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    Startseite » Peaky Blinders: The Immortal Man
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    Peaky Blinders: The Immortal Man

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic11. März 2026Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    PEAKY BLINDERS © Netflix
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    The Immortal Man ist der Sequel-Film zu Peaky Blinders mit Cillian Murphy ehe es mit der Serie ohne den Oscar-Preisträger weitergeht. War das Serienfinale nicht schon Abschluss genug?

    The Immortal Man – Darum geht’s

    Birmingham 1940. Mitten im Chaos des Zweiten Weltkriegs kehrt Tommy Shelby aus dem selbst auferlegten Exil zurück, um sich mit seiner brutalsten Abrechnung zu befassen. Da die Zukunft der Familie und des Landes auf dem Spiel steht, muss Tommy sich seinen eigenen Dämonen stellen und entscheiden, ob er seine Vergangenheit konfrontiert oder sein Vermächtnis vollkommen zerstört. Im Auftrag der Peaky Blinders …

    By order of the Peaky Blinders… Tommy Shelby is back © Netflix

    Der unsterbliche Tommy Shelby

    Es ist ein Klassiker epischer Heldensagen: Nach unzähligen Verlusten verbannt sich der Protagonist selbst ins Exil. Tommy Shelby sieht die Geister der Vergangenheit vor sich, die es ihm unmöglich machen, die Schuld von sich zu weisen. Er ist alt und müde geworden; sein Dasein soll fortan nur noch in Wort und Schrift stattfinden. Das alte Leben ist vorbei.

    The Immortal Man widmet die erste Hälfte der Zeichnung eines gebrochenen Antihelden, der fast alle Weggefährten und seine Familie überlebt hat. Seine Einsamkeit und Melancholie sind physisch spürbar, das heimgesuchte Haus der Shelbys wird zu einem Friedhof, auf dem er den Totenwächter mimt. Murphys Performance lebte innerhalb der Serie stets von den Gewissensbissen über Taten, die er zum Schutz seiner Familie beging. Die filmische Inszenierung nimmt sich viel Zeit, die Geschehnisse der Vergangenheit nachwirken zu lassen, bevor es ein letztes Mal zurück auf das Schlachtfeld geht.

    Es der stärkste Part des Films, weil er die Schwere der Ereignisse aus der Serie spürbar einsetzt. Murphys konzentriertes Spiel verleiht seiner Figur die entscheidende Gravitas, sodass jeder Gedanke, jeder Blick, jedes Wort den vermeintlichen Abschied dieser Figur komplexer für das Publikum gestaltet. 

    Das Erbe

    Um Tommys Sohn Duke als Erwachsenen in den Film zu integrieren, musste Steven Knight das Wagnis eines Zeitsprungs eingehen. Dadurch geht jedoch unweigerlich ein Teil der Charakterentwicklung verloren; der Zuschauer muss viele Behauptungen schlicht als gegeben hinnehmen. Barry Keoghan (Saltburn) ist dabei eine interessante Besetzung, die er gewohnt souverän ausfüllt. Dennoch hätte ein unverbrauchtes Gesicht dem Film wohl gutgetan, da Keoghans darstellerische Herangehensweise gewisse Limitationen aufweist und sich für potenzielle Fortsetzungen oder Spin-offs kaum eignet, von seinem vollen Terminkalender ganz zu schweigen.

    Um eine wirklich glaubhafte Charakterisierung Dukes zu skizzieren, fehlt dem Stoff schlicht eine weitere Serienstaffel, die entscheidende Entwicklungsschritte hätte etablieren können. So wirkt die Skrupellosigkeit der neuen „Peaky Blinders“ lediglich behauptet. Duke erscheint wie eine jüngere, weniger charismatische Kopie Tommys, ohne dass eine neue Qualität von Gewalt zutage tritt. Darüber hinaus werden die übrigen neuen Blinders fast komplett ignoriert, es fehlt ein prägnanter Neuzugang, der als Dukes rechte Hand hätte fungieren können.

    Insgesamt mangelt es dem Erben an essenziellen Meilensteinen innerhalb seiner Entwicklung. Da diese nur angedeutet statt wirklich gezeigt werden, fällt es schwer, eine echte emotionale Verbindung zu Dukes Konflikten aufzubauen.

    Jay Lycurgo als Elija © Netflix

    Fehlender Kontext

    Insgesamt wirkt die Handlung von The Immortal Man zeitlich zu weit in die Zukunft versetzt. Seit dem Finale der sechsten Staffel haben sich schlicht zu viele Dinge ereignet, die ohne den nötigen Kontext bleiben. Die komplexe Dynamik zwischen Arthur und Tommy wird ebenso oberflächlich abgehandelt wie Dukes Aufstieg innerhalb der „Blinders“. Besonders enttäuschend: Die gesamte Plotline um Mosleys politischen Vormarsch verstaubt in der Kreativschublade und bleibt nahezu unerwähnt.

    In der Summe erweist sich das Werk als erzählerisch unrund. Als Brücke scheitert es daran, dass zu viele essenzielle Details ausgelassen werden. Der Drahtseilakt zwischen einer eigenständigen Geschichte und der Fortsetzung der Kultserie misslingt, dem Film geht auf halber Strecke die Luft aus.

    The Immortal Man hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits erzählt das Sequel stringent eine klassische „Blinders“-Story, die problemlos auch innerhalb des Serienkosmos hätte stattfinden können. Tim Roth hat sichtlich Vergnügen an seiner Rolle als Antagonist Beckett, auch wenn es seiner Figur aufgrund der begrenzten Laufzeit an echter Tiefe mangelt. Der stärkste Part bleibt das Kapitel um Tommy Shelby, der mit seinen Dämonen im selbstauferlegten Exil ringt, und die Frage, welche Kraft aufgewendet werden muss, um ihn zurück nach Birmingham zu holen. Zudem erhält er einen würdigen, dramatischen Abschied, der sicher kaum ein Auge trocken lässt.

    © Netflix

    Unser Fazit zu Peaky Blinders: The Immortal Man

    3.0 Okay

    Woran die Filmproduktion scheitert, ist die erzählerische Brücke zur Serie. Zu viele Details fehlen, Charakterentwicklungen werden lediglich behauptet und ganze Handlungsstränge komplett gestrichen. Das Ergebnis wirkt lückenhaft und lässt den Zuschauer ratlos zurück. Werden diese Leerstellen tatsächlich noch in möglichen Spin-offs gefüllt? Die Sichtung erweist sich dennoch als lohnenswert, da der Look insgesamt sehr hochwertig produziert ist. Für Fans ist der Film letztlich eine weitere Folge in Überlänge, mehr darf man am Ende nicht erwarten. Die Peaky Blinders leben weiter, lassen jedoch viele Pfade offen.

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