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    Startseite » Firestarter
    Filme

    Firestarter

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann25. Juli 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Charlie versucht dem Labor zu entkommen und entfacht Feuer in Firestarter
    Charlie kann sich nicht kontrollieren, wenn sie wütend wird. © 2022 Universal Pictures
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    Kein Jahr vergeht, ohne dass eine Geschichte von Stephen King als Film adaptiert wird. Mit Firestarter versucht sich Regisseur Keith Thomas erneut an Kings berühmten Buch, nachdem es bereits 1984 von Mark L. Lester verfilmt wurde. Wie der moderne Film abschneidet, erfahrt ihr in unserer Rezension!

    Die offizielle Blu-Ray zu Firestarter
    Die offizielle Blu-Ray von Firestarter © 2022 Universal Pictures

    Firestarter – Die Handlung

    Die elfjährige Charlie (Ryan Kiera Armstrong) ist anders als die anderen Kinder. Denn sie kann mit der Kraft ihrer Gedanken Objekte bewegen und in Brand stecken. Das Problem daran ist, dass sie ihre Fähigkeiten noch nicht kontrollieren kann und diese ausbrechen, sobald sie wütend wird. Als sie die Mädchentoilette in der Schule sprengt, gerät sie ins Visier der Behörden. Sie wird fortan gejagt und befindet sich mit ihrem Vater Andy McGee (Zac Efron) auf der Flucht…

    Andy und Charlie müssen untertauchen, damit sie nicht entdeckt werden in Firestarter
    Andy und Charlie verstecken sich vor den Männern, die sie holen wollen. © 2022 Universal Pictures

    Feuer oder doch nur heisse Luft?

    In Es – Kapitel 2 konnte man Ryan Kiera Armstrong bereits in einer Nebenrolle sehen. Dort spielte sie das Mädchen, welches unter der Tribüne von Pennywise attackiert wird. In Firestarter hat die nun Zwölfjährige ihre erste Hauptrolle und schafft es tatsächlich ganz gut, die Heranwachsende mit Superkräften darzustellen. Das Schauspiel vom High School Musical-Star Zac Efron ist, obwohl er genrefremd agiert, durchaus überzeugend. Generell kann man die Darsteller nicht als den Sargnagel von Firestarter bezeichnen.

    Da wir später noch feststellen werden, dass der Film handwerklich ebenso mehr als in Ordnung ist, liegt der größte Kritikpunkt beim Drehbuch. Firestarter wirkt in der ersten Stunde wie eine Mischung aus The New Mutants (2020) und einem beliebigen Roadmovie, schafft es aber nicht, an einem der Themen konsequent festzuhalten. Der Coming of Age-Teil im ersten Drittel bekommt viel zu wenig Zeit eingeräumt, bevor die Flucht der Protagonisten beginnt. So richtig Fahrt nimmt der Film, trotz der Roadmovie-Elemente, leider ebenfalls nicht auf, was ihn bedauerlicherweise langweilig und fast schon belanglos macht. Im letzten Drittel wird dann ein Gang hochgeschaltet, was dazu führt, dass Charlies Kräfte sehr inkonsistent sind. Als ZuschauerIn hat man oft gar keinen Überblick darüber, was sie überhaupt alles kann. Und ehe man sich versieht, ist die Geschichte auch schon vorbei.

    Charlie entzündet selbst die Männer in den Schutzanzügen in Firestarter
    Da helfen selbst die Schutzanzüge nicht. © 2022 Universal Pictures

    Definitiv Feuer

    Handwerklich könnte Firestarter bei den Großen mitspielen. Allgemein legt der Film einen hochwertigen Look an den Tag, den man bei gerade einmal knapp 12 Millionen Dollar Budget nicht zwangsläufig erwartet hätte. Kameramann Karim Hussain (Possessor, Hobo with a Shotgun) fängt die Szenerie gekonnt ein, wagt allerdings wenig Experimente. Dafür hat man für den Score niemand geringeren als die Brüder John und Cody Carpenter engagiert, die einen grandiosen Job abliefern. Die Musik des Films hat einen starken Wiederkennungswert und wertet ihn deutlich auf. Die Speerspitze bildet allerdings das Effekte-Team, welches mit den vielen praktischen Effekten eine sehr sehenswerte Arbeit abliefert. Regisseur Keith Thomas war sehr darauf bedacht, dass diese, wann immer es ging, praktisch realisiert wurden, und das ist durchaus sichtbar. Laut seiner Aussage sind 99% des Feuers und der Effekte im Film praktisch gedreht worden und auf CGI wurde nur im äußersten Notfall zurück gegriffen.

    Charlie zündet ihre Mutter an, weil sie nicht mehr nach den Regeln spielen will in Firestarter
    Charlie entzündet aus Versehen ihre Mutter. © 2022 Universal Pictures

    Blu-ray – ja oder nein?

    Neben dem Film gibt es auf der Blu-Ray noch eine Handvoll Bonusmaterial zu sehen. Das ist überschaubar, aber mit einem alternativen Ende, mehrerer erweiterter und entfallener Szenen und einem kleinen Making-of inklusive Interviews mit Darstellern und Crew durchaus erwähnenswert. Besonders der kurze Behind the Scenes-Clip zu den Effekten ist sehr interessant und kurzweilig. Ob das reicht, um den kauf zu rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.

    Unser Fazit zu Firestarter

    Firestarter macht zwar viel richtig, scheitert aber an dem vollkommen vergessenswerten und langweiligen Drehbuch und dem sehr inkonsistenten dritten Akt. Highlights sind neben dem grandiosen Score von John und Cody Carpenter vor allem die vielen praktischen Effekte und das echte Feuer, mit dem diese gemacht wurden. Doch das Niveau der Arbeit des Effekt-Teams kann die mangelhafte Erzählung leider nicht tragen, weshalb man als ZuschauerIn zum Schluss mit einem unterdurchschnittlichen Film zurückbleibt, der sehr viel mehr hätte sein können.

    Firestarter ist seit dem 14.07.2022 als VOD und ab dem 28.07.2022 als DVD & Blu-ray erhältlich!


    © Universal Pictures
    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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