Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Skinless
    Filme

    Skinless

    Tobias Theißvon Tobias Theiß17. Dezember 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Das von Pete geschaffene Arzneimittel greift den menschlichen Organismus aggressiv an. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Das von Pete geschaffene Arzneimittel greift den menschlichen Organismus aggressiv an. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Dirt’nDust Films veröffentlicht nach Weakness Of A Sick Mind mit Skinless einen weiteren Indiestreifen, der sich erneut als Mischung aus Drama und Horror präsentiert und mit schleimig-triefenden Melting-Effekten punkten kann.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=_iZpa2aqL4k&t=2s“]

    Das Cover entstammt wieder der Feder des Underground-Künstlers Martin Trafford. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Das Cover entstammt wieder der Feder des Underground-Künstlers Martin Trafford. | SKINLESS © Dirt’nDust Films

    Der engagierte Arzt Peter Peele und seine Kollegin Alice Cross forschen an einem Heilmittel gegen Krebs. Beide stehen scheinbar vor dem Durchbruch, doch Peele, selbst von Krebs befallen, wagt den Selbstversuch…mit schrecklichen Folgen für Körper und Geist.

    Die Handlung ist mit Sicherheit nicht sonderlich originell, aber alter Wein mundet in frischen Schläuchen bekanntermaßen ja trotzdem. Ebenso verhält es sich mit Skinless. Er präsentiert die bekannten Versatzstücke auf sympathische und vor allem lockere Art und Weise. Ass and titties, eine gehörige Portion Schleim und Blut und ein nicht außer Acht zu lassender Anflug von Drama machen aus dem Werk eine runde Nummer.

    Das von Pete geschaffene Arzneimittel greift den menschlichen Organismus aggressiv an. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Das von Pete geschaffene Arzneimittel greift den menschlichen Organismus aggressiv an. | SKINLESS © Dirt’nDust Films

    Gut aufgelegte Mimen

    Den Darstellern, allesamt Freunde und Bekannte von Regisseur Mills, ist es zu verdanken, dass der Film spannend und schlussendlich sogar dramatisch wird. Brandon Salkil als Peter Peele tritt anfangs zwar eher als pubertärer Teen auf, denn als ernsthafter Arzt, aber das legt sich mit Eintreten seines persönlichen Dilemmas schnell. Schreitet Skinless immer zielstrebiger Richtung Finale, kommt man nicht umhin, Parallelen zu Cronenbergs Fliege zu ziehen. Die Art und Weise, wie sich Petes Organismus verändert oder auch wie er fortan seine Nahrung zu sich nimmt, erinnern frappierend an Jeff Goldblums Verdauungsschleim. Ebenso spielt die Veränderung seines Wesens eine Rolle, wenn auch keine so bedeutsame wie noch bei Die Fliege, wodurch dennoch eine gehörige Portion Dramatik Einzug findet und den Film zu mehr macht, als einem ekelerregenden Glibberglotzen.

    Erin R. Ryan als Kollegin Alice Cross spielt den rationaleren Part des Ärzteduos und mimt ihren Part von platonischer Freundin bis hin zum Opfer überzeugend. Sie dient dem Zuschauer dabei als Identifikation und Leidensgenossin, mit welcher am Ende gefiebert wird. Die restlichen Darsteller (Allison Egan als Olivia und Dave Parker als Neil) füllen ihre doch recht kurze Screentime entsprechend aus und fallen nicht negativ auf.

    Für das Budget, die IMDb beziffert es auf 2000$, kann man also nicht meckern. Kostengünstig fällt auch der Drehort aus, denn es wurde hauptsächlich in Mills privaten Haus mitsamt Keller gefilmt. Passenderweise betreiben die Ärzte ihre Forschungen rein privat und ohne große Sponsoren. Dadurch fällt das geringe Budget in Form eines High-Tech-Labors gar nicht weiter auf. Es möge also kein Indiefilm-Zweifler jemals wieder behaupten, dass Ideenreichtum Budget nicht um Längen schlägt.

