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    Action Filme Science Fiction

    Superman (2025)

    Jan Wernervon Jan Werner12. Juli 2025Keine Kommentare8 min Lesezeit
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    Er bringt Comic-Erfahrung mit, aber kann er auch den mitunter bekanntesten Superhelden überhaupt wieder zum Fliegen bringen? Erfahrt hier, was James Gunn mit Superman gelungen ist.

    Darum geht’s im neuen Superman

    Superman (David Corenswet) ist bereits seit einiger Zeit als Superheld in Metropolis aktiv und arbeitet mit seinem Alter Ego Clark Kent als Reporter bei der Zeitung „Daily Planet“. Dort hat er auch die Reporterin Lois Lane (Rachel Brosnahan) kennengelernt, die tatsächlich als einzige von seiner geheimen Identität weiß. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Helden und Heldinnen, darunter Guy Gardner alias Green Lantern (Nathan Filion), Mister Terrific (Edi Gathegi), Hawkgirl (Isabela Merced) und Metamorpho (Anthony Carrigan), beschützt Superman die Menschheit vor Bedrohungen, an denen es nicht gerade mangelt. Doch eine Bedrohung, die sticht hervor: Superschurke Lex Luthor (Nicholas Hoult) versucht mit allen Mitteln, Superman endgültig aus dem Weg zu räumen und in Ungnade fallen zu lassen. Dafür stellt sich ihm auch Angela Spica (Maria Gabriela de Faría), bekannt als „The Engineer“, in den Weg.

    © Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.
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    Erster Aufschlag in Gunns DC-Universum

    Vergeblich – oder besser mit wechselhaftem Erfolg – hat Warner Bros. ein gutes Jahrzehnt lang versucht Disney mit dessen MCU Konkurrenz zu machen, indem man ein eigenem Comicfilm-Universum rund um die bekanntesten Justice-League-Charaktere herum aufbaute und immer wieder mit Rohrkrepierern selbst ausbremste. Damals wurde das umfassende Projekt „DC Extended Universe“ mit Man of Steel von der Leine gelassen und brachte es immerhin auf 15 Einträge ehe es mit dem zweiten Aquaman-Teil dann zu Grabe getragen wurde. Nun ist es abermals die Superman-Figur, mit der ein neuer Anlauf gewagt wird.

    Seit 2022 ist James Gunn nämlich der starke Mann im Hause DC. Bei einer großen Präsentation wurde dann gleich fast eine zweistellige Anzahl an Film- und Serienprojekten angekündigt, die nun unter dem Titel DC Universe firmieren sollen – wobei es innerhalb des großen Ganzen bei der Marvel-Konkurrenz von Beginn an auch von sich abgetrennte Bereiche geben soll. Analog zu den Phasen des MCU wird es nun aber auch bei DC sog. Kapitel geben, von denen das erste mit der Headline „Gods and Monsters“ an den Start geht und bislang drei konkret terminierte Filme und einige vage angekündigte Titel umfasst.

    Um direkt mit einem Paukenschlag die Konkurrenz das Fürchten zu lehren, hat der Regisseur von Guardians of the Galaxy und The Suicide Squad den ikonischsten der DC-Helden als Steigbügelhalter auserkoren: Schlicht Superman heißt nun also der Auftakt eines großangelegten Masterplans. Der Cast ist den Ansprüchen angemessen, die Promo mehr als selbstbewusst – aber kann das Resultat nun Nutzen daraus ziehen, dass die Konkurrenz von Marvel derzeit auch am Straucheln ist?

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    Gunn will hoch hinaus

    Schon die Trailer deuteten es an: Gunn hat sich für seinen ersten Aufschlag viel vorgenommen – zu viel? Denn für einen Startschuss einer neuen Ära passiert hier direkt sehr viel, vor allem in Bezug auf die Fülle an Personen und verschiedenen Parteien, die allesamt mit Erzählsträngen bedacht werden. Wirklich mutig ist dabei aber der Ansatz, hier auf die klassische, aber eben auch bis zum Exzess ausgelutschte Origin-Story des Titelhelden zu verzichten und das Publikum mitten hinein zu werfen in eine neue Welt, die sich von Sekunde eins an lebendig und auch alles in allem stimmig anfühlt.

