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    Startseite » Hi-Five
    Action Fantasy Filme Komödie

    Hi-Five

    Louis Kiehlvon Louis Kiehl6. Dezember 2025Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    © Ascot Elite
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    Während die ganze Welt auf Avengers: Doomsday wartet, liefert Südkorea die augenzwinkernde Heimkino-Antwort auf die legendäre Superheldengruppe – und schoss sich mit Hi-Five direkt auf Platz 1 der koreanischen Kinocharts. Trifft dieser Hit auch in Deutschland ins Schwarze?

    Hi-Five – darum gehts 

    Fünf gewöhnliche Menschen erhalten jeweils ein Herz, Lungen, Nieren, eine Leber und Augenhornhäute von einem mysteriösen Organspender. Bald darauf entwickeln sie übernatürliche Superkräfte und bilden zusammen ein widerwilliges, aber heldenhaftes Team – die «Hi-Five»! Doch sie sind nicht die einzigen, die sich verändert haben. Ein Sektenführer, der die Bauchspeicheldrüse des Spenders erhalten hat, ist fest entschlossen, die Superkräfte der Hi-Five zu stehlen, mit dem Ziel, allmächtig und unsterblich zu werden. Gemeinsam müssen sie sich mit aller Kraft dieser Bedrohung entgegenstellen.

    Key-Art © Ascot Elite

    Die Superhelden-Blaupause im Genreleerlauf

    Hi-Five lässt eine illustre Figurenkonstellation auflaufen, die über groteske Situationen und eine freundliche Grundpositivität zu ihren ebenso absurden Superkräften findet. Der Superheldenfilm bedient sich vertrauter Genre-Versatzstücke und eines ungewöhnlich langen Build-ups, um sein comichaftes „Avengers-Spektakel“ auf die Heimleinwand zu heben. Was in der Theorie stimmig wirkt und wie ein netter Kniff erscheint, verliert in der Umsetzung jedoch spürbar an Schwung und Aussagekraft. So reiht sich auch dieser koreanische Kino-Hit letztlich in die angestaubte Reihe eines längst überstrapazierten Genres ein: halbwegs charmant konstruiert, zugleich aber durch manche Figuren schlicht nervtötend.

    Denn: Der Film ist zu schnelllebig, zu unausgegoren und zu forciert, eine Geschichte erzählen zu wollen – und scheitert genau daran. Ein echter Spannungsbogen fehlt, eine klare Dramaturgie bleibt er schuldig, und der fragmentarische Aufbau wirkt wie ein Sammelsurium loser Fäden, die nie zu einem überzeugenden Ganzen werden. Gerade dadurch wird Hi-Five zwar ironischerweise dem Begriff „Comic-Film“ gerecht, wirkt aber gleichzeitig so, als sei die halbe Geschichte übersprungen und nur die generische Essenz übrig geblieben. Die Inszenierung hält das Werk solide zusammen und kaschiert seine erzählerischen Brüche durch kompetent umgesetzte Szenen. Inhaltlich jedoch bleibt Hi-Five weit hinter seinem eigenen Anspruch zurück.

    Wenig Gutes, nichts Neues

    Zwar verlässt sich der Film angemessen auf seine starke Hauptdarstellerin Lee Jae-in, die sich mit ihrem Vater, Herz und Superkräften konfrontiert sieht. Das führt zu einigen soliden Momenten und einer lustigen Verfolgungsjagd, wo Humor zumindest ansatzweise spürbar wird – auch dank kultureller Nuancen. Doch wirklich viel bleibt davon leider nicht hängen.

    Die Einzelteile kennt man, die spannungsreichen Momente überzeugen nicht, und der Schurkenaufbau könnte generischer kaum ausfallen. Alles am koreanischen Superheldenstreifen ist „Malen nach Zahlen“. Für eingefleischte Superhelden-Fans mag Hi-Five dank seiner angedeuteten, aber nie wirklich greifbaren Gruppenchemie noch als nettes Add-on zum westlichen Superheldengenre durchgehen. Für alle anderen bleibt er jedoch nur einer unter vielen: ein zu jeder Sekunde austauschbarer, tonal unausgeglichener Beitrag, der selbst im limitierten Showdown und der finalen Konklusion keine Überraschung bereithält.

    Hi-Five © Ascot Elite

    Südkoranisches Anspruchskino?

    Trotz aller Kritik zeigt Hi-Five an vielen Stellen seine Qualitäten. Regisseur Kang Hyoung-chul liefert einen audiovisuell durchaus wertigen und klar, wenn auch simpel strukturierten Hochglanzblockbuster, der mit aufwendigen Kamerashots und sorgfältig inszenierten Szenen punktet. In der Action bietet der Film zwischen kraftvollen Kicks und spaßigen Verfolgungsjagden durchaus Schauwerte und positioniert sich so als Gegenantwort zum amerikanischen Superheldenkino. Auf der Kehrseite wiederum schwankt das CGI zwischen schwach und gelungen, wodurch einzelne Szenen an Wirkung verlieren. Einige Bilder sind hochwertig, andere durch erkennbare Effektschwächen entstellt. Auch Figurenzeichnung und Unterhaltungswert bleiben parallel zur wankelmütigen Bildqualität hinter den Erwartungen zurück.

    © Ascot Elite

    Unser Fazit zu Hi-Five

    2.0 Tut nicht weh

    Das südkoreanische Avengers-Pendant stolpert zwischen generischen Plotpoints, austauschbarer Action und schwacher Effektarbeit geradewegs ins Genre-Nichts. Zwischen vertrauten Einfällen und zusammengeklaubten Ideen ist Hi-Five vor allem eines: langweilig. Mit knapp zwei Stunden Laufzeit ist der Superhelden-Hit nicht nur deutlich zu lang, sondern hat auch wenig bis gar nichts zu erzählen, das dem überlasteten Genre heute noch echten Mehrwert bieten würde.

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    Louis Kiehl

    Schon seit jungen Jahren filmverrückt: Viel zu früh Genrefilme aller Art konsumiert und mit 14 Jahren begonnen, regelmäßig Kino+ zu schauen – obwohl er zu diesem Zeitpunkt kaum einen der besprochenen Filme selbst gesehen hatte. Geprägt wurde seine Leidenschaft maßgeblich von seiner Oma bei Star Wars: The Clone Wars und dem Schauen „alter Schinken“ vor der Glotze, seinem Vater und seinem großen Bruder mit dem er alles teilte – außer eine gleiche Meinung. Film-Begeisterung wurde beim Schauen von E.T., Jurassic Park, Zurück in die Zukunft und Indiana Jones und der Tempel des Todes entfacht, die bis heute zu den Lieblingsfilmen gehören – ab diesem Moment war klar: Filme werden ihn ein Leben lang begleiten. Er versucht, wöchentlich ins Kino zu gehen, ist sich dabei aber nie zu schade, auch den trashigsten DTV-Untiefen von Action bis Horror eine Chance zu geben oder auch mal ins indische Kino abzudriften. Bekannt aber vor allem für eines: „Alle geben 4 oder 5/5 – und er gibt ’ne 1/5, du weißt genau, da is‘ er, der Louis.“

    • Louis Kiehl
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