    Die Freundschaft von Peter und Alice wird auf eine harte Probe gestellt. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Die Freundschaft von Peter und Alice wird auf eine harte Probe gestellt. | SKINLESS © Dirt’nDust Films

    Handgemachtes für den Splatterfan

    Auch wenn sich Skinless tiefgründiger präsentiert als der nächstbeste Wald-und-Wiesen-Splatter, spart er nicht an schaurig-schönen Schmelz- und Verätzungsszenen.

    Die Effekte sind dabei zwar immer als solche zu erkennen, überzeugen aber erneut mit Einfallsreichtum. Die Featurette von Mills über die Entstehung seines schleimigen Blutes überrascht mit einfachen Zutaten und animiert glatt dazu, selber herumzuschleimen. Die Nebenwirkungen Peeles‘ Arznei erinnern dabei stark an Cabin Fever, insbesondere dem sehr hautgefräßigem dritten Teil. Haut schält sich ab und entblößt Muskelfasern, Gesichter verschmelzen zu undefinierbaren Fleischklumpen und tentakelartige Auswüchse schießen aus Körperöffnungen.

    Außerdem gibt es noch die ein oder andere abgefahrene Mutation zu sehen, die in ihrer Biologie Erinnerungen an Carpenters The Thing wach werden lässt. Dabei ist Skinless aber kein nonstop Splatter- und Creaturefest, sondern setzt seine Effekte gut pointiert ein und bettet sie relativ logisch in die Handlung ein. Auch wenn das Finale nicht zum reinen Wortstreit ausartet, überzeugt es doch mit erhöhtem dramatischen Faktor, der sich mehr auf die Psyche und die innere Zwietracht der Protagonisten konzentriert.

    Die Schmelz/Creature-Effekte sind in liebevoller Handarbeit entstanden. | SKINLESS © Dirt'nDust Films
    Die Schmelz/Creature-Effekte sind in liebevoller Handarbeit entstanden. | SKINLESS © Dirt’nDust Films

    Skinless, aber nicht kopflos

    Skinless überzeugt mit seiner Mischung aus krudem Body-Horror und Elementen des Dramas. Wer also Filmen mit wenig Budget, aber umso mehr Einfallsreichtum und Herzblut etwas abgewinnen kann, sollte sich The Ballad Of Skinless Pete (so der originale Titel) unbedingt anschauen.

    Nach seinem Erstlingswerk Weakness Of A Sick Mind, welches Regisseur Dominik Heit über sein noch junges Label Dirt’nDust Films veröffentlicht hat, schmeißt er schon kurze Zeit später mit Skinless einen Film vom internationalen Indie-Markt unter die geneigten Low-Budget-Fans. Die enthaltenen Extras zeigen Regisseur Mills als sympathischen Typen, der aus dem Nähkästchen plaudert und die verschiedensten Aspekte der Produktion beleuchtet.

    Seit Anfang Dezember hat sich das Label übrigens schon den nächsten Genre-Beitrag aus dem Ausland geschnappt. Mit After Midnight wartet eine italienische Horror Anthology auf den geneigten Käufer.


    © Dirt’nDust Films

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

    • Tobias Theiß
      https://www.filmtoast.de/author/tobias-theiss/
      Heimkinostarts November 2025
    • Tobias Theiß
      https://www.filmtoast.de/author/tobias-theiss/
      Heimkinostarts Oktober 2025
    • Tobias Theiß
      https://www.filmtoast.de/author/tobias-theiss/
      Heimkinostarts September 2025
    • Tobias Theiß
      https://www.filmtoast.de/author/tobias-theiss/
      Bring Her Back
    Vorheriger BeitragLeben und Sterben in LA
    Nächster Beitrag Spider-Man: A New Universe

    Weitere Beiträge

    2.0

    Hi-Five

    von Louis Kiehl
    4.5

    Sentimental Value

    von Luca Mattys
    2.0

    Stromberg – Wieder alles wie immer

    von Felix Knorr
    4.0

    Im Schatten des Orangenbaums

    von Luca Mattys
    2.5

    Dead of Winter

    von Jan Werner
    4.5

    Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery

    von Jan Werner
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Die große Netflix-Vorschau 2026 – Highlights aus Film und Serie 

    7. Dezember 2025

    Hi-Five

    6. Dezember 2025

    Sentimental Value

    5. Dezember 2025

    The Mighty Nein

    4. Dezember 2025
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2025 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.