    Bereits mit den Texttafeln zu Beginn macht Superman klar, was sich dann in ziemlichen exakt zwei Stunden entfalten wird: die 2025er Version des Mannes aus Stahl ist die wohl comicartigste – und damit auch unfilmigste, die bislang auf die Leinwand gebracht wurde. Damit fühlt sich vieles ungelenk, holprig, sprunghaft und inkonsistent an, woran sich viele – zurecht – reiben werden. Vielleicht ist diese fragmentarische Vortragsweise genauso in ihrer Wirkung von Gunn intendiert, aber für den „normalen“ Filmfan verliert der Superheldenfilm sich immer wieder tonal, weil die Stimmung zwischen – und teils sogar innerhalb von – Szenen zwischen seriös und komplett albern shiftet. Der Eindruck, der sich im Verlauf mehr und mehr verfestigt ist, dass Gunn in diesen einen Film fast schon ein Showreel dessen packen wollte, was er im kommenden Jahrzehnt mit DC vorhat. Damit erweist man natürlich einem Projekt, dass auch erstmal für sich allein stehen muss, einen Bärendienst

    Zwischen Genre-Parodie, spannenden Ansätzen…

    In The Suicide Squad ging der Spagat zwischen Klamauk und Herz wesentlich besser auf, was vielleicht daran liegen könnte, dass Gunn eher ein Händchen für Antihelden und Außenseiter hat, was er natürlich mit dem im Vergleich aalglatten Strahlemann Clark Kent nur bedingt ausspielen kann. Er versucht dann sehr viel in seinen Titelhelden hineinzulegen, wobei die besten Gedankenspiele überhaupt nicht zu Ende gebracht werden und viel zu schnell fallengelassen werden. Insgesamt ist die Interpretation von Superman aber vielversprechend und David Corenswet eine sehr gute Wahl, um den idealistischen Naivling, der mit seiner eigenen Bedeutung hadert, zu verkörpern.

    Der wilde Haufen des Suicide Squads war einheitlich „drüber“, das ganze Konstrukt eindeutig als eine Art Abrechnung auf anarchistische Weise mit dem Helden-Genre angelegt und irgendwie gelang es dort trotzdem einige Momente zu integrieren, die lange nachhalten und Tränen kullern ließen. Hier manövriert sich Gunn nun immer wieder in Sackgassen, denn die Gags sind vielfach einfach nicht besonders lustig, einige Figuren schon deutlich über der Parodieschwelle und es ist deutlich erkennbar, dass man hier viel mehr Rücksicht walten ließ, um die Hauptfigur – und vor allem auch deren jahrzehntelange Vorgeschichte in der Filmwelt – nicht zu beschädigen, irgendwie aber trotzdem einen Hauch von Gunn-Attitüde in sie reinzubringen und neue Wege zu gehen. Und erneut ist auch hier festzustellen, dass weniger manchmal mehr ist. Dieser Superman hat Potenzial, aber noch muss er seinen Platz auch innerhalb des neuen DC-Universums finden.

    Das altbekannte Logo des Helden © Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.

    … und einer überbordende Selbstzitation

    Was jedoch wirklich auffällig ist, ist wie sehr sich Teile des Films nach Gunn anfühlen – leider aber eher in negativer Weise. Denn der Regisseur wiederholt hier mehrfach sein Repertoire an Action-Choreografien, Dramaturgien und Pointen, weshalb sich Kenner der Vorgängerprojekte nicht selten fragen werden, ob sie das nicht schon mal gesehen haben. So gibt es beispielsweise einen Dialog zwischen Clark und seinem Pa, der bei weitem emotional nicht rankommt an das, was Gunn mit ähnlichen Zwiegesprächen in Guardians oder The Suicide Squad gelungen war. Und speziell in ein paar Action-Setpieces stößt Gunn wohl an sein inszenatorisches Limit, wenn Mr. Terrific an einem Strand sich durch die Menge an Gegner schnetzelt oder auch wenn zwischen der Kommandobrücke von Luthercorp und dem ferngesteuerten Superman-Gegner hin und hergeblendet wird.

    Ein Hin und Her zwischen Spaß und Frustration

    Es gibt in diesem DC-Streifen etliche gute Ansätze und grundsätzlich scheint der Gunn-Style auch mit der Superman-Welt in Einklang gebracht werden zu können. Umso ärgerlicher ist es daher, dass auf jede gute Idee mindestens eine weniger gute oder gar schon komplett nicht nachvollziehbare folgt. Das versinnbildlicht zum Beispiel Nicholas Hoult als Lex Luthor, der wirklich herrlich übertreibt und so viel Spaß bei dieser Darbietung hat, dass man endlich mal wieder einen ikonischen Schurken im Entstehen beiwohnen kann – doch dann muss es einige Sätze von sich geben, die so großer Unsinn – sogar in dieser Comicwelt – sind, dass man die Hände vor die Stirn schlagen will.

