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    Startseite » Mufasa: Der König der Löwen
    Animation Familie Filme

    Mufasa: Der König der Löwen

    Leo Solledervon Leo Solleder17. Dezember 2024Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Mufasa (voiced by Braelyn Rankins) in Disney’s MUFASA: THE LION KING. Photo courtesy of Disney. © 2024 Disney Enterprises Inc. All Rights Reserved.
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    Mufasa: Der König der Löwen ist die Vorgeschichte von Simbas Vater, die uns Disney nach dem Welterfolg der Neuverfilmung von Der König der Löwen im Jahr 2019 pünktlich zu Weihnachten auf die Leinwände bringt. Lockt dieser Animationsfilm die Massen mit mehr als atemberaubender Technik an?

    Key-Art des neuen Animationsfilms © 2024 Disney und seine verbundenen Unternehmen.

    Mufasa: Der König der Löwen – Die Story

    Hakuna Mufasa, was für ein spektakuläres Wiedersehen! In Mufasa: Der König der Löwen erzählt Rafiki in Rückblicken der kleinen Löwin Kiara, Simbas und Nalas Tochter, die Geschichte von Mufasa und auch Taka, den wir heute als Scar kennen. (Mit dabei natürlich auch Timon und Pumbaa mit ihrer unverwechselbaren Art.) Wir treffen auf Mufasa als verwaisten Löwenjungen, der verloren und alleine ist, bis er Taka, den Thronfolger der Löwen, kennenlernt. Diese zufällige Begegnung ist der Start einer aufregenden Reise, auf der eine außergewöhnliche Gruppe von Außenseitern zusammenfindet – durch die Suche nach ihrer jeweiligen Bestimmung geeint. Ihre Verbundenheit wird dabei allerdings auf die ein oder andere Probe gestellt…

    Ein weiterhin gewöhnungsbedürftiger Stil

    Im Zuge der Live-Action-Remakes von Disney war die 2019er Version von Der König der Löwen unvermeidbar. Umso kritischer waren allerdings die Stimmen, die den gewählten Stil bemängelten. Die Effekte des Films waren laut diesen Aussagen zu schlecht, alles wirkte gekünstelt und vor allem die Dialoge wären nicht in Einklang mit den Verhaltensweisen von Tieren zu bringen. Auch Mufasa: Der König der Löwen muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Wieder einmal sind es die Dialoge, die hier wie Fremdkörper wirken. Durch den realistischen Ansatz der Computereffekte wirkt das Sprechen immer noch ungewohnt und sorgt oft für Stirnrunzeln.

    Allerdings lässt sich auch sagen, dass die fünf Jahre Pause der technischen Weiterentwicklung genug Zeit gelassen haben, dass das Prequel erneut wirklich beeindruckende Momente bereithält. Besonders die Bewegungsabläufe wirken im Vergleich zum Vorgänger „cleaner“ und organischer. Auch viele der Nahaufnahmen, die häufig Verwendung finden, können überzeugen. Letztendlich ist das Spiel mit der visuellen Neuausrichtung ein Tanz auf Messers Schneide. Wie sehr man am Stil des Originals hängt, muss hier subjektiv entschieden werden.

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    Die Suche nach der richtigen Zielgruppe

    Schon der Originalfilm aus 1994 war für einen Kinderfilm recht brutal, daher überrascht es nicht, dass auch die Background-Story Mufasas einige Gewalt enthält. Diese reicht von der gewaltsamen Trennung von der eigenen Familie über einige Kampfszenen, die durch den realistischen Stil noch brutaler wirken, als sie in einem typischen Animations-Setting gewirkt hätten. Auch das Aufeinandertreffen mit Antagonist Kiros ist intensiv inszeniert und spart nicht mit gefährlichen Szenen, weshalb die Produktion fast für jüngere Kinder nicht geeignet erscheint.

    Vielmehr wird hier auf Humor-Ebene ein älteres Publikum anvisiert, was natürlich keine Ausnahme für Animationsfilme darstellt. Immer wieder gibt es dort Witze, die Kinder nicht verstehen und deutlich für das Begleitpublikum gedacht sind. Sinnbildlich für diesen Aspekt stehen Timon und Pumbaa, die Teil einer Rahmenhandlung sind. Leider fällt der Humor beider Figuren tonal wie auch inhaltlich komplett aus dem aufgebauten Handlungsschema. Sicherlich werden einige Zuschauer*innen dennoch die Witze mögen, allerdings fühlen sich Entscheidungen wie diese sehr ziellos an. Eine klare Richtung scheint Mufasa: Der König der Löwen nicht zu besitzen, weshalb der Film vor einer schweren Aufgabe steht: Ein tolles Erlebnis für Kinder und Erwachsene zu schaffen und dabei inhaltlich konsistent zu bleiben. Leider gelingt der Spagat dem Streifen nur bedingt.

    Timon und Pumbaa, natürlich auch wieder an Bord.© 2024 Disney und seine verbundenen Unternehmen.

    © 2024 Disney und seine verbundenen Unternehmen.

    Unser Fazit zu Mufasa: Der König der Löwen

    2.0 Tut nicht weh

    In weiten Teilen ist Mufasa: Der König der Löwen besser als sein Vorgänger aus 2019. Zwar gelingt es dem Film, eine eigene Handlung aufzubauen und sich vom Original zu emanzipieren, dies geschieht aber auch auf Kosten einer Unsicherheit bezüglich der Zielgruppe. Bedarf es nun also eines Films wie diesem? Jein. Denn natürlich werden rund um die Feiertage Familien ihren Weg ins Kino finden. Doch der große Wurf bleibt erneut aus. Sicherlich wird der neue Teil schnell seinen Weg ins Heimkino - respektive zu Disney+ - finden. Dort wäre er wohl eigentlich auch besser aufgehoben. Denn: Ein würdiger Nachfolger für das Original sähe anders aus.

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    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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