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    Startseite » The Expendables 4
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    The Expendables 4

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen1. Oktober 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Auf einem Panzer steht ein Mann mit einem großen Messer in der rechten Hand. Im linken Bildrand brennt ein Feuerball und es stehen einige Autos an der Seite. Auf dem Panzer ist der Schauspieler Iko Uwais. Es ist eine Szene aus The Expendables 4.
    Es knallt schon mal in The Expendables 4- nur ist Rahmat (Iko Uwais) meist nicht dabei. © Leonine
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    Neun Jahre nach dem letzten Film erscheint mit The Expendabels 4 ein weiterer Franchise-Beitrag der Altherren-Action-Reihe. Ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat und das Versprechen, nach dem blutleeren dritten Teil wieder auf ordentlich Härte zu setzen, eingehalten wird, erfahrt ihr in unserer Kritik.

    Die Story von The Expendables 4

    In einem lybischen Waffenlager versucht der Terrorist Rahmat (Iko Uwais), Sprengsätze für eine Nuklearwaffe zu stehlen. Barney Ross (Sylvester Stallone) und Lee Christmas (Jason Statham) werden von ihrem neuen Auftraggeber Marsh (Andy Garcia) mit der Mission betreut, dies zu verhindern. Doch auch das Team der Expendables (u.a Dolph Lundgren und Curtis „50 Cent“ Jackson) scheint dieser Bedrohung nicht gewachsen…

    Die Schauspielerin Megan Fox trägt ein bauchfreies Top, dunkle Haare und schaut in Richtung eines nicht zu sehenden Gesprächspartner. Eine Szene aus The Expendables 4
    Megan Fox als Gina © Leonine

    Neun Jahre Anlauf

    Wenn die Abstände zwischen Sequels größer werden, kann das in Hollywood meist nur zweierlei bedeuten: Entweder sind die Stars zu beschäftigt, um schnellstmöglich wieder für eine Fortsetzung zur Verfügung zu stehen, oder aber über die kreative und inhaltliche Ausrichtung des Franchises herrscht Uneinigkeit. Letzteres ist bei The Expendables 4 der Fall. Zeitweise verlief Vorproduktion sogar ohne den Reihen-Veteranen und eigentlichen Urheber Stallone ab, der bereit war, das Handtuch zu werfen. Denn es war und ist natürlich nur logisch, den Staffelstab an den jüngeren Jason Statham zu übergeben, doch weiß man um Stallones weitreichenden Einfluss, wenn es um „seine“ Figuren geht.

    Im positiven Fall erzeugen solche kreativen Auseinandersetzungen Reibung und beflügeln den Prozess. Bei Scott Waughs Film allerdings zeigt sich die Diskrepanz zwischen dem Anspruch und Wirklichkeit. Die Reihe stand seit Teil 1 für harte Action im Stile der 80er Jahre, dargeboten von einem Cast mit möglichst vielen Action-Darstellern aus der guten alten Zeit. Davon ist in Teil 4 fast nichts mehr übrig. Ja, Dolph Lundgren, Randy Couture und Sly sind noch an Bord, aber das war es dann auch bereits mit dem old school-Vibe. Wäre der Film als „Lee Christmas- An Expendables Story“ im Kino erschienen, läge man näher an der Wahrheit. Denn das Ensemble, hier aufgefüllt mit Megan Fox und Curtis „50 Cent“ Jackson, darf weder so richtig zeigen, was es kann, noch ist eigentlich klar, welche Funktion sie auf der Mission haben. Bei einer weiteren Kernkompetenz des Franchises versagt der Film dann allerdings total.

    Billig-Action auf Sparflamme

    Denn die Action ist derart schwach inszeniert und unterhalb sämtlicher Möglichkeiten, dass es einfach schmerzt. So hat man mit Tony Jaa und Iko Uwais zwei der wohl besten Martial Artists vor der Linse, versäumt es allerdings, diese Granaten auch entsprechend zünden zu lassen. Keiner der beiden darf so wirklich zeigen, was er kann, geschweige denn, dass man sie aufeinander loslässt. Wäre die Action bildgewaltig, wären die Schauplätze abwechslungsreich oder wäre das Ganze bildgewaltig inszeniert, könnte man diese Schwächen noch vergessen.

