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    Pitch Black – Planet der Finsternis

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen26. Juli 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Auf einem fremden Planeten stehen mehrere Menschen und sehen einen Saturn-ähnlichen Planeten in der Ferne sowie zwei Sonnen. Das Bild stammt aus dem Film Pitch Black - Planet der Finsternis.
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    Bevor Vin Diesel fast ausschließlich als Familienmensch und Autonarr durch die Filmwelt raste, gelang ihm mit Pitch Black – Planet der Finsternis der Durchbruch. Turbine Medien veröffentlichte vor Kurzem den in Deutschland bisher nicht erschienenen Director’s Cut auf UHD in schicker und limitierter Sammler:innen-Box. Wir haben diese für euch genau unter die Lupe genommen und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt.

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    Auf dem Ultra-HD-Cover des Films Pitch Black - Planet der Finsternis ist Vin Diesel mit schneeweißen Pupillen und einer auf die Stirn gehobenen Sonnenbrille zu sehen.
    Packshot des auf 2200 Stück limitierten A-Covers von Pitch Black – Planet der Finsternis © 2022 Turbine Medien GmbH

    Die Story von Pitch Black – Planet der Finsternis

    Der Raumkreuzer Hunter-Gratzner ist unterwegs zu einem anderen Sonnensystem, als ein Meteoritenschauer auf das Schiff niederprasselt. Die Passagiere,unter ihnen neben dem muslimischen Prediger Abu „Imam“ al-Walid (Keith Davind) und Pilgerern auch der Kriminelle Richard B. Riddick (Vin Diesel) müssen sich nach dem Tod des Kapitäns auf die Co-Pilotin Carolyn Fry (Radha Mitchell) verlassen, die schließlich auf einem Planeten notlanden kann. Riddick kann in die Wüste fliehen, während die anderen Überlebenden mit der Hitze zu kämpfen haben, da drei Sonnen den Planeten rund um die Uhr in Tageslicht hüllen. Bei einer Expedition auf dem Ödland entdecken die Passagiere eine Forschungssiedlung. Doch mit der Zeit merken sie, dass auch unheimliche Wesen dort beherbergt sind, die unter der Erde lauern. Durch ihre Lichtempfindlichkeit ist die Oberfläche zwar sicher. Doch als ein Orakel eine totale Sonnenfinsternis prophezeit, sind alle Überlebenden für die Kreaturen ein gefundenes Fressen. Bis auf einen – Riddick…

    Vin Diesel in bläulich gehaltenem Bild, auf der Nase eine Brille, die ein Gummiband am Kopf hält.
    Hat keine Angst im Dunkeln – Richard B. Riddick (Vin Diesel), dieses Mal ohne Auto und Familie. © 2022 Turbine Medien GmbH

    Ein B-Movie der guten Sorte

    Mittlerweile 22 Jahre hat Pitch Black – Planet der Finsternis auf dem Buckel, doch die Effekte fielen bereits im Erscheinungsjahr recht bescheiden aus. Die Kreaturen sind entsprechend etwas schwach auf der CGI-Brust, allerdings gefällt das Design. Regisseur und Drehbuchautor David Twohy realisierte seinen kleinen, dreckigen Alien– Cousin für nur knappe 25 Millionen Dollar.  Dafür tritt sein heimlicher Hauptdarsteller Vin Diesel mittlerweile nicht mal mehr aufs Gaspedal. Dessen Figur Riddick ist ein Szenendieb sondergleichen und so verwundert der Durchbruch Diesels nach dem Film überhaupt nicht. Neben Diesel verblassen viele der Figuren, auch wenn mit Radha Mitchell eine deutlich an Ellen Ripley angelehnte Frauenfigur zumindest ansatzweise mit Riddick mithalten kann. Cole Hauser war und wird nie der große Charismatiker, aber dafür gefällt Keith David als Prediger.

