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    Startseite » Pussycake
    Filme

    Pussycake

    Tobias Theißvon Tobias Theiß17. Oktober 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    slash-Filmfestival 2022
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    In Pussycake setzt sich eine Girly-Punkband gleichen Namens mit schwallartig kotzenden Zombies auseinander. Sehenswerte Splatterkomödie oder doch nur ein laues Lüftchen?

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    Die Handlung von Pussycake

    Elle (Maca Suarez), Sara (Aldana Ruberto), Juli (Sofia Rossi) und Sofi (Anahi Politi) bilden die poppige Punk-Band Pussycake. Ihre Managerin Pato (Flor Moreno) garantiert der Gruppe, dass beim nächsten Gig vertragswillige Plattenbosse auf sie warten werden. Dort angekommen müssen die Mädels feststellen, dass weder Clubbesitzer noch Publikum vor Ort sind. Stattdessen stoßen sie auf torkelnde Gestalten, die verdächtig an Zombies erinnern…

    © Donaufilm

    Girlspower

    Die Band kann mit ihren flippigen Mitgliedern flott in ihren Bann ziehen. Die Mädels stehen für einander ein und wissen sich zu behaupten. Zwar wird versucht, wenigstens zweien von ihnen etwas mehr Substanz zu verleihen (u. a. durch tragische Erlebnisse in der Vergangenheit), aber letztlich bleibt die Band eine zwar sympathische, aber nicht sonderlich tiefgründige Gruppe.

    Macht aber nichts, denn dafür stimmt das Tempo und der Streifen hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Das Intro hat es angedeutet, beim ersten Aufeinandertreffen mit einem zombifizierten Städter wird es abermals deutlich: Pussycake ist ein saftiger Film. Die wandelnden Gestalten kotzen einen Schwall milchiger Flüssigkeit über ihren Opfern aus, sind aber auch nicht darum verlegen, Eingeweide aus ihrer kuschlig warmen Bauchhöhle zu zerren.

    Blöd nur, dass der Film anschließend ziemlich auf der Stelle tritt, was Tempo und Action anbelangt. Er holt tief Luft, nimmt Anlauf und stolpert auf halber Strecke. Die Actionszenen fühlen sich dadurch oft an, als würden sie dann abgebrochen, wenn sie eigentlich erst aufdrehen. Das schadet der Dynamik, da es den Film ständig zerfasert, was bei einem Titel mit einer Laufzeit von gerade einmal 82 Minuten kein gutes Omen ist. Umso bedauerlicher ist es da, dass Pussycake mit seinen schleimig-blutigen Szenen überzeugen kann, diese aber trotz kurzer Spieldauer nur sehr limitiert von der Leine lässt.

    Zombies der etwas anderen Art

    Pablo Parés war bisher nicht untätig und bringt es mit Pussycake laut IMDb auf seine nunmehr 36. Regiearbeit. Dass der Mann nicht nur aufgrund der schieren Anzahl seiner Arbeiten als Filmfan durchgeht, sieht man seinem neuesten Streich an. Zahlreiche Einflüsse lassen sich erkennen und diese verorten sich deutlich bei den großen Klassikern des Genres. Seien es Raimis Tanz der Teufel oder McTiernans Predator (manch einer sieht vielleicht eher eine Anlehnung an Dippés Spawn), selbst das dramatische Panorama aus dem Finale von Fulcis Geisterstadt der Zombies lässt sich mit etwas Fantasie erkennen.

    !! Achtung: Es folgt ein kleiner Spoiler zur Handlung !!

    Dass es sich bei den wandelnden Toten nicht um typische Zombies handelt, wird schnell klar. Jedenfalls öffnet Parés die Büchse der Pandora und entfernt sich drastisch von klassischen Zombiegefilden, indem er Kreaturen aus anderen Dimensionen in unsere Welt holt. Damit begeht er eine ziemliche Gratwanderung, denn entweder man wird von diesem Kniff abgeholt oder eher abgeschreckt und damit aus dem Film gerissen.

    !! Spoiler Ende !!

    Unser Fazit zu Pussycake

    Pussycake verbeugt sich vor Klassikern wie Raimis Tanz der Teufel und übernimmt deren charmante DIY-Attitüde. Die ist auch heute noch unendlich sympathisch, aber eben nicht mehr sonderlich überraschend. Hier und da blitzt eine eigene Identität durch, allein die schlagkräftige Frauengruppe ist im eher männlich dominierten Genre ein Novum.

    In der Summe wird aber leider zu viel an bekannten Versatzstücken geboten und zu wenig, um merklich im Gedächtnis zu bleiben. Ganz besonders schade dabei: Pussycake möchte sich als Splatter-Comedy verstanden wissen. Der komödiantische Aspekt geht zumindest in der von uns gesichteten Screener-Fassung etwas unter, da diese nur deutsch untertitelt vorlag. Der Splatteranteil hingegen kann sich handwerklich sehen lassen, wird über die gesamte Laufzeit aber ziemlich stiefmütterlich behandelt.

    Bevor Pussycake diesen Monat auf dem deutschen Heimkinomarkt erscheint, konnte er vorab auf dem österreichischem /slash-Filmfestival gesehen werden.


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    © Donaufilm

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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