    Insgesamt gibt es auch ein paar dusselige Figuren zu viel, aber das wäre noch verschmerzbar, denn die jeweiligen Darstellenden – so wie der gesamte Cast – haben sichtlich einen Heidenspaß hier mitwirken zu dürfen. Das gilt dann insbesondere für den Stab des Daily Planet, wobei in meinen Augen Wendell Pierce hier mit seiner Art perfekt Akzente zu setzen weiß. Schwachstellen kann man eher bei den drei Justice-Gang-Mitgliedern Hawkgirl, Green Lantern und Mister Terrific ausmachen, die allesamt doch eher unfreiwillig komisch daherkommen und eher in die Welt von The Boys zu passen scheinen.

    Wirklich gut getroffen wird nun aber Lois Lane von Rachel Brosnahan, die tatsächlich auch extrem viel zu tun bekommt und der man einerseits die Liebe zu Superman abkauft und andererseits auch die toughe Reporterin.

    Schöner als befürchtet, weniger eigenständig als erhofft

    Bis auf eine Action-Sequenz im Taschenuniversum von Luther sehen die Computereffekte in Superman erstaunlich gut aus, vor allem auch die Kreaturen außerirdischer Spezies wirken realistisch, die Größenverhältnisse passen und die Orientierung im Raum geht bei all den Flug- und Temposequenzen selten verloren. Zum Glück hat man auch das Colorgrading im finalen Film nicht ganz so bonbonbunt wie im Trailermaterial belassen und einen sehr guten Weg gefunden, sich deutlich von der Snyder-Optik des DCEU zu verabschieden. Auch der immer wieder variierte Einsatz des klassischen Themes ist passend und sorgt für die erhoffte heroisch-schwere Grundstimmung – lediglich beißt sich das manchmal mit der Songauswahl, für die James Gunn ja eigentlich berühmt ist, die hier nun aber bei weitem nicht an das anknüpfen kann, was er schon in anderen Filmen (und besonders auch in der Serie Peacemaker) geliefert hat.

    Alles in allem ist Superman wirklich schwer auf einem Spektrum zu verorten: Der Film ist wirklich kurzweilig, wobei die Comicpanel-artige Erzählweise einen kontinuierlichen Spannungsaufbau immer wieder unterminiert. Es steckt viel vom gewohnten Gunn-Style drin, was sich inzwischen aber in Teilen altbacken anfühlt, vielleicht auch weil er sich im FSK-12-Korsett etwas limitieren musste. Und für einen ersten Teil in einem neuen cinematischen Universum überfrachtet dieses Skript sich mit zu vielen Figuren, die allesamt gefühlt erstmal in Stellung für weitere vertiefende Auftritte gebracht werden, sodass neben dem Titelhelden und seiner großen Liebe echte Sympathieträger weder schon entstehen noch Luft zum Atmen bekommen.

    © Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.

    Unser Fazit zu Superman (2025)

    3.0 Okay

    Es steckt massig viel drin, aber erstmal überwiegt wohl die Ernüchterung, dass James Gunn sein Mojo seiner Antihelden-Filme nicht auf die am hellsten strahlende aller Heldenfiguren zu transferieren weiß. Mit David Corenswet hat er einen tollen Superman gecastet, der mit Sicherheit noch mehr Tiefe entwickeln und charakterlich reifen kann. Doch ob man mit diesem krassen tonalen Cut zur Inkarnation mit Henry Cavill nachhaltig Erfolg haben wird, lässt sich auf Basis dieses holprigen Starts noch nicht sagen. In einige Szenen wähnt man fast in der Amazon-Prime-Serie Invincible, dann wiederum meint man ein gunn'sches Déjà-vu in vielen Szenen zu vernehmen, nur um dann von komplett albernen Ideen komplett aus einer eigentlich emotional-bewegenden Szene gerissen zu werden. Am Ende muss ich jedoch eines dick unterstreichen: für DC- und auch Comicfilm-Verhältnisse anno 2025 im Allgemeinen ist der Mut, der in diesem Projekt sichtbar drinsteckt, eher ein Fingerzeig in Richtung der Kritiker als ein Mittelfinger-Zeig in Richtung der Fans.

    Superman läuft seit dem 10. Juli 2025 in den deutschen Kinos.

    • User Ratings (6 Votes) 4.2
    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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