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    Startseite » We Live in Time
    Drama Filme Liebesfilm

    We Live in Time

    Leo Solledervon Leo Solleder8. Januar 2025Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Tobias (Andrew Garfield) hat Spaß auf dem Jahrmarkt
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    We Live in Time hat lange vor seiner Premiere bereits die Meme-Kultur erreicht – einem Karussellpferd sei Dank. Doch erreicht das Liebesdrama mit Florence Pugh und Andrew Garfield nun tatsächlich auch die Herzen der Zuschauer:innen?

    We Live in Time – Die Story

    Als Tobias (Andrew Garfield) auf Almut (Florence Pugh) trifft, verändert dies das Leben der beiden jungen Menschen. Es folgt eine Bilderbuch-Ehe samt gemeinsamem Haus, Kind und erfolgreicher Karriere. Als Almut jedoch eine Krebsdiagnose erhält, zeigen sich Risse im Familienglück.

    Schauspiel par excellence

    Schon vor der Premiere von We Live in Time wurde in Fachkreisen gemunkelt, dass das Liebesdrama Chancen auf die großen Filmpreise haben könnte, insbesondere Andrew Garfield wurde ins Gespräch für die Schauspielkategorien gebracht. Dass es (wahrscheinlich) nicht zu einem begehrten Award für die Darsteller:innen reichen wird, mindert allerdings nicht die schauspielerische Leistung des Duos. Besonders Garfields Rolle als unsicherer Familienvater und Ehemann ist mehr als authentisch gespielt und sorgt mitunter für die besten Momente des Films.

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    Dies sind vor allem die komödiantischen Szenen, die trotz der Kategorisierung als Liebesdrama mehr als genug vorkommen. Die Momente, in denen eine hochschwangere Almut und ein überambitionierter Tobias miteinander agieren, sind deshalb so grandios, weil hier viel Platz ist, in denen die Schauspieler:innen ihr Talent entfalten können.

    Die Angst vor dem Risiko

    Dass es in einem Liebesdrama vor allem um die Beziehung der einzelnen Figuren geht, ist auch hier sehr früh klar. Die Konflikte beider Figuren samt ihrer Wünsche und Träume dominieren die Handlung und sind zunächst sehr gut aufgebaut. Je länger man aber in dieser Situation verweilt, desto deutlicher wird, dass sich We Live in Time nicht traut, Risiken einzugehen. Anstatt Lösungen zu zeigen, wird hier die Flucht in den emotionalen Pathos gesucht. Das Leid, dargestellt durch Almuts Krankheit ist hier nicht mehr als ein Substitut für echte und wahre Emotion – und wirkt, umso häufiger es eingesetzt wird, plump.

    Da man in den letzten Jahren viele Dramen gesehen hat, die tragische Erlebnisse darstellen, wirken Crowleys Versuche halbgar. Die bewusste Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Krankheit wird hier gar nicht gesucht. Dabei fällt außerdem die sehr einfach erdachte Aufteilung der Produktion auf. Dass Freud und Leid auch in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr nah beieinander liegen können, scheint der Film oft bewusst zu ignorieren.

    Gefangen im Struktur-Korsett

    Um nicht komplett stringent seine Geschichte zu erzählen, setzt We Live in Time auf eine anachronistische Erzählung. Zentrale Elemente werden hier immer wieder auseinandergerissen und in neuen Kontexten zusammengesetzt. Dies funktioniert besonders zu Beginn des Films gut. Die Fokusverschiebung sorgt dort dafür, dass man als Publikum wach bleibt und besonders die Dynamik zwischen Almut und Tobias hervorragend wirkt. Mit zunehmender Laufzeit wendet sich der Film allerdings einer doch recht chronologischen Erzählweise hin. Dies führt dazu, dass dem Konzept ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal geraubt wird. Mehr noch, das Liebesdrama ist ab diesem Moment ein Opfer seiner eigenen Idee. Denn für die doch recht einfach gestrickte Erzählung funktioniert die komplizierte zeitliche Verschachtelung nicht.

    Almut (Florence Pugh) geht ihrer Leidenschaft in der Restaurantküche nach © Studiocanal

    © Studiocanal

    Unser Fazit zu We Live in Time

    3.0 Okay

    Der große Sprung gelingt We Live in Time nicht. Wie schon bei seinem Film Brooklyn vertraut Regisseur John Crowley seinen exzellenten Hauptdarsteller:innen, die es für ihn schon irgendwie richten werden. Glücklicherweise werden Florence Pugh und Andrew Garfield dieser Aufgabe gerecht, sodass die großen dramaturgischen Schwächen weitestgehend vergessen gemacht werden. Besonders zum Ende hin zeigt sich aber, wie kalkuliert dieser Tearjerker konzipiert wurde. Denn die wahren Gefühle sind hier nur selten vorzufinden.

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    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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