    Doch die Beschränkung auf zwei Handlungsorte und ein CGI-Gematsche der besonders schlechten Art lassen The Expendables 4 als billige Direct-to-Video-Produktion erscheinen, bei der man sich die Frage stellt, warum ausgerechnet solch ein Film auf der großen Leinwand erscheinen darf.  Dass zudem noch ein unendlich dummes Drehbuch vorhanden ist, welches sich noch für clever und twisty hält, macht aus der enttäuschenden am Ende eine ärgerliche Nummer. Die Logik-Fehler sind eklatant, aber die Krönung ist das Pacing. Dieses kann sich nie entscheiden, wann eine Szene genau in der zeitlichen Abfolge erscheint. So beginnt der Film mit dem Angriff des Terroristen Rahmat, blendet währenddessen zu Barney und Lee bei der Wiederbeschaffung eines „wichtigen“ Gegenstandes, um dann die Mission und ihre Söldner nach Libyen zu schicken, wo Rahmat noch immer aktiv nach seinen Zündern sucht. Die zeitliche Abfolge ist so dermaßen schwachsinnig, dass es schon beinahe wehtut.

    Links ein Mann mit Maschinengewehr und Militär-Beret, daneben ein kleinerer Mann mit kurzen Haaren und rechts ein Mann mit Mütze und Tuch um den Hals. Es sind die Schauspieler Andy Garcia, Jacob Scipio und Randy Couture im Film The Expendables 4.
    Warten auf Godot…eh, Ozelot… © Leonine

    Kein Expendables-Film

    Wären diese Probleme nicht schon massiv genug und würde den Billig-Look des Films noch unterstreichen, ist das größte Problem das Label „Expendables“. Denn bei aller Behauptung, einen namhaften Cast zu vereinen, ist The Expendables 4 kein Expendables-Film. Dafür müsste die Truppe auch einmal gemeinsam agieren und klar sein, wer welche Spezialität ins Team einbringt. Doch hier wird lieber eine Lee-Christmas-Show dargeboten, die dazu schlicht langweilig inszeniert und trotz FSK-18-Freigabe irgendwie blutleer ist.

    Da können selbst Charisma-Typen wie Stallone und Statham nichts tun, um den miserablen Gesamteindruck zu kaschieren. Vor allem Sly scheint Kurzarbeit geleistet zu haben, denn seine Auftritte sind letztlich eher übersichtlich und kurz ausgefallen. Statham spielt seinen Christmas zwar routiniert, aber ihm fehlt einfach ein herausragender Auftritt oder eine Szene. Was 50 Cent in dem Film soll und warum angeblich über 100 Millionen Dollar Budget verheizt wurden, muss man eine der 34 (!!!) Produzent:innen fragen.

    Unser Fazit zu The Expendables 4

    Während die wohl derzeit größte Action-Reihe, Mission: Impossible, mit Teil 4 erfolgreich in Richtung Spitze des Genres abbog, ist The Expendables 4 das komplette Gegenteil gelungen: Statt eines Ensemble-Actioners spürt man zu jeder Zeit, dass der Film eher auf Hauptdarsteller Jason Statham zugeschnitten wurde. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht das Label „Expendabels“ verwendet würde. Denn letztlich ist dieses false advertising nichts anderes als Etikettenschwindel. Zwar steht Expendables auf den Postern, aber von der Franchise-DNA, von der bereits im Vorgänger schon weniger vorhanden war, ist so gut wie nichts mehr übrig. Glückwunsch damit an alle Macher:innen, denn entbehrlich trifft es dieses Mal tatsächlich – für den gesamten Film.

    The Expendables 4 ist ab dem 21. September 2023 in den deutschen Kinos zu sehen.


    © Leonine

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

    • Timo Asmussen
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