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    Startseite » Terrified
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    Terrified

    Tobias Theißvon Tobias Theiß24. Oktober 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    | © Pandastorm Pictures
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    Der argentinische Horrorstreifen Terrified sorgte bereits 2018 auf dem Fantasy Filmfest für positive Stimmen, nun erscheint Demián Rugnas Spielfilm auch in Deutschland auf dem Heimkinomarkt.

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    Das deutsche Mediabook zum Film.  © Pandastorm Pictures

    Die Handlung von Terrified

    In einem Vorort Buenos Aires‘ häufen sich unerklärliche Geschehnisse, als deren Ergebnis es sogar zwei Tote gibt. Der kurz vor der Pensionierung stehende Kommissar Funes (Maximiliano Ghione) untersucht die dubiosen Ereignisse mit seinem langjährigen und parapsychologisch geschulten Freund Jano (Norberto Gonzalo). Bei ihren Ermittlungen unterstützen sie außerdem noch die beiden Wissenschaftler Dr. Albreck (Elvira Onetto) und Rosenstock (Geroge L. Lewis). Doch keiner der vier ahnt, welch schreckliches Ende die Nacht für jeden der ihren bereithält…

    Episodische Erzählung

    Terrified fackelt nicht lang, betreibt bereits in den ersten Sekunden mit unheimlich flüsternden Stimmen aus dem Abfluss klassisches Foreshadowing – spannt sein Publikum aber nicht lange auf die Folter, sondern löst seine Andeutungen innerhalb kürzeste Zeit ein. Noch bevor diese erste Überraschung verdaut ist, springt Regisseur Demián Rugna zum nächsten Ort und offenbart bereits den nächsten Schrecken. Und kaum ist dieser ausreichend angedeutet, wird der Zuschauer in einer weiteren Handlung mit der nächsten außergewöhnlichen Erscheinung konfrontiert.

    Damit zeichnen sich die ersten 20 Minuten aus Terrified in zweierlei Hinsicht aus. Zum einen gibt es eine starke Abfolge ziemlich unvorhersehbaren, weil völlig unterschiedlichen, Grusels zu bestaunen. Zum anderen verweigert sich Rugnas Film damit dem konventionellen Storytelling, welches die letzten Jahre des Jumpscare-lastigen Horrorkinos etabliert haben.

    Durch die sehr episodenhafte Struktur erinnert er fast schon an Anthologie-Filme, wie beispielsweise V/H/S/94, Tales of Halloween, Trick’r Treat und Konsorten. Doch genau diese anfangs sehr sprunghafte Aufbereitung der Handlung sorgt neben dem effektiven Grusel der ersten Minuten auch für ein erschwertes Hineinfinden in den Film. Es dauert eine Weile, bis sich Hauptfiguren herauskristallisieren und noch viel länger, bis man sich diesen nahe fühlt. Der emotionale Zugang mitsamt Sympathie für die Schicksale der aufspielenden Personen stellt sich nur schwer ein. Hinzu kommen, die ungewohnt abgeklärten Verhaltensweisen von Polizei und Co., die für Stirnrunzeln und Irritation sorgen können.

    Im Film Terrified steht Norberto Gonzalo als Jano mit gepackten Koffern in einem Hausflur und blickt nachdenklich in ein Zimmer.
    Jano (Norberto Gonzalo) geht im vermeintlichen Spukhaus auf Spurensuche. | © Pandastorm Pictures

    Das Grauen

    So ist es einerseits zwar auch erfrischend, wenn die Charaktere nicht hysterisch kreischend durch die Spukhäuser rennen oder bibbernd vor Angst durch dunkle Korridore schleichen – wie gelassen Polizist Funes und sein langjähriger Freund Jano dem toten Körper eines kleinen Jungen gegenüberstehen, der nach seiner Beerdigung wieder nach Hause zurückkehrte und nun als verwesende Skulptur vor Cornflakes und Milchglas am Küchentisch sitzt, lässt dennoch Fragezeichen beim Publikum entstehen.

    Aber genau diese Eigenheit ist es, die Terrified vom Einheitsbrei des Conjuring-Universe oder den Insidious-Filmen abgrenzt. Lässt man sich auf diese etwas andere Art der Inszenierung ein, wartet mit dem argentinischen Streifen ein effektiver Grusler, der, neben erwartbaren Schocks, im späteren Verlauf auf durchaus ausgefallene Art und Weise für Gänsehaut sorgen kann. Regisseur Rugna und sein Kameramann Mariano Suárez tragen beispielsweise Sorge, dass sich das Unheimliche nicht frontal vor den Augen des Zuschauenden entfaltet, sondern sich gern im unscharfen Hintergrund oder als verzerrt wahrnehmbare Spiegelung entblättert. Ein besonderes Augenmerk erhält später auch das Spiel mit der Betrachtungsperspektive, was sich in dieser Geistergeschichte durchaus erfrischend auf die Schreckmomente auswirkt.

    Unser Fazit zu Terrified

    Demián Rugnas Terrified verlässt sich beim Inhalt auf etablierte Eckpfeiler des Genres: unheimliche Stimmen aus Abflüssen, wiederauferstandene Tote, paranormale Erscheinungen und auch der ein oder andere Jumpscare. Trotzdem umweht ihn ein gewisser exotischer Hauch. Die episodische Erzählstruktur und das entrückte Handeln der Figuren angesichts unaussprechlicher Schrecken, lassen ihn etwas abseits des gängigen Horror-Mainstreams stehen. Wer sich von den genannten Kritikpunkten nicht abschrecken lässt, findet mit Terrified mit großer Wahrscheinlichkeit frisches und auch effektives Gruselfutter. Und wem Rugnas Handschrift darüber hinaus zusagt, kann sich auf das Frühjahr 2024 freuen, denn dann landet sein neues Werk, When Evil Lurks, sogar bei uns im Kino.

    Terrified ist seit dem 01.10.2023 bereits digital und ab dem 20.10.2023 als limitiertes Mediabook (DVD & Blu-ray) erhältlich.


    © Pandastorm Pictures

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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