirkt als Taugenichts so glaubhaft wie Steven Seagal als Psychologe. Von den Kinderdarsteller:innen wie Darby Camp oder Izaac Wong als Emilys bester Frend Owen kann ebenfalls keiner so recht überzeugen. Und wie sich John Cleese als Mr. Bridwell in den Film verirrt hat, ist die vielleicht größte Frage. Ein Mann wie Cleese, dessen Humor legendär ist, erscheint in Clifford der große rote Hund so dermaßen deplatziert, dass es fast schon wehtut. Und der obligatorische Bösewicht setzt dem Ensemble an vergessenswerten Charakteren die Krone auf. Tony Hales Figur bekommt keinerlei Fleisch und eine nachvollziehbare Motivation für sein Handeln spart man sich ebenfalls komplett. Wenn schon die Figuren ohne Esprit daherkommen, müsste es die Effektabteilung mit dem Riesenhund rausreißen, aber ob das gelingt, erfahrt ihr im nächsten Absatz.

    Ein großer roter Hund, rechts daneben zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge, am Essenstisch
    Emily und ihr bester Freund Owen kümmern sich um Clifford © Paramount Pictures

    CGI zum Davonlaufen

    Die Entscheidung, auch den kleinen Clifford per CGI zum Leben zu erwecken, ist natürlich löblich, denn es erscheint im Jahr 2022 wenig erstrebenswert, einen echten Hund rot zu färben. Dass allerdings dem Dreh- und Angelpunkt der Handlung so von Beginn an die Seele und das Plastische eines echten Hundes fehlt, macht das Mitfiebern im weiteren Verlauf sehr schwer. Dazu kommt auch hier, dass der Film sich keinerlei Zeit nimmt, um aus Clifford eine echte Figur zu machen. Er erscheint vielmehr als Gimmick des Films, welches in seiner vollen „Pracht“ dann zwar durchaus imposant, aber vollkommen seelenlos ist. Als Eye Candy für die Kleinen mag das funktionieren, als richtiger Charakter liefert der Film auch hier Magerkost.

    Unser Fazit zu Clifford der große rote Hund

    Man sollte sich bei Walt Beckers Film darüber im Klaren sein, dass Erwachsene nicht die Zielgruppe sind. Kinder und Hundeliebhaber:innen dürften am knuffigen roten Clifford durchaus ihre Freude haben, wenn sie akzeptieren, dass der Vierbeiner keinerlei Seele erhält, sondern bloß niedlich und imposant erscheinen soll.  Allen anderen potenziellen Käufer:innen sei gesagt, dass sie ganz viel Toleranz aufbringen müssen. Die generische und vorhersehbare Story mit ihren Nicht-Figuren ist nur ganz schwer zu ertragen und die knapp 100 Minuten Laufzeit vergehen nicht wie im Fluge. Für Kinder bietet der Film zumindest den Wow-Effekt des riesigen Hundes und ein paar Slapstick-Gags, doch wer einen herzzerreißenden und emotionalen Kinderfilm erwartet, wird enttäuscht.

    Clifford der große rote Hund ist seit dem 03. März 2022 auf DVD und Blu-ray erhältlich.


    ©Paramount Pictures

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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