    Beim Skript bedient sich Twohy bei diversen Genre-Vorbildern, ohne deren Klasse zu erreichen. Dafür zeigt er Mut zur Stilistitk und hüllt den Planeten in blau und sepia farbene Bilder. Auch reizt er die Prämisse gut aus und baut so langsam, aber beständig Spannung auf. Und Pitch Black – Planet der Finsternis ist angenehm knapp und ohne viel inhaltlichen Schnörkel, was gerade aus heutiger Sicht positiv auffällt. Die Action ist sicher nicht bahnbrechend, aber kann sich durchaus sehen lassen. Mit dem rotzigen B-Movie-Charme kann Twohy zudem punkten. Nie hat man das Gefühl, der Film wolle mehr sein, als er ist. Dies gelang ihm mit der Fortsetzung Riddick – Chroniken eines Kriegers von 2004 nicht mehr, wirkte dieser doch überladen und zu bemüht. Erst mit dem dritten Teil konnte an den Ursprungsfilm und den Charakter Riddick sinnvoll und passend angeknüpft werden.

    Links eine brünette Frau, in der Bildmitte Cole Hauser, daneben ein Mann mit Brille und ein dunkelhäutiger Mann in Pitch Black - Planet der Finsternis
    Spielen das beliebte Spiel „Wo ist Riddick?“ – Einige Überlebende des Crashes. © 2022 Turbine Medien GmbH

    Kleines Label, große Auswertung – Bild, Ton und Bonusmaterial

    Wenn man sich allein die Tatsache anschaut, dass Turbine Medien für den Film die bereits erhältliche 4K-Umsetzung des britischen Independent-Label Arrow erneut abgetastet hat, dazu aber nicht nur die 4K- UHD, sondern auch die Blu-ray remastered und damit wesentlich aufgewertet hat, fragt man sich unweigerlich, warum Major-Verleiher so etwas nicht hinbekommen. Schon die Blu-ray lässt die stilisierten Bilder Twohys wunderschön zur Geltung kommen. Zudem weist sie eine schöne Schärfe auf, ohne das Bild insgesamt totgefiltert zu haben. Legt man die 4K-UHD ein, der Turbine neben HDR-10 auch Dolby Vision-Bildaufwertung spendiert, steigert sich die Farbpracht und Schärfe des Bildes erneut. Zudem kommt auf dem beim Test verwendetenen OLED-TV der Schwarzwert gut zur Geltung, ohne dass sich Details verlieren. Somit bleiben Konturen klar erkennbar und es entsteht kein Schwarzbrei.

    Beim Ton gibt es weltexklusiv eine Dolby Atmos-Spur, sowohl im O-Ton als auch bei der deutschen Synchro. Dass der Director’s Cut zudem vollständig synchronisiert wurde, begeistert zusätzlich. Die Tonspur selbst verfügt über viele direktionale Effekte und bereitet ein enormes Hörvergnügen. Neben dem Film ist das Bonusmaterial auf einer Zusatzdisc enthalten. Die schiere Menge ist beachtlich, die exklusiv geführten Interviews mit Regisseur Twohy und vielen Cast-Mitgliedern umfangreich und aus der Retrospektive angenehm PR-frei. Wer schon immer wissen wollte, welchen großen Star das Studio verpflichten wollte, wird hier die Antwort finden. Dazu gibt es ein älteres Featurette mit fast 80 Minuten Laufzeit, das Animations-Sequel Riddick: Krieger der Finsternis, auch bekannt als Dark Fury, ein TV-Prequel und einiges mehr an Making-Of-Material. Man sieht, wie viel Bonusmaterial man heutzutage noch auf eine Disc packen kann, wenn man es nur will.

    Unser Fazit zu Pitch Black – Planet der Finsternis

    Vin Diesels Coolness, das angenehme Pacing und der B-Movie-Charme machen Pitch Black – Planet der Finsternis auch heute noch sehenswert. Doch nicht der Film selbst rechtfertigt die unten zu lesende Bewertung, sondern die liebevolle Umsetzung von Turbine. Aufmachung und Inhalt sind formidabel und man wünscht sich nur, dass Majors solche Energie in aktuelle Blockbuster-Releases stecken würden. Audio-visuell sind Blu-ray und 4K-UHD über jeden Zweifel erhaben und das Bonusmaterial umfangreich und inhaltlich wertvoll. Damit können wir nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, sowohl für Fans des Films als auch für Sammler:innen, die wertige Verpackungen lieben. Denn im Regal macht sich die Box außerordentlich gut.

    Pitch Black – Planet der Finsternis ist als Collectors Box bei Turbine Medien erschienen. Die noch erhältiche Cover-Variante A könnt ihr euch hier in unserem Unboxing-Video anschauen, bevor ihr die Bestellung tätigt.


    © Turbine Medien

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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